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Top 10: Zimmerpflanzen, die Heizungsluft gut vertragen

Top 10: Zimmerpflanzen, die Heizungsluft gut vertragen

Im Winter wird je nach Region die Heizung für Innenräume in Betrieb genommen. Auf der einen Seite bringt sie Wärme, auf der anderen Seite sorgt sie für trockene Luft. Auch Zimmerpflanzen können damit ein Thema haben, denn Heizungsluft trocknet die Erde in den Pflanzentöpfen rascher aus und sorgt allgemein für eine höhere Wasserverdunstung durch Transpiration.
Autorin: Silvia Schröder

    1. Gummibaum

    • Fühlt sich der Gummibaum wohl, begeistert er mit seinen großen, glänzenden und ledrigen Blättern.
    • Keine volle Sonne! Alle anderen Standorte sind willkommen.
    • Alles in allem ist die Zimmerpflanze robustpflegeleicht und hält auch trockene Heizungsluft gut aus. Optimal sind Temperaturen zwischen 18 und 30 °C.
    • Gießen Sie die Pflanze regelmäßig mit lauwarmem und kalkfreiem Wasser und vermeiden Sie Staunässe.
    • Von April bis September empfiehlt sich alle 14 Tage eine Düngung mit Zimmerpflanzendünger.
    • Bei Bedarf kann die Pflanze im Frühjahr, idealerweise zwischen Ende Februar und Anfang März, umgetopft werden.
    Zum Gummibaum

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    2. Efeutute

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    3. Sukkulenten

    • Zu ihren Lieblingsplätzen zählt das Südfenster, denn hier ist es vollsonnig und warm. Besonders Arten mit einer weißen, grauen oder blauen Oberfläche benötigen viel Licht, um gesund zu wachsen.
    • Beim Gießen gilt: lieber selten, dafür durchdringend wässern. Nach zehn Minuten können Sie das überschüssige Wasser abgießen, um Fäulnis zu vermeiden.
    • Im Sommer stehen alle sechs Wochen Düngergaben an. Während der Wintermonate folgen dafür regelmäßige Schädlings- und Krankheitskontrollen.
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    4. Schefflera

    • Ist der Standort warm, halbschattig und hell, fühlen sich die Strahlenaralien rundum wohl. Wichtig ist, dass die Zimmerpflanze vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Das gilt auch, wenn die Pflanze während der Sommermonate auf Balkon oder Terrasse umziehen darf.
    • Die Strahlenaralie benötigt wenig Pflegeaufwand. Wichtig ist, dass sich keine Staunässe bildet und das Substrat zwischen den einzelnen Gießvorgängen abtrocknen kann.
    • Von April bis Oktober stehen unterstützende Düngemaßnahmen an, die für kräftiges Wachstum sorgen. Zur Düngung der Schefflera eignet sich ein Grünpflanzendünger.
    Zu den Scheffleras

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    5. Kakteen

    • Bei der Kakteenpflege gilt: Weniger ist mehr. Gießen sollten Sie Ihre Kakteen nur dann, wenn die Erde vollständig trocken ist. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
    • Zusätzlich ist es empfehlenswert, Kakteen gelegentlich von Staub zu befreien, damit sie ungehindert „atmen“ können.
    • Ein sanftes Besprühen mit Wasser kann die Luftfeuchtigkeit leicht erhöhen und wirkt gleichzeitig reinigend.
    • Während der Wachstumsperiode lassen sich Kakteen durch eine gezielte Düngung mit speziellem Kakteendünger unterstützen.
    Zu den Kakteen

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    6. Aloe vera

    • Die pflegeleichte Sukkulente mag es gerne warm und vollsonnig – ideal ist ein Platz am Südfenster oder im Wintergarten. Sie verträgt sogar ein paar Stunden direkte Sonne täglich. Warme Temperaturen von 20–25 °C bieten optimale Bedingungen für gesundes Wachstum.
    • Doch wie oft sollte man die Aloe gießen? In der Regel genügt es, sie einmal wöchentlich mit kalkfreiem Wasser zu versorgen. Der passende Zeitpunkt lässt sich gut mit der Fingerprobe bestimmen: Ist die Erdoberfläche trocken, kann gegossen werden.
    • Während der Vegetationszeit bietet es sich an, die Aloe zusammen mit dem Gießwasser mit Flüssigdünger zu düngen. Ideal ist ein Zweiwochentakt.
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    7. Yucca

    • Von Ende Mai bis September darf die robuste Zimmerpflanze auch gerne ins Freie umziehen. Ein halbschattiger Standort auf Balkon, Terrasse oder im Garten ist dafür ideal.
    • Yuccas benötigen nur selten Wassergaben. Wichtig für die Pflanze ist, dass das Substrat zwischen den einzelnen Gießvorgängen abtrocknet, damit keine Staunässe entsteht.
    • Ideal für die regelmäßige Düngung ist ein Grünpflanzen- oder Palmendünger. Düngen Sie die Palmlilie von März bis Oktober wöchentlich und im Winter einmal im Monat. 
    Zu den Yuccas

