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Kirschlorbeer im Garten: Pflegeleicht, vielseitig & immergrün

Kirschlorbeer im Garten: Pflegeleicht, vielseitig & immergrün

Der Kirschlorbeer, auch Lorbeerkirsche genannt, zählt zu den beliebtesten immergrünen Gehölzen für den Garten. Ob als Solitärpflanze oder dichte Hecke: Er überzeugt mit glänzendem Laub, kräftigem Wuchs und unkomplizierter Pflege. Dank zahlreicher Sorten findet sich für jeden Garten die passende Variante.
Autorin: Cornelia Förster

Kirschlorbeer im Porträt

Dank seiner hohen Schnittverträglichkeit zählt der Kirschlorbeer zu den beliebtesten Heckengehölzen. Viele Sorten wachsen dicht und kräftig, sind pflegeleicht und vertragen nach dem Anwachsen auch kürzere Trockenphasen gut.

Die ursprünglich aus Kleinasien stammende Pflanze gehört botanisch zur Gattung Prunus und damit zur Familie der Kirsch- und Pflaumengewächse. Moderne Züchtungen gelten meist als deutlich frosthärter als die Wildart und kommen in vielen Regionen gut durch den Winter.

Im Frühjahr erscheinen cremeweiße, aufrechte Blütenstände. Daraus entwickeln sich später dunkle Früchte, die im rohen Zustand giftig sind. Je nach Sorte erreichen Kirschlorbeer-Pflanzen im Garten Höhen von bis zu 6 Metern.

    Standort & Boden: Hier fühlt sich Kirschlorbeer wohl

    Anpassungsfähig und unkompliziert: Der Kirschlorbeer gedeiht an sonnigen, halbschattigen und schattigen Standorten. Lediglich tiefen Schatten unter großen Bäumen verträgt er weniger gut.

    Auch an den Boden stellt die Lorbeerkirsche nur geringe Ansprüche. Sie wächst sowohl in sandigen als auch in lehmigen Böden zuverlässig. Wichtig ist vor allem ein durchlässiger Boden, denn Staunässe verträgt sie nicht.

    So pflanzen Sie Kirschlorbeer richtig

      • Pflanzzeitpunkt

        Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen des Kirschlorbeers ist im Frühjahr ab April oder im Herbst bis Oktober. Werden die Pflanzen im Frühjahr gesetzt, haben sie noch ausreichend Zeit anzuwachsen und sich zu etablieren. Im Herbst konzentriert sich die Pflanze hauptsächlich auf die Bildung von Feinwurzeln und steckt keine Energie mehr in den Triebwuchs.

      • Pflanztiefe

        Das Pflanzloch sollte doppelt so hoch und breit wie der Erdballen sein. Setzen Sie den Kirschlorbeer etwa so tief ein, wie er zuvor im Container stand. Zu tief sollten die Pflanzen nicht gesetzt werden, da ihnen dies Anwachsschwierigkeiten bereiten kann. Anschließend wird das Pflanzloch mit einem Gemisch aus Aushub und Humus aufgefüllt.
         

      • Pflanzabstand

        Für eine dichte Hecke werden je nach Sorte meist 2–3 Pflanzen pro Meter gesetzt. Der Grenzabstand zum Nachbargrundstück richtet sich nach den jeweiligen Landesvorgaben und sollte vor der Pflanzung geprüft werden.
         

      Kirschlorbeer richtig pflegen

      Gießen: Nach dem Einpflanzen benötigen die Sträucher zunächst regelmäßige Wassergaben – der Boden sollte in den ersten Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden. Später ist zusätzliches Gießen meist nur bei längeren Hitzeperioden oder anhaltender Trockenheit erforderlich. Auch im Winter sollten junge Pflanzen an frostfreien Tagen gegossen werden, um Frosttrocknis zu vermeiden.

      Düngen: Die Lorbeerkirsche ist grundsätzlich anspruchslos und benötigt nur wenige zusätzliche Nährstoffe. Eine Düngung im Frühjahr (März bis April) unterstützt das Wachstum und fördert eine vitale Entwicklung.

      Rückschnitt: Je nach Sorte wächst der Kirschlorbeer kräftig in die Höhe und Breite. Um die gewünschte Form zu erhalten, sollte er regelmäßig geschnitten werden. Die Pflanzen sind äußerst schnittverträglich. Für Form- und Pflegeschnitte eignen sich die Monate von Frühjahr bis Ende September. In der Regel reichen ein bis zwei Rückschnitte pro Jahr aus.

      Praktische Helfer für die Kirschlorbeer-Pflege

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      Verwendung der Lorbeerkirsche

      Der klassische Kirschlorbeer ist vielseitig einsetzbar. Je nach Sorte wirkt er sowohl als Solitärpflanze im Garten als auch in Gruppen oder als dichte Hecke. Besonders die Gattung Prunus laurocerasus und ihre Sorten haben sich auf Grund ihrer Blickdichte für Heckenpflanzungen bewährt. Sie bieten ein ganzjährig grünes Bild und können damit perfekt als Sichtschutz, Windschutz wie auch Lärmschutz genutzt werden. 

      Auch im Pflanzgefäß machen die schnittverträglichen Gehölze eine gute Figur. Ob einzeln oder in Reihe gepflanzt – sie verschönern Balkon und Terrasse und schaffen zugleich geschützte, gemütliche Rückzugsorte.

      Dank der glänzenden, immergrünen Blätter entsteht eine natürliche, lebendige Optik im Garten und Vorgarten. Als grüne Alternative zum Gartenzaun bieten die Gehölze zwar Insekten keine Nahrung – jedoch nutzen Vögel die Gartenpflanzen als Nistplatz. Die Beeren dienen als zusätzliche Nahrungsquelle für die Piepmätze.
      Kirschlorbeer finden

      Glühbirnen-Icon 

      Dehner Tipp: Möchten Sie eine immergrüne Hecke pflanzen, stehen Ihnen auch weitere Pflanzen wie die Thuja oder heimische Eibe zur Verfügung. Darf es kunterbunt statt immergrün zugehen, eignen sich auch Blühhecken. Vögeln und Insekten können Sie mit sogenannten Vogelnährgehölzen Nahrung und Lebensraum bieten.

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