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Sommerlicher Vitaminkick aus dem eigenen Garten

Sommerlicher Vitaminkick aus dem eigenen Garten

Die Tage werden länger, die Abende milder und hin und wieder zieht der Duft von frisch Gegrilltem durch die Luft. Der Sommer kündigt sich an und mit ihm perfekte Voraussetzungen für frisches, knackiges Sommergemüse direkt aus dem eigenen Garten. Natürlich, nachhaltig und lecker – so kommt der Sommer auf den Teller.
Autorin: Silvia Schröder

Bunt & lecker und noch vieles mehr

Abwechslung pur auf Ihrem Teller: Zwischen Juni und September können Sie in Ihrem Garten aus dem Vollen schöpfen und zahlreiche Gerichte mit wertvollen, gesunden Vitaminen bereichern. Ob als Beilage zum Grillen, als Basis für eine Suppe oder eine erfrischende Gazpacho oder einfach pur als knackige Rohkost zwischendurch – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Das Beste daran: Der geringe Energiegehalt erleichtert dem Körper die Verdauung und der hohe Wasseranteil im Gemüse trägt darüber hinaus noch zur Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit bei. Perfekt, um auch bei sommerlichen Temperaturen fit und vital zu bleiben.
 
GemüseVitamine & NährstoffeGute PflanznachbarnVerwendung in der Küche
TomatenVitamin C, KaliumBasilikum, Petersilie, Karotten, SalatTomaten-Mozzarella, Tomatensuppe, Bruschetta
Gurkenerfrischend, 
hoher Wassergehalt
Vitamin K und CGurkensalat, kalte Gurkensuppe
ZucchiniVitamin C, KaliumKapzuinerkresse, Mais, BohnenZucchini-Auflauf, gegrillte Zucchini
AubergineBallaststoffe, KaliumBohnen, Kräuter, Salatgefüllte Auberginen, Parmigiana di Melanzane
PaprikaVitamin C und ABasilikum, Karotten, Zwiebelnroh, gefüllte Paprika
BlumenkohlVitamin C und K, FolsäureSellerie, Zwiebeln, Spinatüberbackener Blumenkohl,
Blumenkohl-Curry, Blumenkohlsalat oder -suppe
RadieschenVitamin C, SenföleSalat, Karotten, Spinatlecker zur Brotzeit
FenchelVitamin C, KaliumDill, Salat in Abstand 
→ eher schwieriger Pflanzpartner
gebackener Ofenfenchel mit Pinienkernen und Orangen,
Fenchel-Curry
Pflück- & Blattsalat
 
Vitamin A und C, FolsäureRadieschen, Kohl, Paprika
→ sehr guter Pflanzpartner
als Beilage oder Hauptgericht
Ernteglück im Sommer

Ernteglück im Sommer

Egal ob Hochbeet, Freiland oder Gewächshaus – nutzen Sie vorhandene Flächen zum Anbau von knackigem Sommergemüse. 

Passendes Gemüse finden

Exkurs: Schritt für Schritt zum Gemüsebeet

1. Standort
Gemüsepflanzen benötigen einen warmen, sonnigen Standort, um gesund zu wachsen und ihr volles Aroma zu entwickeln. Ein leichter Windschutz, etwa in Form einer niedrigen Hecke oder eines Lattenzauns, schützt vor starkem Wind. Wichtig ist jedoch, dass die Luft weiterhin gut zirkulieren kann, da sonst Pilzkrankheiten und Schädlinge begünstigt werden.

2. Boden
Optimalerweise wird der Boden bereits im Herbst vorbereitet, damit er tief gelockert und humusreich ist. Zur Verbesserung der Bodenqualität eignen sich Kompost, hochwertige Pflanzerde oder auch gut verrotteter Stallmist. Auch eine Gründüngung, etwa mit Phacelia oder Lupinen, fördert die Humusbildung. Gemüse bevorzugt meist einen leicht kalkhaltigen Boden. Ein pH-Bodentest hilft dabei festzustellen, ob und in welcher Menge Gartenkalk ausgebracht werden sollte.

