Warum grasen Pferde so lange und scheinbar ununterbrochen?
Als typische Steppentiere in kargen Regionen waren Pferde dazu gezwungen, über viele Stunden hinweg Futter zu suchen. Das verfügbare Futter war allerdings oft wenig nährstoffreich. Ihr Verdauungssystem hat sich genau an dieses Verhalten angepasst.
Auch heute noch sind Pferde sogenannte Dauerfresser: Sie nehmen über den Tag verteilt viele kleine Futtermengen auf. Das ist wichtig, denn ihr Magen produziert ständig Magensäure, die nur durch Speichel beim Kauen ausgeglichen wird. Legt das Pferd eine längere Fresspause ein, fehlt der natürliche Schutzmechanismus. Die stetig produzierte Magensäure kann die empfindliche Magenschleimhaut angreifen, was wiederum zu unangenehmen Folgen wie Koliken, Reizungen oder Magengeschwüren führen kann.
Auch heute noch sind Pferde sogenannte Dauerfresser: Sie nehmen über den Tag verteilt viele kleine Futtermengen auf. Das ist wichtig, denn ihr Magen produziert ständig Magensäure, die nur durch Speichel beim Kauen ausgeglichen wird. Legt das Pferd eine längere Fresspause ein, fehlt der natürliche Schutzmechanismus. Die stetig produzierte Magensäure kann die empfindliche Magenschleimhaut angreifen, was wiederum zu unangenehmen Folgen wie Koliken, Reizungen oder Magengeschwüren führen kann.








