
Der Ahorn bringt Farbe ins Grün
Ahorn ist für seine handförmigen Blätter und seine geflügelten Ahornfrüchte bekannt. Besonders seine spektakuläre Herbstfärbung, die seine Blätter in leuchtenden Rottönen, Gelbtönen und Orange erstrahlen lässt, zieht sowohl in Parks, Alleen als auch im Garten, auf Terrasse oder dem Balkon alle Blicke auf sich.
Autor: Gastautor
Wissenswertes – Herkunft & mehr
Es ist wohl das bekannteste kanadische Wahrzeichen überhaupt – das rote Ahornblatt auf weißem Untergrund. Das Blatt symbolisiert Einheit, Frieden und Toleranz. Auch steht es in Verbindung mit dem heißgeliebten Zucker-Ahorn, der in großen Teilen des Landes wächst und Quelle des leckeren Ahornsirups ist.
In unseren Breiten haben sich in Wald, Flur, Parks & Co. hauptsächlich die 3 sommergrünen Arten der weltweit 110 Ahornarten etabliert. Es handelt sich dabei um den sogenannten Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), den Feld-Ahorn (Acer campestre) und den Spitz-Ahorn (Acer platanoides). Sie gehören alle samt zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae).
Nicht nur in unserer Gartenkultur kann der Ahorn auf eine lange Geschichte zurückblicken. Auch in Japan ist er nicht mehr aus den Gärten wegzudenken. Ursprünglich stammt der Japanische Ahorn (Acer japonicum), auch Fächer-Ahorn genannt, aus den Höhenlagen der Inseln Hokkaido und Honshu.
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Welcher Ahorn darf es sein?
Wer einmal sein Herz an die Gattung des Ahorns verloren hat, der bleibt ihr treu. Das Gute – sowohl für den kleinen oder großen Garten, für die Terrasse wie auch den Balkon gibt es entsprechende Kleinsträucher, Großsträucher oder Bäume.
Richtiger Standort und passender Boden
Ahorne lieben sonnige bis halbschattige Standorte. Windgeschütze Standorte sind besonders für einen Japan-Ahorn ideal, da die jungen Triebe der Pflanzen geschont und das Herbstlaub nicht frühzeitig von der Pflanze geweht werden.
Je nach Art und Sorte kann der Platz für den Ahorn sonniger oder schattiger ausfallen. Gerade manche Ahornarten zeigen in voller Sonne ihre besondere Blattfärbung und verblassen im Schatten. Andere Ahornarten dagegen vergrünen bei zu viel Sonneneinstrahlung oder bekommen einen Sonnenbrand.
Vor allem der Fächerahorn bevorzugt eine höhere Luftfeuchtigkeit, passend zu seinem ursprünglichen Standort. Gartenbrunnen als nächste Nachbarn sind deshalb hervorragend geeignet und werden von den Pflanzen geschätzt.
Generell zählen Ahornsträucher und -bäume jedoch zu den anspruchslosen Pflanzen. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein. Staunässe gefällt ihnen wie den meisten Pflanzen nicht. Die meisten Ahornarten sind frosthart und vertragen auch mit dem entsprechenden Schutz kalte Winter.
Gut zu wissen! Nach der Pflanzung darf die Gießkanne oder der Gartenschlauch nicht fehlen, um einen schnellen Bodenschluss zu erzielen.
Pflege: So gehts dem Ahorn gut
Der Ahorn hat es gerne nährstoffreich, feucht – aber nicht nass. Eine Mulchschicht um den Stamm, die vor Austrocknung schützt und gleichzeitig beim Verrotten mit Nährstoffen versorgt, ist optimal. On top können gerade bei jüngeren Exemplaren Hornspäne oder reifer Kompost gegeben werden. Der Boden rund um das Gehölz sollte nicht umgegraben oder stark bearbeitet werden, da der Ahorn zu den Flachwurzlern zählt.
Schnittmaßnahmen sind beim Ahorn wenn überhaupt, bei jungen Pflanzen oder bei einem Bonsai angesagt. Hier geht es lediglich um einen Formschnitt. Die Pflanzen im Gefäß oder Boden wachsen gerade ohne Schnitt prächtig. Sollten Sie schneiden wollen, dann im Sommer. Im Frühjahr und Herbst können die Pflanzen stark "bluten".
Eine zusätzliche Bewässerung ist aufgrund des geringen Erdvolumens hauptsächlich beim Bonsai notwendig. Je nach Witterung und Standort auch im Pflanzgefäß oder Boden.
Gestaltung rund um den Ahorn
Ob im Kübel oder direkt in den Boden gepflanzt – die Ahornarten haben einiges zu bieten. Sie machen sich hervorragend als Ziergehölz, im Themengarten wie z. B. einem Japangarten, als Kübelpflanze, im Vorgarten, in kleinen Gärten und auch auf dem Friedhof. Darüber hinaus bei Bienen, die sich über den Nektar der Ahornblüte freuen. Sowohl in Einzelstellung als auch mit passenden Begleitpflanzen wie Astern, Verbenen oder Fetthenne sehen sie traumhaft aus.
FAQs: Häufige Fragen zum Ahorn – wir antworten!
- Wann pflanzt man einen Ahornbaum am besten? Pflanzen Sie den Baum in der frostfreien Zeit im zeitigen Frühjahr oder Herbst ein, um dem Baum genügend Zeit zum Anwachsen zu geben.
- Warum verfärben sich die Ahornblätter im Herbst? Der Baum stellt im Herbst die Bildung von Chlorophyll ein und die in den Blättern enthaltenen Farbstoffe Anthocyane und Carotinoide kommen zum Vorschein. Somit entstehen die verschiedenen Gelb-, Orange- und Rotfärbungen.
- Welche Pflege benötigt ein Ahornbaum? Der Ahorn ist ein pflegeleichter und genügsamer Baum. Achten Sie bei der Standortwahl auf einen sonnig bis halbschattigen Platz sowie gute Wasserzugaben bei Trockenheit. Wichtig: Kein Rückschnitt im Frühjahr, dafür aber Frostschutz im Winter bei jungen Bäumen.
- Welche Ahornarten eignen sich für den Garten? Weltweit gibt es über 150 verschiedene Ahornarten, aber nicht alle eignen sich für den Garten. Ideal für den Garten sind zierlich und langsam wachsende Arten wie z.B der Japanische Ahorn, der Fächerahorn, der Feldahorn oder auch der Rote Schlitzahorn.

















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