Das Dehner Gartenjahr im September

Januar - Das Gartenjahr bei Dehner - Tipps und Tricks für den Monat Januar

In den letzten Sommerwochen, zeigt sich der Garten meist als Kontrast starker Gegensätze. Auch wenn gerade im Obst und Gemüsebereich noch alles in Hülle und Fülle wächst und gedeiht, viele Sommerblumen um die Wette leuchten, so kündigt sich dennoch der Herbst und damit kühlere Temperaturen an.

Folgende Gartenarbeiten fallen im September an:


Allgemein

  • Gründüngung ausbringen: Sie möchten Ihren Beeten etwas Gutes tun? Mit den passenden Gründüngungspflanzen ist das durchaus möglich. Reduzieren Sie Unkräuter, verbessern Sie verdichtete Böden und düngen Sie Ihre Folgekulturen. In unserer schlauen Tabelle finden Sie den passenden Zeitpunkt zur Aussaat Ihre Gründüngung. >>>

  • Gewächshaus und Frühbeete reinigen: Wird das Frühbeet nicht mehr gebraucht oder es entstehen Lücken bei der Kultivierung im Gewächshaus, nutzen Sie diese doch gleich um sie zu reinigen. Sie fördern damit die Haltbarkeit und entfernen mögliche Krankheitserreger und auch ungewollte Schädlinge. Auch der Lichtanteil erhöht sich wieder, sind die Scheiben sauber.

  • Kompost aufsetzen: Kompostieren will gelernt sein. Das schwarze Gold aus dem Garten erhält, wer das eine oder andere beachtet. Der Standort, des zu kompostierende Materials usw. spielen hierbei eine große Rolle. Gut geeignet zum Start eines Komposthaufens sind die Herbstmonate. Hier fällt ausreichend Schnittgut an, das sich wunderbar schichten lässt. So geht`s >>>
  • Hochbeete aufstellen: Hochbeete haben viele Vorteile. Beispielsweise kann leichter geerntet werden, Schnecken erobern das Beet schwerer, auch Personen mit einem Handikap können unter die Gärtner gehen. Verschiedene Modelle, Materialien usw. stehen zur Auswahl. Lassen Sie sich beraten und entdecken Sie das Garteln im Hochbeet für sich oder erfahren Sie hier mehr. >>>

  • Unkräuter vor Samenreife entfernen: Samen- und Wurzelunkräuter machen sich häufig schneller als schnell im Garten breit. Sie konkurrieren um Nährstoffe, Wasser und Licht das eigentlich für Zier- und Nutzpflanzen gedacht ist. Während Wurzelunkräuter oft hartnäckig sind und sich über kleinste Wurzelstücke vermehren, können Samenunkräuter besser im Zaum gehalten werden. Unterbinden Sie deren Ausbreitung, indem Sie sie vor dem Aussamen entfernen. Zu Ihnen zählen beispielsweise: Melde, Brennnesseln, Hundskamille, Hirtentäschel. Übrigens können Sie Unkräuter auch wunderbar zur Gründüngung einsetzen >>>

  • Vogeltränke pflegen: Vogelkot, Algen und Pollen sollten beim Auffüllen der Vogeltränke grundsätzlich mit heißem Wasser und einer Wurzelbürste entfernt werden. Ihre gefiederten Freunde werden es Ihnen mit täglichen Besuchen und lustigem Vogelgezwitscher danken.


Gemüse- und Kräutergarten

  • Regelmäßig ernten: Am besten schmeckt frisches Gemüse aus dem eigenen Garten. Gerade jetzt heißt es unter Berücksichtigung der verschiedenen Gemüsearten schnell abernten, verarbeiten und die Gemüsebeete regelmäßig hegen und pflegen. Erfahren Sie mehr >>>

  • Aussaaten im Freiland und Gewächshaus: Säen Sie nach und freuen Sie sich über frisches Gemüse auch später im Jahr. Schnittsalate, Radieschen, Spinat, Portulak & Co. versorgen Sie auch dann weiterhin mit Vitaminen.

