#Ausbildung
21. August 2025
Mein Start in der Floristik
Einsteigen, staunen, lernen
Das erste Ausbildungsjahr war für mich ein ständiges Entdecken. Die faszinierende Vielfalt der Blumen- und Pflanzenwelt hat mich sofort in ihren Bann gezogen, ebenso wie die technischen Anforderungen, die man mit Übung immer besser beherrscht. Besonders stolz war ich auf die ersten Sträuße, die mir gut gelungen sind, gerade weil ich anfangs in diesem Aufgabengebiet echt gekämpft habe. Der richtige Anschnitt der jeweiligen Blumen und das Binden der Sträuße ist am Anfang nicht ganz einfach. Mit der Zeit habe ich auch ein Gespür dafür entwickelt, welche Blumen sich gut kombinieren lassen und wie man mit Farben und Formen harmonische Arrangements erschafft. Auch in der Berufsschule habe ich mich direkt wohlgefühlt: Unsere Klasse ist sehr verbunden, wir unterstützen uns gegenseitig und haben Spaß am Lernen. Es ist schön, Teil eines Teams zu sein, egal ob in der Schule oder im Betrieb – und zu merken, dass man nicht allein mit seinen Herausforderungen ist.
Herausforderungen und persönliche Entwicklung
Natürlich gab es auch Momente, in denen ich an meine Grenzen gestoßen bin. Vor allem die praktischen Arbeiten liefen anfangs nicht immer so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber ich habe gelernt: Dranbleiben, üben und sich nicht entmutigen lassen sind das Wichtigste. Von außen wirkt vieles einfacher, als es tatsächlich ist. Floristik ist ein Handwerk mit vielen Ebenen. Farbenlehre, Gestaltung, Technik, Kreativität, Verkauf und sogar wirtschaftliches Denken greifen ineinander. Manchmal braucht es Geduld und einen klaren Kopf, um auch in stressigen Zeiten den Überblick zu behalten. Heute sehe ich den Beruf mit anderen Augen und bin stolz, wie viel ich schon gelernt habe – nicht nur fachlich, sondern auch im Umgang mit neuen Situationen. Mit jedem Tag werde ich sicherer in dem, was ich tue, und kann auch vieles schon selbstständig umsetzen. Und wenn mal etwas nicht sofort klappt, weiß ich: Das gehört dazu und macht mich am Ende nur besser.
Unterstützung, Vielfalt und der eigene Stil
Ein wichtiger Teil meiner Ausbildung sind meine Kolleg*innen. Sie waren von Anfang an super unterstützend, haben mir hilfreiche Tipps gegeben und mir vieles gezeigt. Besonders spannend finde ich, wie unterschiedlich jede*r ihren/seinen eigenen Stil hat – das hat mir geholfen, nach und nach auch meinen eigenen Weg zu finden. In der Floristik gibt es so viele verschiedene Arbeitsweisen, und genau das macht den Beruf so abwechslungsreich. Egal ob es um kreative Ideen, technische Lösungen oder den Umgang mit der Kundschaft geht.
Dieses erste Jahr hat mir nicht nur Wissen und Erfahrungen gebracht, sondern auch richtig Lust auf mehr gemacht. Ich freue mich schon darauf, im nächsten Jahr noch tiefer in die Welt der Floristik einzutauchen und weitere spannende Aufgaben zu entdecken.
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