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Lavendel – ein duftender Traum

Lavendel – ein duftender Traum

Ob im Beet, im Garten oder im Topf – Lavendel macht überall eine gute Figur. Mit seinem aromatischen Duft und seinen leuchtenden Blüten verleiht er jeder grünen Oase ein mediterranes Flair und zieht Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.

Autorin: Kathrin Knechtel

Farbenprächtiges Highlight im Garten

Denkt man an Lavendel (Lavandula), kommen einem sofort die typischen lila Blüten in den Sinn. Was kaum jemand weiß: Neben dieser klassischen Blütenfarbe gibt es die Pflanze auch in blau-, weiß- und rosablühenden Sorten. Werden diese im Beet kombiniert, entsteht ein Blütenmeer aus zarten und kräftigen Farbakzenten.

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Lavendel pflanzen

Lavendel pflanzen

Der beste Zeitpunkt, Lavendel ins Beet zu pflanzen, ist im Frühling oder Spätsommer. So können sich die Wurzeln gut entwickeln und sind optimal für den Winter vorbereitet.

Lavendel bevorzugt sonnige, warme Standorte sowie einen mageren, kalkhaltigen, lockeren Boden mit guter Drainage. Ist der Boden nicht ideal, mischen Sie Erde mit 1:1 grobem Sand und Kalkschotter und füllen damit das zuvor zweihandtief ausgehobene Pflanzloch.

Lavendel entdecken

Lavendel im Topf

Nach dem Kauf des Lavendels sollte dieser so schnell wie möglich umgepflanzt werden. Dafür eignen sich am besten hohe und weite Pflanzgefäße aus Ton oder Keramik. Diese ermöglichen den Wurzeln der Pflanze, sich weit zu verzweigen und Wasser kann gut ausdunsten. An der Topfunterseite wird ein Abzugsloch sowie ein passender Untersetzer benötigt, so kann überschüssiges Gießwasser abfließen und Staunässe wird vermieden.

Ist der richtige Topf gefunden, ist es an der Zeit, den Lavendel zu pflanzen. Ganz unten in den Topf kommt eine Schicht aus Blähton oder grobem Kiesel. Darüber wird ein für Lavendel geeignetes Substrat verwendet: Vermischen Sie hierfür Pflanzerde im Verhältnis 1:1 mit Sand oder Splitt. Dort hinein pflanzen Sie den Lavendel und gießen ihn anschließend gut an. Später benötigt die Pflanze weniger Wasser und verzeiht sogar eine gießfreie Woche.

 

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Ist der Lavendel winterhart?

Von den rund 30 Arten gilt der Echte Lavendel (Lavandula Angustifolia) als besonders winterhart und verträgt kurzzeitig Temperaturen bis -15 °C. Sorten wie "Hidcote Blue" oder "Arctic Snow" überstehen den Winter problemlos. Andere Arten sind weniger frostresistent und benötigen Schutz durch Reisig, Zweige oder Laub. Lavendel im Topf wird in einem hellen Raum bei etwa 5–10 °C überwintert.

Für eine erfolgreiche Überwinterung sind neben der Art auch Pflege und Standort entscheidend. Bereiten Sie die Pflanze im Herbst vor, indem Sie verblühte Ähren leicht zurückschneiden und darauf achten, dass der Boden gut durchlässig ist, um Staunässe zu vermeiden.

Topfit mit dem richtigen Rückschnitt

Topfit mit dem richtigen Rückschnitt

Regelmäßiges Schneiden hält Lavendel in Form und fördert das Austreiben und die Blüte. Der ideale Zeitpunkt ist im Frühjahr, wenn neue Triebe beginnen auszutreiben, oder nach der Hauptblüte im Sommer. Ein Schnitt im Herbst sollte vermieden werden, da die Pflanze dadurch anfälliger für den Winter wird.

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  • Sommerschnitt: Nach der Hauptblüte schneiden Sie alle Triebe um etwa ein Drittel zurück.
 
  • Frühlingsschnitt: Ab März/April, wenn kein Frost mehr droht, können die Triebe um ein weiteres Drittel oder etwas mehr gekürzt werden. Schneiden Sie dabei nicht zu tief ins alte Holz, um die Pflanze nicht zu schädigen.
 
  • Ernteschnitt: Um den intensiven Duft des Lavendels einzufangen, schneiden Sie die Pflanze, wenn die Blütenknospen gerade erst aufgegangen sind. Je nach Standort und Klima ist dies im Juni oder Juli. Wer mit den Ähren keinen Strauß bindet, hängt sie kopfüber in kleinen Bündeln auf. Getrocknet eignet sich Lavendel hervorragend für Duftkissen, ätherische Öl oder andere DIY-Projekte.

Handscheren

Ob ausgepflanzt im Beet, im Garten oder im Topf auf der Terrasse – der Zeitpunkt und die Art des Rückschnitts sind unabhängig vom Standort der Pflanze

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Alleskönner Lavendel

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    In Form eins beruhigenden Vollbades wird Lavendel zur Behandlung von Geburtsschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit und Kreislaufstörungen eingesetzt. Dafür werden 100 g Lavendelblüten mit 2 l heißem Wasser übergossen. Nach 5 Minuten Einwirkzeit werden die Blüten abgeseiht und der Badezusatz ins heiße Badewasser gegeben.

    FAQs: Häufige Fragen zum Lavendel – wir antworten!

    • Kann ich Lavendel im Topf halten? Welche Besonderheiten gelten dabei? Ja, Lavendel eignet sich für Kübel. Wichtig sind durchlässige, eher sandige Böden, ein sonniger Standort und sparsame Wassergaben.

    • Warum braucht Lavendel wenig Wasser und Nahrung? Er stammt aus den trockenen, nährstoffarmen Regionen des Mittelmeerraums und verträgt Staunässe schlecht.
     
    • Kann man Lavendel ernten und trocknen? Ja, am besten kurz vor der vollen Blüte schneiden, in Bündeln kopfüber an einem luftigen Ort trocknen.
     
    • Warum verkahlt mein Lavendel von unten? Ohne regelmäßigen Rückschnitt verholzen die Triebe. Deshalb Lavendel jedes Jahr schneiden, damit er jung und blühfreudig bleibt.

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