Der Aufbau ist simpler als gedacht. Mit ein wenig Kreativität können Sie Ihren eigenen vertikalen Garten aufbauen und gestalten. Mit Spaß an der Planung und dem richtigen Zubehör wird Ihr vertikaler Garten nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern auch ein praktischer und grüner Lebensraum.
Welche Arten von vertikalen Gärten gibt es?
- Grüne Wände: Diese Art besteht aus Pflanzen, die direkt an der Wand wachsen bzw. angebracht sind. Oft hängen sie an einem automatischen Bewässerungssystem. Gerade im Indoorbereich oder bei sonst grauen Hausmauern setzen grüne Wände besondere Akzente.
- Pflanzregale oder -säcke: Töpfe, Blumenkästen, Pflanzentaschen oder Regale mit Taschen bieten Platz für die Pflanzen in vertikaler Pflanzoptik. Verwenden Sie alte Paletten, Regale oder Holzlatten, um Ihre eigenen vertikalen Strukturen zu bauen. Meist finden hier Kräuter, Gemüse- oder Obstpflanzen ihren Platz. Sie können Pflanzsäcke aus Jute oder anderen robusten Materialien selbst nähen und an einer Wand befestigen.
- Vertikale Hochbeete: Sie bieten eine hervorragende Möglichkeit, auf engem Raum effizient zu gärtnern. Diese speziellen Hochbeete werden vertikal angelegt, praktisch in Etagen und ermöglichen so eine optimale Nutzung der verfügbaren Fläche, insbesondere in städtischen Gebieten mit begrenztem Platzangebot.
- Hydroponische Systeme: Wurzeln wachsen hier in Wasser statt in Erde – ideal für nachhaltiges Gärtnern ohne viel Boden. Gerade Gemüse wird gerne so kultiviert.
Verwenden Sie eine gute Blumenerde oder speziell für vertikale Gärten entwickelte Erdmischungen. Bei vertikalen Gärten ist eine Tropfbewässerung oder ein selbstbewässerndes System sehr praktisch, um die Pflanzen gleichmäßig zu versorgen. Wenn Sie Kletterpflanzen nutzen, sollten Sie sicherstellen, dass sie an einem Gitter oder Draht gut hochwachsen können.
Zur Tropfbewässerung