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    8. Glücksfeder

    • Charakteristisch sind ihre dunkelgrünen, ledrig glänzenden Blätter, die eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter erreichen können.
    • Sie gedeiht sowohl an hellen Standorten als auch in schattigeren Bereichen zuverlässig.
    • Die Pflanze ist gleichermaßen für das Wohnzimmer, Büros, Arztpraxen oder andere Geschäftsräume optimal geeignet.
    • Für einen gesunden und gleichmäßigen Wuchs genügen normale Zimmertemperaturen, die idealerweise ganzjährig über 18 °C liegen sollten.
    Zur Glücksfeder

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    9. Leuchterblumen

    • Sie lieben einen sonnigen Standort, kommt aber auch mit weniger hellen Plätzen gut zurecht.
    • Auch trockene Heizungsluft bereitet der Leuchterblume keine Probleme. Die Temperaturen sollten nur nicht unter 12 °C fallen.
    • Mäßig feucht halten, lautet der Pflegetipp auch bei dieser Sukkulente. Staunässe sollte in jedem Fall vermieden werden.
    • Von März bis August unterstützt eine Düngung alle 14 Tage das gesunde Wachstum. Ideal geeignet ist ein stark verdünnter Kakteendünger.
    Zu den Leuchterblumen

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    10. Kentiapalme

    • Halbschattig bis sonnig – so darf der Platz gern sein. Darüber hinaus kommt sie mit trockener Heizungsluft gut zurecht, freut sich jedoch auch über etwas mehr Luftfeuchtigkeit.
    • Die Temperaturen sollten stets über 15 °C liegen, da die Palme empfindlich auf Kälte reagiert.
    • Während der Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer empfiehlt sich eine Düngung alle zwei Wochen. Ideal ist ein flüssiger Palmendünger, der zusammen mit dem Gießwasser verabreicht wird.
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    Gut zu wissen: Die Pflege ist entscheidend bei trockener Luft

    Wo fühlen sich Zimmerpflanzen in den Wintermonaten am wohlsten? Die meisten mögen es gerne hell, keine Zugluft und schätzen eine gewisse Luftfeuchtigkeit. Direkt über der Heizung stehen die Zimmerschönheiten weniger gern. Doch auch hier gibt es Kandidaten, die ein Plätzchen über dem Heizkörper vertragen. In Frage kommt z. B. der Bogenhanf (Sansevieria) oder die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia).

    Neben dem passenden Standort spielt auch die richtige Pflege eine besondere Rolle. Da Heizungsluft das Substrat in den Töpfen der Zimmergenossen rascher austrocknet, ist das Gießverhalten anzupassen. Keine Staunässe, aber feucht lautet die Devise. Ausnahmen bilden die Kakteen oder auch Sukkulenten, die durchaus auch mal trockener stehen können. 

    Den Pflanzen hilfreich unter die Blätter greifen können Sie, indem Sie neben angepasstem Gießen auch die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Zum einen können Sie Ihre Pflanzen regelmäßig mit Wasser besprühen, zum anderen z. B. einen Zimmerbrunnen aufstellen. 

    Regelmäßige Krankheits- und Schädlingskontrollen sind während der Wintermonate ratsam. Schmierläuse, Wollläuse und Schildläuse fühlen sich bei trockener Zimmerluft pudelwohl und nutzen gerne die Gunst der Stunde. In unseren Ratgebern zur "Pflanzengesundheit" erhalten Sie nützliche Tipps dazu.

    FAQs: Häufige Fragen zu Pflanzen für Heizungsluft – wir antworten!

    • Wie kann ich Pflanzen in trockener Heizungsluft gesund halten? Auch robuste Pflanzen profitieren von ein wenig Extra-Pflege in der Heizperiode: regelmäßig lüften, die Pflanzen nicht direkt auf Heizkörper stellen, Blätter leicht besprühen und eine Wasserschale oder einen kleinen Luftbefeuchter in der Nähe platzieren. So fühlen sich Ihre Pflanzen wohl und bleiben vital.
    • Brauchen Pflanzen bei trockener Heizungsluft mehr Wasser? Ja – die Verdunstung ist höher, daher sollten Sie die Erde öfter prüfen. Gießen Sie, sobald die oberste Erdschicht trocken ist, aber vermeiden Sie Staunässe.
    • Welche Anzeichen deuten auf Schäden durch Heizungsluft hin? Blattspitzen, braune Ränder, welkende Blätter oder trockene Erde sind typische Warnsignale. Früh reagieren und Standort, Gießrhythmus oder Luftfeuchtigkeit anpassen.

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