3. Beetgröße
Die richtige Beetgröße erleichtert die Gartenarbeit und schont den Rücken. Optimal ist ein Beet, das von beiden Seiten bis zur Mitte erreichbar ist – so kann gesät, gepflanzt und gejätet werden, ohne die Erde zu betreten. Eine Breite von etwa 1,20 m hat sich dafür bewährt.

Der richtige Platz für Ihr Sommergemüse

  • Freiland / Beet: Buschbohnen, Zuckererbsen, Möhren (bis Mitte Juli) und Radieschen.
  • Vorgezogene Pflanzen setzen: Zucchini, Salat (z. B. Romanasalat), Rucola, Frühlingszwiebeln und asiatische Blattgemüse (wie Asia-Salat).
  • Wärmeliebende Kulturen (Gewächshaus oder sonnige Terrasse): Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken

Optimale Bedingungen für Ihr Gemüse

Schützen, pflegen und ernten – Mit unseren Lösungen gelingt Ihr Anbau das ganze Jahr über

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Pflegetipps

Das A und O für erntefrisches Gemüse ist auch im Sommer die richtige Pflege, die genau auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sein sollte.

    • Schutz

      Schutz

      Frisch gesetzte Jungpflanzen reagieren empfindlich auf pralle Mittagssonne. Schützen Sie vor allem Salate bei extremer Hitze durch rechtzeitiges Abdecken oder gezieltes Beschatten.

    • Regelmäßig gießen

      Regelmäßig gießen

      An heißen Sommertagen verdunstet viel Wasser. Gießen Sie am besten früh morgens direkt an der Wurzel, um Verdunstung zu reduzieren und Pilzkrankheiten vorzubeugen.

    • Düngen

      Düngen

      Starkzehrer wie Zucchini oder Tomaten benötigen im Sommer ausreichend Nährstoffe. Empfehlenswert ist hier die Zugabe von Kompost oder organischem Dünger.

    Rundum-Versorgung für Ihr Gemüse

    Effektiver Schutz und nährstoffreicher Dünger – Für gesunde und ertragreiche Pflanzen

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    Köstliche Ernte im Garten

    Köstliche Ernte im Garten

    Endlich ist es soweit: Die bunten, kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Garten können geerntet werden. Überprüfen Sie zunächst den Reifegrad des Gemüses. Nur wenn es voll ausgereift, gleichmäßig ausgefärbt und fest ist, sollte es geerntet werden. Ernten Sie möglichst bei trockenem Wetter, um Fäulnis an den Schnittstellen zu vermeiden. Für das beste Aroma ernten Sie das Gemüse vormittags, da es nach der Nacht noch optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist.
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    Tipp: Ernten Sie nicht zu viel auf einmal, sondern lieber regemäßig, um das Nachwachsen weiterer Früchte zu fördern.

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    FAQs: Häufige Fragen zum Sommergemüse – wir antworten!

    • Kann man Sommergemüse auch auf dem Balkon kultivieren? Ja, es gibt viele sommerliche Gemüsearten, die perfekt für den Anbau in Kübeln auf dem Balkon geeignet sind. Dazu zählen. Tomten (Cocktail- oder Buschtomaten), Gurken (Snack- oder Minigurken), Paprika oder Radieschen.  
    • Wie oft muss man Sommergemüse gießen? Aufgrund der erhöhten Temperaturen im Sommer ist tägliches Gießen sinnvoll. 
      • Morgens gießen ist die beste Wahl, da die Pflanzen dann bereits für den ganzen Tag mit Wasser versorgt sind und die Verdunstung am geringsten ist.
      • Abends gießen nur wenn wirklich nötig, da die Feuchtigkeit über Nacht bleibt, wodurch Fäulnis und Pilzbakterien schneller entstehen können. 
      • Sollte es extrem heiß sein, kann eine zusätzliche Wassergabe am Abend sinnvoll sein, aber nur wenn direkt an der Wurzel gegossen wird und die Blätter möglichst trocken bleiben.
    • Wie anfällig ist Sommergemüse für Schädlinge? Warme Temperaturen und trockener Boden machen das Sommergemüse anfällig für Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben oder Schnecken. Kontrollieren Sie daher regelmäßig die Beete, gießen Sie ausreichend und fördern Sie Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen. 

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