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Hanfpalmen – tropische Schönheiten mit Flair

Hanfpalmen – tropische Schönheiten mit Flair

Mit ihrer exotischen Ausstrahlung bringt die Hanfpalme Urlaubsflair in Garten, auf Balkon und Terrasse. Die attraktive Fächerpalme begeistert mit ihren grünen Wedeln und ihrer robusten Art. So sorgt sie das ganze Jahr über für ein besonderes Ambiente im Außenbereich oder Wintergarten.
Autorin: Cornelia Förster

Der beste Standort für Hanfpalmen

Die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Je mehr Sonne die Palme erhält, desto kräftiger fällt in der Regel ihr Wachstum aus.

Als eine der beliebtesten Freilandpalmen im deutschsprachigen Raum bringt sie exotisches Flair auf Balkon, Terrasse und in den Garten. An geschützten Standorten kann sie in Weinbauregionen sogar dauerhaft ausgepflanzt werden. Am wohlsten fühlt sie sich bei Temperaturen zwischen 15–20 °C. Wird es im Sommer sehr heiß, kann die Hanfpalme ihr Wachstum vorübergehend einstellen. 

Für ein gesundes Wachstum empfiehlt sich ein nährstoffreiches, durchlässiges und leicht saures Substrat. Zum Umtopfen eignet sich hochwertige Palmenerde, die optimal auf die Bedürfnisse der Hanfpalme abgestimmt ist.

Unsere Hanfpalmen

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Hanfpalmen richtig pflegen

Hanfpalmen gelten als robuste und pflegeleichte Pflanzen. Sie kommen mit kurzzeitiger Trockenheit gut zurecht und sind an eher karge Bedingungen angepasst. Mit der richtigen Pflege entwickeln sie sich jedoch besonders vital und bilden ihre charakteristischen, dekorativen Wedel aus.

    Glühbirnen-Icon 

    Schon gewusst? Ältere Hanfpalmen können an einem geschützten Standort im Freien dekorative Blüten bilden. Zur Samenbildung kommt es in unseren Breiten jedoch nur selten.

    Winterschutz für die Exoten

    Nach dem Sommer beginnt für die Hanfpalme die Überwinterungszeit. Kübelpflanzen, die auf Balkon, Terrasse oder im Garten stehen, sollten bei stärkerem Frost unter -10 °C in ein helles und möglichst kühles Winterquartier mit Temperaturen um 5 °C umziehen. Für die Überwinterung sind warme Wohnräume ungeeignet.

    Während der Winterruhe werden die Wassergaben reduziert und die Düngung eingestellt. Das Substrat sollte jedoch nie komplett austrocknen. Bei milderen Temperaturen kann die Hanfpalme ab Ende April wieder ins Freie.

    Ausgepflanzte Hanfpalmen sind vergleichsweise frostverträglich. Besonders wohl fühlen sie sich an einem windgeschützten Standort, beispielsweise vor einer Hauswand. Bei Temperaturen unter -10 °C empfiehlt sich dennoch ein zusätzlicher Winterschutz, etwa mit Vlies, Reisig oder einer schützenden Umwicklung des Stamms und der Krone.
      Perfekte Nachbarn

      Perfekte Nachbarn

      Hanfpalmen lassen sich hervorragend mit Pflanzen kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Besonders gut passen andere Palmenarten, Oleander, Zitruspflanzen und Olivenbäume. Gemeinsam schaffen sie auf Balkon, Terrasse oder im Garten ein mediterranes Flair.

      Nicht winterharte Pflanzen können samt Topf in die Erde eingegraben und vor dem ersten Frost einfach ins Winterquartier umziehen.
      Mediterrane Pflanzen finden

      FAQs: Häufige Fragen zur Hanfpalme – wir antworten!

      • Wann blüht eine Hanfpalme? Meist ab einem Alter von etwa 10 Jahren. Die Blüten erscheinen im Frühjahr in großen Rispen. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen.
      • Kann die Hanfpalme im Haus gehalten werden? Grundsätzlich ja, aber sie gedeiht draußen besser. Im Haus fehlt oft Licht und Luftzirkulation, was zu schwachem Wuchs führen kann.
      • Kann man eine Hanfpalme zurückschneiden, wenn sie zu groß wird? Nein, der Stamm wächst nur nach oben. Wird er gekappt, stirbt die Pflanze. Nur alte Blätter können entfernt werden.
      • Was tun bei braunen Blattspitzen? Das weist oft auf zu trockene Luft, unregelmäßiges Gießen oder Salzablagerungen im Substrat hin. Regelmäßiges Spülen mit kalkarmem Wasser hilft.

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