
Gartenkamin – Wärme, Atmosphäre und Genuss
Autor: Cornelia Förster
Toller Extra-Tipp: Besonders auf Terrassen oder in Sitzecken sorgt ein Gartenkamin für ein wohnliches Ambiente – fast wie ein Wohnzimmer im Freien. Er schafft eine warme, einladende Stimmung, in der man stundenlang verweilen möchte – ob allein mit einem Buch oder gemeinsam mit Freunden. Dank seines flackernden Lichts wird der Außenbereich zum stilvollen Rückzugsort, der jedes Outdoor‑Living‑Konzept harmonisch abrundet.
Aufbau eines Gartenkamins
| 1. Standfläche vorbereiten: Eine stabile, ebene und feuerfeste Fläche schaffen. |
| 2. Unterteil aufbauen: Hier wird meist der Brennraum integriert. |
| 3. Feuerraum einsetzen: Das ist der eigentliche Bereich für Holz oder Holzkohle. |
| 4. Rauchabzug und Kaminaufsatz montieren: Der Kamin sorgt dafür, dass Rauch nach oben abzieht. |
| 5. Grillrost oder Zubehör einsetzen: Viele Gartenkamine lassen sich auch als Grill nutzen. |
Wie wäre es? Der Aufbau gelingt deutlich leichter, wenn Sie sich Hilfe holen – zum Beispiel aus der Nachbarschaft, um die schweren Teile zu heben. Der Clou: Ihren Freund oder Nachbarn können Sie nach der erfolgreichen Installation direkt zum ersten Angrillen einladen.
Der richtige Brennstoff
Wichtig ist, dass das Holz gut getrocknet ist. Zu feuchtes Holz brennt schlechter, raucht stärker und kann die Luft unnötig belasten. Ebenfalls ungeeignet sind behandeltes oder lackiertes Holz, da beim Verbrennen Schadstoffe freigesetzt werden und häufig starker Rauch entsteht. Mit naturbelassenem, trockenem Brennholz sind Sie auf der sicheren Seite.
Achtung! Es dürfen nur zugelassene Brennstoffe verwendet werden. Der Kamin darf nicht zu einer Gefahr oder wesentlichen Beeinträchtigung der Nachbarn werden.
Die besondere Note: Mit warmem Licht, Laternen oder Solarleuchten entsteht eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.
Kochen und Grillen am Gartenkamin
Viele Gartenkamine lassen sich auch als Outdoor-Küche nutzen. Über der offenen Flamme gelingen einfache Gerichte besonders aromatisch.
Beliebt sind zum Beispiel:
• Stockbrot
• gegrilltes Gemüse
• Steaks oder Würstchen
• Flammkuchen
• Ofenkartoffeln
Ein Grillrost oder eine Feuerplatte erweitert die leckeren Möglichkeiten zusätzlich.

Viele leckere Rezepte
Hier entdecken und ausprobierenFAQs: Häufige Fragen zu Gartenkaminen – wir antworten!
- Was ist der Unterschied zwischen Gartenkamin, Feuerstelle und Feuerschale? Ein Gartenkamin besitzt in der Regel einen geschlossenen Feuerraum und einen Rauchabzug, der den Rauch nach oben leitet. Dadurch ist er besonders gut für Terrassen geeignet. Feuerschalen und offene Feuerstellen sind einfacher aufgebaut und geben die Wärme rundum ab, erzeugen aber oft mehr Rauch im Sitzbereich.
- Kann ein Gartenkamin draußen stehen bleiben? Viele Gartenkamine sind wetterfest. Dennoch verlängert eine Schutzhülle oder ein überdachter Standort die Lebensdauer deutlich, besonders bei Modellen aus Stahl.
- Ist ein Gartenkamin auch für kleine Gärten geeignet? Ja. Viele Modelle sind kompakt und benötigen nur wenig Platz. Wichtig ist lediglich ein sicherer Standort mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien.
- Muss ein Gartenkamin genehmigt werden? Fest installierte Kamine: Wenn der Kamin gemauert ist oder fest auf einem Fundament steht, kann er baugenehmigungspflichtig sein. Hier ist eine Rücksprache mit dem Bauamt ratsam. Mobile Öfen und Kamine, die nicht fest mit dem Boden verbunden sind, gelten nicht als bauliche Anlage und sind genehmigungsfrei.













