#Ausbildung
30. Juli 2026
Moderne Fahrzeuge in der Logistik
Ohne Fahrzeuge läuft nichts
In der Dehner Logistik werden täglich große Mengen an Pflanzen, Gartenartikeln und weiteren Produkten bewegt. Damit alle Waren rechtzeitig ihren Bestimmungsort erreichen, kommen zahlreiche Fahrzeuge zum Einsatz. Sie helfen dabei, Paletten zu transportieren, Waren ein- und auszulagern sowie LKWs zu be- und entladen. Ohne diese technischen Hilfsmittel würden viele Arbeitsabläufe deutlich mehr Zeit und Kraft kosten.
Besonders spannend finde ich, dass jedes Fahrzeug eine eigene Aufgabe erfüllt. Während beispielsweise Handhubwagen für den Transport von Paletten genutzt werden, kommen für größere oder sperrige Waren spezielle Fahrzeuge zum Einsatz. Ein gutes Beispiel dafür ist der Seitenhubstapler. Mit ihm können lange oder schwere Waren transportiert werden, die sich mit herkömmlichen Staplern nur schwer bewegen lassen. Gerade in engen Lagergängen spielt er seine Stärken aus und sorgt dafür, dass die Abläufe im Lager effizient funktionieren.
Vom Hubwagen bis zum Schnellläufer
Zu den Fahrzeugen, die täglich im Einsatz sind, gehört die sogenannte Ameise. Dabei handelt es sich um einen Handhubwagen, mit dem Produkte auf einer Paletten von einem Ort zum anderen transportiert werden können. Trotz ihrer kompakten Größe kann sie erstaunlich schwere Lasten bewegen. Manche Modelle besitzen sogar einen Schnellhub, wodurch die Palette schon nach wenigen Pumpbewegungen angehoben wird. Das spart Zeit und macht die Arbeit einfacher.
Noch komfortabler ist auch die Handlauf-Ameise beziehungsweise elektrische Ameise. Dieses Fahrzeug fährt elektrisch und erleichtern den Mitarbeitern die Arbeit enorm, weil man schwere Paletten nicht mehr selbst ziehen muss. Gerade bei langen Strecken im Lager spart das viel Kraft und Energie.
Ein weiteres Fahrzeug ist der Schnellläufer. Er wird vor allem genutzt, um Waren zügig durch große Lagerbereiche zu transportieren oder LKWs zu be- und entladen. Der Name ist dabei Programm, denn er fährt deutlich schneller als ein normaler Hubwagen. Gerade in einem großen Logistikzentrum, in dem täglich viele Waren bewegt werden, trägt er dazu bei, dass die Abläufe reibungslos funktionieren.
Schritt für Schritt mehr Verantwortung
Während der Ausbildung lernt man den Umgang mit allen Fahrzeugen nicht von heute auf morgen. Bei der Nutzung eines neuen Geräts wird man von erfahrenen Kolleg*innen begleitet und eingearbeitet. So kann man die Fahrzeuge sicher kennenlernen und Schritt für Schritt praktische Erfahrungen sammeln.
Zu Beginn dürfen Auszubildende bereits die Handlauf-Ameise nutzen. Für größere Fahrzeuge gelten jedoch besondere Voraussetzungen. Wer beispielsweise einen Stapler oder Schnellläufer fahren möchte, benötigt einen entsprechenden Flurförderschein. Diesen absolvieren wir bereits im ersten Ausbildungsjahr. Dazu gehören sowohl eine theoretische als auch eine praktische Prüfung. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen weitere Fahrzeuge genutzt werden. Für mich war das ein großer Schritt in der Ausbildung, denn mit dieser Qualifikation wächst nicht nur das Wissen, sondern auch die Verantwortung im Arbeitsalltag.
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