
Kartoffel – die Stärke in Ihrem Garten
Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen. Im eigenen Garten begeistern sie mit ihrer Vielfalt und reichen von kleinen Frühkartoffeln bis zu kräftigen Lagerkartoffeln. Gleichzeitig sind sie ein Genuss für die Küche – nahrhaft, vielseitig und voller Vitamine.
Autorin: Cornelia Förster
Kartoffeln anbauen: Der richtige Zeitpunkt
Wer seine Kartoffeln früh ernten möchte, kann sie bereits ab März in einer Kiste vorkeimen lassen. Für kräftige Triebe sollte der Lagerort warm und hell sein, ideal sind Temperaturen von 10–20 °C.
Ab einer Bodentemperatur von 10 °C können die ersten frostempfindlichen Kartoffeln bei trockenem Boden gepflanzt werden. Ziehen Sie dafür eine tiefe Pflanzrille, legen die Knollen hinein und schließen die Rille wieder. Innerhalb von 2–3 Wochen zeigen sich die ersten grünen Triebe.
Ab diesem Zeitpunkt benötigt die Kartoffelpflanze viel Wasser, daher sollte die Erde stets feucht gehalten werden. Um den Ertrag zu steigern, können Jungpflanzen angehäufelt werden: Dabei wird Erde zu einem Damm um die Pflanze geschoben, ohne die Triebe zu beschädigen. Der mit Erde neubedeckte Teil der Pflanze bildet neue Wurzeln und Knollen, was eine reichere Ernte ermöglicht.
Kartoffeln auf dem Balkon pflanzen? So geht's
Wenn Sie keinen Garten haben, können Sie Kartoffeln auch in Töpfen auf Ihrem Balkon anbauen. Ein PotatoPot eignet sich optimal für das Setzen von Kartoffeln auf dem Balkon. Nachdem drei Knollen in den PotatoPot gesetzt wurden, kann durch das Anheben des Innentopfs der Fortschritt und das Wachstum der Pflanzen beobachtet werden. Nach ca. 8 Wochen sollten die ersten Kartoffeln reif für die Ernte sein. Am besten eignen sich eher kleine Sorten für den Anbau in Töpfen wie zum Beispiel Bamberger Hörnchen.
Die Extradosis Nährstoffe
Wie für Starkzehrer üblich, benötigen die Kartoffelpflanzen ein hohes Maß an Nährstoffen – vor allem bis zur Blüte. Sehr gut vorbereiten lässt sich der Boden durch die Aussaat von Gründüngungspflanzen, durch die Einarbeitung von verrottetem Stallmist im Herbst oder durch reifen Kompost.
Um mögliche Krankheiten und Schädlinge vorzubeugen, ist neben der Verwendung eines qualitativ hochwertigen Pflanzguts auch eine permanente Kontrolle der Beete von Vorteil. Kartoffelkäfer können beispielsweise abgesammelt werden. Wer sich dazu entscheidet, Kartoffeln in einem 4-Jahresrhythmus in das gleiche Beet zu setzen, kann seine Pflanzen ebenfalls vor möglichen Krankheiten bewahren.



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