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Bildschöne Narzissen: Pflanzen, pflegen & Co.

Bildschöne Narzissen: Pflanzen, pflegen & Co.

Narzissen sind strahlende Symbole des Frühlings und der Hoffnung. Mit ihren leuchtend gelben und weißen Blüten verkörpern sie den Neubeginn und die Freude am Leben.
Autorin: Cornelia Förster

Wissenswertes zu den Frühlingsblühern

Die Narzisse ist auch als OsterglöckchenTrompeten-Narzisse oder März- bzw. Aprilglocke bekannt – Namen, die oft auf ihre charakteristische Blütenform verweisen. Neben den klassischen Trompeten gibt es klein- und großkronige sowie gefüllte und ungefüllte Sorten, die jedem Beet oder Pflanzgefäß einen besonderen Akzent verleihen.

Narzissen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und werden in 12 Klassen eingeteilt. Von den rund 65 Arten kommen drei in unseren Breiten vor: die Gelbe Narzisse (N. pseudonarcissus), die Dichter-Narzisse (N. poeticus) und die Stern-Narzisse (N. radiiflorus).

Das Farbspektrum reicht von Weiß und Creme über Zitronen- und Sonnengelb bis hin zu Orange. Die meisten Sorten blühen von März bis April, einige – etwa Dichter-, Tazetten- oder Engelstränen-Narzissen – noch im Mai. Für Blüten im Winter sorgen Weihnachtsnarzissen wie 'Paperwhite' von November bis Ende Dezember.

Narzissen-Sortiment zum Verlieben

Bei Dehner sind Narzissen sowohl im Topf als auch in Zwiebelform erhältlich. Bereits ab Februar können Sie sich angetriebene Sorten auf die Fensterbank holen, den Tischschmuck erweitern und den Frühlingsgruß genießen. Wer selbst pflanzen möchte, kann seine Lieblingssorten per Zwiebel in Garten, auf Terrasse oder Balkon setzen. Der beste Pflanzzeitpunkt ist im Herbst, im September oder Oktober.

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Der perfekte Standort

Der perfekte Standort

Einzelne Narzissen wirken schnell einsam, deshalb sollten sie immer in Tuffs oder Bändern gepflanzt werden. Besonders wohl fühlen sich die Frühjahrsboten an sonnigen bis halbschattigen Plätzen im Garten oder Pflanzgefäß. Ein durchlässiger, humusreicher Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit ist ideal, Staunässe sollte vermieden werden.

Stehen die Narzissen im Haus, sind 10–15 °C und ausreichend Licht optimal. Je wärmer der Standort, desto schneller verblühen die Blüten.
Zu den Narzissen

Narzissen richtig pflanzen

Osterglocken werden wie alle Frühjahrsblüher am besten im Spätsommer und Herbst gepflanzt. So können die Blumenzwiebeln noch Wurzeln bilden und optimal überwintern. Ideal sind die Monate September bis November. Generell sind die Speicherorgane der Narzissen gut winterhart und können die kälteren Monate in der schützenden Erde verbleiben. 
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus. Als Faustregel für die Pflanztiefe gilt: dreifache Zwiebellänge. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Sorte.
  • In das Pflanzloch werden sowohl hochwertige Erde als auch die Blumenzwiebel mit der Spitze nach oben gegeben. 
  • Auch über die Zwiebeln wird humusreiche Pflanzerde gepackt.
  • Für einen besseren Bodenschluss werden die Narzissenzwiebeln nach dem Setzen bewässert

Narzissen in ein Pflanzgefäß setzen

Die niedlichen Frühjahrsblüher lassen sich auch wunderbar in Pflanzgefäße setzen – egal ob an der Eingangstür, auf Terrasse, Balkon oder in den eigenen vier Wänden. Platz im Gefäß und eine Drainageschicht werden dankbar angenommen.
  • Pflanzen Sie die Zwiebeln doppelt so tief, wie sie groß sind
  • Der Pflanzabstand kann sich stark im Vergleich zur Freilandpflanzung verringern. 
  • Während je nach Topfgröße der untere Topfbereich mit z. B. Blähton befüllt wird, folgt anschließend eine Erdschicht.
  • Sind die Narzissenzwiebeln gesetzt wird der Rest mit humusreicher Erde befüllt. 
Haben Sie sich für bereits angetriebene Narzissen im Topf entschieden, können diese ihren Platz als Zimmerpflanze auch ohne Umtopfen genießen. Nach der Blütezeit macht es Sinn, diese in den Garten zu pflanzen.