  • Rosenkohl ausbrechen: Um den Wuchs des Rosenkohls zu fördern, können Sie die Gipfelknopse ausbrechen sowie die Röschen haselnussgroß sind. Haben Sie sich für eine F1-Hybride entschieden oder für späte Sorten brechen Sie nichts aus.

  • Tomaten abernten bzw. nachreifen: Spätestens vor dem ersten Frost sollten Sie Ihre letzten Tomaten ernten. Wenn Ihre Tomaten bei der Ernte noch grün sind, ist dies kein Hinderungsgrund. Sie können die Früchte nachreifen lassen, indem Sie die Pflanze aus dem Erdreich nehmen und kopfüber an einem geschützten Standort aufhängen, die Tomaten in Zeitungspapier wickeln und an einem kühlen Ort nachreifen lassen oder Sie legen ein paar Äpfel dazu. Das Reifegas (=Ethylen) der Äpfel verfrüht den Reifeprozess der Tomaten. Wissenswertes zu Tomaten >>>

  • Winterlager vorbereiten: Viele Gemüsearten lassen sich über einen längeren Zeitraum lagern. Die Vitamine und Nährstoffe bleiben trotz Lagerung fast vollständig erhalten. Wichtig ist, dass das Winterlager eine hohe Luftfeuchtigkeit (80%) aufweist, da das Gemüse während der Lagerung viel Wasser verliert. Die Temperaturen sollten unter 10 °C liegen, denn damit verlangsamt sich der Stoffwechselprozess. Ideal sind feuchte Keller oder auch Erdmieten. Sammeln Sie schon jetzt geeignete Holzkisten zur Lagerung und legen Sie evtl. Packpapier bereit, um beispielsweise Trennschichten zu bilden.

  • Kräuter ernten und trocknen: Getrocknet zählen sie immer noch zu den Vitaminbomben – die Gartenkräuter. Gut geeignet sind Basilikum, Dill, Estragon, Minze, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch und Salbei. Hängen Sie sie einfach gebündelt in einen luftig, warmen Raum oder trocknen Sie sie im Backofen bei ca. 40 °C. Wichtig ist, dass die Kräuter wirklich trocken sind bevor Sie sie beispielsweise in luftdichte Gläser verpacken. >>>


Obstgarten

  • Haupterntezeit Kern- und Steinobst, Quitten & Co.: Das Jahr kann einem manchmal lang erscheinen, wartet man nur mehr auf Obstnachschub aus dem eigenen Garten. Im September beginnt die Haupterntezeit für Kern- und Steinobst. Nach den ersten Frösten folgen weitere Obstarten wie Quitten, Schlehen oder Sanddorn.

  • Kern- und Steinobstbäume auslichten: Unmittelbar nach der Ernte können Sie zur Astschere greifen und Ihre Obstgehölze zurück schneiden. Mit dem so genannten Sommerschnitt fördern Sie den Ertrag und hemmen gleichzeitig den Wuchs. Verschließen Sie große Wunden mit Baumwachs, um ein Ausbluten des Baumes zu vermeiden und keine Eintrittspforte für Krankheiten zu bieten.

  • Walnüsse ernten: Generell gilt, lassen Sie die Nüsse so lange wie möglich am Baum und ernten Sie zunächst nur die, die bereits von selbst abgefallen sind. Frühe Fröste schädigen die Walnüsse nicht. Sammeln Sie die Nüsse ab jetzt täglich ein, entfernen Sie die Hülle und bürsten Sie diese mit einer Wurzelbüste ab. Am besten Sie tragen hierbei ein paar Handschuhe und alte Klamotten, um sich vor Verfärbungen zu schützen. Lassen Sie Walnüsse trocknen. Wenn Sie Eichhörnchen eine Freude bereiten möchten, legen oder hängen Sie ein paar Nüsse in die Nähe eines Baums.

