Sonnenliebende Pflanzen mögen es warm, luftig und trocken – Staunässe vertragen sie kaum. Ein lockerer, gut durchlässiger Boden ist ideal. Schwere Erde lässt sich leicht verbessern: Ein wenig Sand, Splitt oder feiner Kies sorgt dafür, dass die Wurzeln sich wohlfühlen und der Boden die Sonne schnell erwärmt.
Eine Mulchschicht aus Kies, Splitt oder Rindenmulch ist wie ein schützender Mantel: Sie hält die Feuchtigkeit im Boden, bewahrt ihn vor dem Austrocknen, reduziert Unkraut und verleiht dem Garten gleichzeitig Struktur und ein gepflegtes, natürliches Erscheinungsbild.
Pflegeleicht heißt hier wirklich: Weniger ist mehr! Gießen Sie lieber selten, dafür gründlich – so dringt das Wasser tief zu den Wurzeln und die Pflanzen entwickeln kräftige, standfeste Wurzeln für heiße Sommertage.
Im Frühjahr genügt ein sanfter Rückschnitt: Entfernen Sie alte Triebe und streifen Sie vertrocknete Blätter ab – schon zeigt sich das junge Grün darunter. Ein wenig frische Erde oder Kompost schenkt Ihren Pflanzen neue Kraft für die kommende Saison. Verblühtes darf ruhig bleiben: Samenstände von Ziergräsern oder Stauden wirken im Winter besonders stimmungsvoll und bieten Vögeln und Insekten wertvolle Nahrung. So bleibt Ihr sonniger Vorgarten nicht nur schön, sondern ganzjährig lebendig.