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Gurken aus eigenem Anbau

Gurken aus eigenem Anbau

Für Hobbygärtner heißt es jedes Jahr: Gurken vorziehen, pflanzen und ernten. Ob im Gewächshaus oder im Freiland – mit den passenden Sorten, dem richtigen Standort und etwas Pflege gelingen knackige Früchte garantiert.

Autorin: Kathrin Knechtel

Gurken – ein gesundes Gemüse mit tropischer Herkunft

Die ursprünglich aus Indien stammenden Gurken (Cucumis sativus) gehören zur Familie der Kürbisgewächse und werden seit dem 19. Jahrhundert auch hierzulande angebaut. Obwohl Gurken zu einem Großteil aus Wasser bestehen und zu den kalorienärmsten Gemüsen zählen, liefern sie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Freiland- und Salatgurken: Salatgurken, auch Schlangengurken genannt, werden meist im Gewächshaus angebaut. Sorten wie die Einlege- und Schälgurke gedeihen bevorzugt im Freiland.

Gurken sind einjährige Pflanzen, die zunächst am Boden liegen, später aber ihre Kletterkünste zeigen. Besonders Salatgurken bilden 1–4 Meter lange Triebe und benötigen ein stabiles Rankgerüst, um optimal zu wachsen.

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Einblick in unsere Sortenvielfalt

    Gurkenpflanzen vorziehen und anbauen

    Gurken sind sehr wärmebedürftig und werden am besten auf dem Fensterbrett oder im Gewächshaus vorgezogen. Die Anzucht von Schlangengurken, die im Gewächshaus wachsen, startet ab Mitte März. Feilandgurken hingegen werden erst Mitte April ausgesät.

    Für die Anzucht werden kleine Pflanztöpfe oder Mini-Gewächshäuser bis zur Hälfte mit Anzuchterde befüllt. Daraufhin werden 2–3 Samen etwa 2 cm tief ins Substrat gesteckt. Bei einer Keimtemperatur von ca. 20 °C beträgt die Keimdauer 1–2 Wochen. Im Anschluss lässt man die kräftigste Pflanze stehen und pflanzt sie je nach Sorte ins Gewächshaus oder Freiland.

    Freiland Sorten können ab Mitte Mai bei einer konstanten Außentemperatur von über 15 °C in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon wandern. Hier werden die Pflanzen in einen nährstoffreichen Boden im Abstand von 30–35 cm gesetzt. Die im Gewächshaus bleibenden Sorten werden in einen mit reifem Kompost angereicherten Boden im Abstand von 40 cm gepflanzt. Zur Unterstützung können ihre Triebe an Rankhilfen angebunden werden.

     

    Zu den Samen

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    Gurken sollten nur alle vier Jahre auf derselben Anbaufläche gepflanzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Krankheiten, die im Boden überdauern, auch die neue Pflanzengeneration befallen. Als Vorfrüchte eignen sich Getreide, Hülsenfrüchte und Sellerie. Auch mit Salat, Rucola und Radieschen können Sie das Beet in der Zwischenzeit nutzen.

    Optimaler Standort

    Optimaler Standort

    Gurken lieben helle, warme Standorte. Im Gewächshaus finden Salatgurken die ganze Saison über ideale Bedingungen. Auch Freilandgurken gedeihen am besten sonnig und windgeschützt. Frühe Aussaaten lassen sich mit Frühbeeten, Vlies oder Mulchfolie vor Kälte schützen.

    Der Boden sollte nährstoffreich, humos, locker und durchlässig sein, dabei gleichmäßig feucht bleiben. Eine Gabe von reifem Kompost oder Stallmist vor dem Anbau verbessert die Bedingungen zusätzlich.

    Zu den Gewächshäusern

    Gurkenpflanzen richtig pflegen

    • Gurken sind Starkzehrer und haben besonders mit Beginn der Fruchtbildung einen sehr hohen Wasserbedarf. Gießen Sie das grüne Gemüse daher regelmäßig und reichlich. Eine Schicht Mulch hilft zusätzlich, den Boden locker und länger feucht zu halten.

     

    • Düngen Sie Ihre Pflanzen während der Haupterntezeit gelegentlich mit Hornmehl oder organischem Flüssigdünger.

     

    • Schlangengurken im Gewächshaus wachsen entlang von Leitschnüren, die von der Decke oder einem straff gespannten Draht herabhängen. Für Freilandgurken eignen sich Rankgerüste, Spaliere oder ähnliche Hilfen.

     

    • Zu frühes Fruchtwachstum kann die jungen Pflanzen schwächen. Entfernen Sie daher alle Blüten, bis die Pflanze etwa kniehoch ist. So entwickelt die Gurke genügend Blattmasse, um die späteren Früchte optimal zu versorgen.
    Ernte: Leckere Früchte zum Snacken

    Ernte: Leckere Früchte zum Snacken

    Bereits 8–9 Wochen nach der Aussaat können Gurken geerntet werden. Am besten schneide Sie die Früchte ab, sobald ihre Schale gleichmäßig gefärbt ist – überreife Gurken werden gelb und schmecken bitter.

    Ernten Sie die Früchte vorsichtig mit einem scharfen Messer. Frisch geerntete Gurken halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks 1–2 Wochen ohne Qualitätsverlust. Gurken sollten verzehrt werden, solange sie noch frisch und fest sind – Einfrieren oder Einmachen der Früchte ist nicht möglich.

    Zu den Rezepten

    FAQs: Häufige Fragen zu Gurken – wir antworten!

    • Wann kann man Gurken ernten? Gurken sind in der Regel 8–9 Wochen nach der Aussaat erntereif. Die Schale sollte gleichmäßig gefärbt sein, überreife Früchte werden gelb und bitter.
     
    • Wie lagert man Gurken? Frisch geerntete Gurken halten sich 1–2 Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks. Sie sollten möglichst frisch und fest verzehrt werden, da Einfrieren oder Einmachen nicht empfohlen wird.
     
    • Welcher Standort ist ideal für Gurken? Gurken lieben helle, warme und sonnige Standorte. Gewächshaus oder geschütztes Freiland bieten ideale Wachstumsbedingungen.
     
    • Brauchen Gurken Rankhilfen? Ja, Rankhilfen wie Spaliere oder Stäbe unterstützen das gesunde Wachstum, verhindern Bodenkontakt der Früchte und erleichtern die Ernte.

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