  • Winterlager vorbereiten: Auch Obst kann gelagert werden, so dass Sie sich während der Wintermonate mit Vitaminen versorgen können. Tatsächlich entwickelt das eine oder andere Obst sogar erst durch eine Lagerung die volle Genussreife bzw. ein unverkennbares Aroma. Feucht (80% Luftfeuchtigkeit) und kühl (unter 10 °C) sollte das Lager sein.


Ziergarten

  • Rasen aussäen: Sie haben Lücken in Ihrem Rasen, Unkraut hat große Bereiche Ihrer Grünflächen eingenommen? Säen Sie, bevor es frostet nach und sorgen Sie für frisches Grün in Ihrem Rasen. Ein gepflegter Rasen spricht für sich und sorgt für eine Wohlfühloase.

  • Hecken schneiden: Als Sichtschutz eignen sich Heckenpflanzen aus dem Immergrünen aber auch laubabwerfenden Bereich hervorragend. Damit Sie lange etwas von Ihrer Hecke haben, ist neben der geeigneten Pflanzenauswahl die passende Pflege von besonderer Bedeutung. Auch beim Schnitt gilt es einiges zu beachten.

  • Clematispflanzen setzen: Mit wunderschönen Blüten in zahlreichen Farben schmücken Waldreben romantisch verspielt Sichtschutzwände, Gartenschuppen, Baumstümpfe & Co. Vor allem bei der Pflanzung gilt es auf die Vorlieben der Clematis zu achten. Ganz wichtig: Ein kühler, feuchter Wurzelbereich!

  • Gehölze pflanzen: Im kleinsten Raum pflanz’ einen Baum und pflege sein. Er bringt dir ’s ein. Bereits Goethe schätzte Bäume und Gehölze. Ob Ziergehölz, Nutzpflanze oder Hausbaum, sie alle haben ihren Reiz. Werden sie richtig gepflanzt, etablieren sie sich schnell an dem passenden Standort und zeigen dann ihre volle Pracht.

  • Herbstpflanzen kaufen: Auch im Herbst lassen sich Gartensituationen mit schmucken Pflanzen aus dem Zier- aber auch Staudenbereich aufpeppen. Gedecktere Farben wie auch warme Farbtöne usw. präsentieren sich jetzt herbstlich schön. Holen Sie sich Ihre Pflanzenkombinationen auf den Balkon oder die Terrasse und genießen Sie den September.

  • Zwiebel- und Knollenpflanzen setzen: Herrlich bunt überrascht das Frühjahr, wenn Sie noch im Herbst Tulpen, Narzissen, Krokusse, Traubenhyazinthen, kleine Blausternchen usw. setzen. Die Zwiebeln und Knollen überwintern im Boden und recken mit als erstes im neuen Jahr das zarte Grün aus der Erde. So pflanzen Sie sie >>>

  • Sommerblumen und Stauden pflegen: Richtig bewässern und zurückschneiden verblühter Blüten – für diese Pflegemaßnahmen bedanken sich sowohl Sommerblumen wie Geranien, Petunien als auch Stauden wie Storchschnabel, Frauenmantel usw. mit schönerem Aussehen und gesundem Wuchs.

  • Dahlien hegen und pflegen: Entfernen Sie verblühte Blüten, dann hat die Pflanze mehr Kraft um neue zu bilden. Neben dem optischen Aspekt beugen Sie Fäulnis vor und halten so Ihre Pflanzen gesund.

  • Blumensträuße pflücken: Blumige Grüße in der Vase sind etwas sehr schönes und könnem einen täglich ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Wählen Sie am besten lang haltenden Arten wie Nelken und helfen Sie in Punkto Haltbarkeit noch etwas nach.

  • Blüten haltbar machen: Mit gepressten oder getrockneten Blüten lassen sich mit Kindern viele kleine Kunstwerke basteln. Ob Postkarten, beklebte Seiten in Fotoalben, Verschönerungen im Gärtnertagebuch, aufgeklebte Pressblüten auf Spanschachteln, Blumengestecke oder oder… der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Richtig trocknen ist die halbe Miete.