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Achtung: Nur allzu gern binden sich Wühlmäuse oder Mäuse das Lätzchen um und knabbern an den gepflanzten Zwiebelblumen. Um dem vorzubeugen, können Sie Ihre Blumenzwiebeln in kleine Pflanzkörbe setzen. 

Pflegetipps für Narzissen

Bewässern: Während der Blütezeit haben Narzissen einen hohen Wasserbedarf und sollten täglich gegossen werden. Besonders im Indoor-Bereich ist ausreichend Wasser wichtig, Staunässe sollte jedoch vermieden werden.

Düngen: Mit dem ersten Austrieb sollten die Pflanzen gedüngt werden. Gut geeignet sind Hornspäne oder abgelagerter Kompost. Solange die Blätter noch nicht vergilben, sollten die Starkzehrer gedüngt werden. 

Rückschnitt: Die Blätter bleiben nach der Blüte zunächst stehen. Nur die welken Blütenstände werden nach der Blüte entfernt. So können die in den Blättern enthaltenen Nährstoffe wieder in die Zwiebel eingelagert werden. Erst wenn sie vertrocknet sind, geht es an das Abschneiden knapp über dem Boden. 

Überwintern: Narzissen im Topf sollten im Winter umziehen und an einem frostfreien Ort gelagert werden. Sie werden aus dem Topf genommen, von Erde befreit und schattig, kühl, trocken bis zum September aufbewahrt. Im Herbst dürfen sie wieder in den Topf. Narzissenzwiebeln, die in den Boden gepflanzt wurden, können bei ausreichender Pflanztiefe (10 cm) dort verbleiben.

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Dehner Tipp: Mit den Jahren bilden Narzissen immer dichter werdende Horste. Die Blühwilligkeit nimmt damit im Laufe der Zeit ab. Wie auch bei Stauden empfiehlt sich deshalb das Teilen der Zwiebeln. Gut geeignet sind die Herbstmonate. Zu diesem Zeitpunkt werden die Zwiebeln ohnehin ausgegraben, eingelagert oder gepflanzt. 

Verwendung der Blumenzwiebeln

Flower-Power und das sowohl Indoor als auch Outdoor – denn Osterglocken eignen sich für viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Sie finden ihren Platz auf der Fensterbank, im Treppenhaus zur Begrüßung, in der Vase auf einem Beistelltischchen, in schicken Pflanzgefäßen oder direkt in einem Blumenbeet gepflanzt. Interessant machen sich blühende Narzissen auch im Steingarten. Dabei wirken die schmucken Pflanzen mit ihren Blumen bereits für sich allein betrachtet königlich. Auch in Kombi mit anderen Pflanzen präsentieren sie sich als himmlischer und einzigartiger Blütentraum.

    • Zimmer­pflanzen

      Zimmer­pflanzen

      • An einem hellen, kühlen Platz halten Narzissen länger. Sie erfreuen dann mit ihrer Blüte ca. 1–2 Wochen
      • Ausreichende Wassergaben ohne Staunässe sorgen für Blühfreudigkeit und gesunde Pflanzen

    • Blumen­strauß

      Blumen­strauß

      • Narzissen schleimen nach dem Anschnitt aus. Das ist gerade bei Kombis zu berücksichtigen. Ein Wasserwechsel ist sinnvoll
      • Um die Haltbarkeit des Straußes zu verlängern, empfiehlt es sich Blumenfrischhaltemittel hinzuzugeben

    • Pflanz­gefäße

      Pflanz­gefäße

      • Dürfen Blumenzwiebeln im Pflanzgefäß ihren Raum finden, ist eine ausreichende Drainageschicht wichtig
      • Kübel oder vergleichbare Gefäße sollten idealerweise ca. 30 cm hoch sei

    • Im Garten

      Im Garten

      • Narcissus lässt sich perfekt in jeden normalen und durchlässigen Gartenboden setzen. Staunässe sollte vermieden werden
      • Ein besonderes Highlight stellen die Blühpflanzen auch im Rasen dar

    Narzissen wunderbar in Szene gesetzt

    Narzissen lassen sich besonders gut mit sich selbst, der gleichen Sorte oder unterschiedlichen Sorten kombinieren. Weitere Möglichkeiten für ein schickes Miteinander sind: Ziergräser, Stauden, Frühjahrsblüher oder auch Gehölze. Das betrifft sowohl den Garten wie auch bepflanzte Pflanzgefäße.

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