Gesammeltes Wissen über Brombeersträucher
Brombeeren sind nahezu überall auf der Welt beheimatet. Oft wächst eine Art jedoch nur in einer bestimmten Region. Tatsächlich gibt es zahlreiche Formen der wilden Brombeere (Rubus fruticosus). Ob es sich dabei wirklich um eine jeweils eigenständige, der immerhin 2000 Arten handelt oder um eine der Unterarten, ruft selbst bei den Experten ein Fragezeichen hervor.
Ihr Name hat sich aus dem althochdeutschen Wort brāmberi‚ Beere des Dornstrauchs oder Dorngebüschbeere, entwickelt. Auch wenn es sich hierbei nicht um Dornen, sondern botanisch gesehen Stacheln handelt – umgangssprachlich ist ihr die Benennung geblieben. Alternativ werden die Früchte auch Kratzbeere oder Kroatzbeere genannt.
In unseren Breiten zählt die Brombeere zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und damit zu den ältesten Obstarten überhaupt. Während die Beeren früher fleißig in Wald und Flur gesammelt wurden, haben sie heute ihren festen Platz in vielen Hausgärten gefunden. Die Vielfalt der Sorten hat sich im Laufe der Zeit entwickelt. So wurde in der Züchtung hauptsächlich nach Form, Farbe, Aroma, Größe der Früchte, Wuchseigenschaften, Gesundheit der Pflanzen wie auch z. B. Stachellosigkeit selektiert.
Viele der Brombeerarten sind Kletterpflanzen, die teilweise verholzen und entweder über den Winter verkahlen oder wintergrün überdauern. Spätestens im Frühjahr zeigen sie jedoch wieder alle ihr zartes Grün.
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