  • Pfingstrosen pflegen: Pfingstrosen teilen und/oder verpflanzen – dafür ist jetzt die beste Jahreszeit. Auch eine letzte Ration Dünger in Form von Hornspäne oder dergleichen lässt sich aktuell noch gut ausbringen.


Balkon- und Terrassengarten

  • Herbstpflanzen jetzt pflanzen: Herbstzauber in warmen Farbtönen verschöneren Balkon- und Terrasse. Schöne Pflanzkombinationen gibt es viele – für jeden Geschmack findet sich etwas. Gerne beraten Sie unsere Mitarbeiter vor Ort. >>>

  • Sommerblumen und Stauden pflegen: Sommerblumen benötigen meist ordentliche Düngergaben und sind im Vergleich zu Stauden auch sonst pflegeintensiver. Über eine ausreichende Bewässerung und Entfernen verblühter Blüten freuen sich jedoch beide. Erfahren Sie mehr >>>

  • Balkonkasten und Kübel neu bepflanzen: Wenn die Sommerblumen ihren Zenit überschritten haben, ist es Zeit für neue Pflanzen. Vor allem der Eingangsbereich bekommt jetzt eine herbstliche Bepflanzung und Dekoration. Experimentieren Sie mit den kräftigen Farben des Herbstes und kombinieren Sie Pflanzen, Gefäße und Accessoires nach Ihrem Geschmack. Chrysanthemen, Heidepflanzen, Gaultherien, Pernettien überzeugen mit farbenprächtigem Blüten- und Fruchtschmuck.

  • Blumenzwiebeln setzen: Ab in die Erde, am besten noch im Herbst! Lassen Sie sich im Frühjahr mit von den ersten Blühern des Jahres überraschen. So pflanzen Sie sie >>>


Zimmergarten

  • Zimmerpflanzen weniger düngen: Auch Ihre Zimmerpflanzen gehen nun langsam über in die ruhigere Wachstumsperiode des Jahres. Um ihnen die Ruhepause zu gönnen, düngen Sie weniger.

  • Verpassen Sie Ihren Zimmerpflanzen einen neuen Look: Schmücken Sie Ihre Fensterbank mit Herbstblühern, wie Alpenveilchen, Azaleen, Princettia oder Weihnachtskaktus. Arrangieren Sie die Pflanzen neu und stellen Sie einige neue Übertöpfe und herbstliche Accessoires dazu. Schon haben Sie mit wenig Aufwand Ihren Zimmergarten auf die bevorstehende Saison vorbereitet.

  • „Stressige“ Zeit für Zimmerpflanzen: Jetzt beginnt die Heizperiode! Denken Sie daran, für eine höhere Luftfeuchtigkeit zu sorgen, z.B. durch Aufstellen von Zimmerbrunnen, Verdunstungsschalen oder Besprühen.


Pflanzenschutz und Bio-Tipps

  • Schneckenbekämpfung: Sie wurden in diesem Jahr von viel zu vielen Schnecken geplagt? Beugen Sie einer nächsten Invasion am besten vor, indem Sie Eier entfernen, Schnecken aufsammeln und mögliche Rückzugsorte aufspüren. Schnecken erfolgreich bekämpfen >>>

  • Fallobst aufsammeln: Möchten Sie Schädlingen und Krankheiten keine Chance zum Überwintern bieten, lassen Sie bitte das Falllaub nicht liegen. Sammeln Sie es auf und bringen Sie es auf eine Mülldeponie für Grünabfälle.

  • Unterschlupf für Nützlinge: Helfen Sie Ihren kleinen, fleißigen Helferchen im Garten und bilden Sie Holz- bzw. Laubhaufen für Igel und andere Gartenbewohner. Lassen Sie Nützlingsheime am besten hängen – auch im Winter dienen sie als Schutz und Unterschlupf.