Auberginen – Wissen & Co.
Weit gereist: Die Aubergine stammt vermutlich aus Indien und wurde bereits in vorchristlicher Zeit in China angebaut. Die Früchte der Auberginen waren kleiner, als wir sie kennen und oval. Auch waren sie vermutlich cremefarben. Ihre Namensgebung "Eierfrucht" ist daher leicht nachvollziehbar.
In den 70er-Jahren wanderte die Aubergine mit den italienischen Gastarbeitern dann in unsere Küchen und hat dort ihren festen Platz ergattert. Der gesundheitliche Aspekt des Gemüses rechtfertigt das Herz für Auberginen schließlich im Handumdrehen. Für die tolle Färbung der Früchte ist der Farbstoff Delphinidin verantwortlich. Dieser zählt zu den Anthocyanen, deren positive Wirkungsweise bekannt ist.
Auf Grund ihres hohen Solanin-Gehaltes und ihrer Bitterstoffe ist das Nachtschattengewächs nicht zum rohen Verzehr geeignet. Doch auch in sämtlichen Koch-, Brat-, Back- und Grillvarianten schmeckt sie vorzüglich.







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