Moderne Technologie als Fundament
Ein Meilenstein der vergangenen Saison war die erfolgreiche Einführung und vollständige Etablierung unserer neuen E-Commerce Plattform. Für mich persönlich war dies der größte Erfolg des Jahres. Dieses Projekt hat uns über einen langen Zeitraum begleitet und bildet heute die technologische Grundlage für unsere weitere digitale Entwicklung.
Die Einführung einer völlig neuen Plattform war dabei keine Selbstverständlichkeit. Die größte Herausforderung bestand darin, eine neue technologische Basis zu etablieren und gleichzeitig den laufenden Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Viele Fachbereiche mussten eng zusammenarbeiten, Prozesse wurden neu gedacht und technische Anforderungen mit den Bedürfnissen unserer Kund*innen in Einklang gebracht.
Dass dieser Übergang erfolgreich gelungen ist, zeigt sich bereits heute deutlich. Unsere Webshops erzielen hervorragende Ergebnisse bei wichtigen Qualitätsmerkmalen wie Geschwindigkeit, technischer Performance und Suchmaschinenoptimierung. Gleichzeitig sorgt das modernisierte Design für ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis und unterstützt unsere Kund*innen dabei, Produkte schneller zu finden und einfacher einzukaufen.
Für uns ist die neue Plattform weit mehr als ein technisches Upgrade. Sie bildet die Basis für zahlreiche zukünftige Innovationen, digitale Services und neue Möglichkeiten, um den Online-Handel bei Dehner langfristig weiterzuentwickeln.
Customer Experience konsequent weitergedacht
Neben der technischen Weiterentwicklung stand vor allem die kontinuierliche Verbesserung des Einkaufserlebnisses im Fokus. Aus meiner Sicht macht insbesondere die Kombination aus moderner Shop-Technologie und einer höheren Flexibilität in unseren Prozessen den größten Unterschied. Unsere Kund*innen profitieren von einer schnelleren, intuitiveren Einkaufserfahrung und einem Angebot, das noch besser zu ihren aktuellen Bedürfnissen passt. Für uns bedeutet das: Wir können Aktionen und Sortimentsangebote gezielter planen und zum passenden Zeitpunkt, zum Beispiel je nach Wetter, bereitstellen.
Auch unser Serviceangebot wurde kontinuierlich erweitert. Mit digitalen Lösungen wie dem 3D Biohort-Konfigurator bieten wir unseren Kund*innen zusätzliche Unterstützung bei der Produktauswahl. Gleichzeitig wurden bestehende Cross-Channel-Angebote weiterentwickelt. Ein Beispiel ist unser Marktfinder, der die Verbindung zwischen unseren stationären Märkten und den digitalen Kanälen weiter stärkt.
Unser Ziel bleibt dabei unverändert: ein Einkaufserlebnis zu schaffen, das einfach, bequem und über alle Kanäle hinweg nahtlos funktioniert.
Mehr Reichweite, bessere Bewertungen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ausbau unserer internationalen Aktivitäten. Durch die Erweiterung unserer Eigenmarkenaktivitäten auf Amazon konnten wir zusätzliche Zielgruppen erreichen und die Sichtbarkeit der Marke Dehner über unsere eigenen Kanäle hinaus stärken.
Das Vertrauen unserer Kund*innen spiegelt sich dabei auch in der positiven Entwicklung unserer Online-Bewertungen wider. Insbesondere auf Trustpilot konnten wir einen deutlichen Anstieg an Bewertungen verzeichnen (von 1,8 auf 3,7 Sterne (5 ist das Maximum) und wertvolles Feedback gewinnen, das uns bei der kontinuierlichen Verbesserung unseres Angebots unterstützt.
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Die Erfolge der vergangenen Monate wären ohne die bereichsübergreifende Zusammenarbeit vieler Teams nicht möglich gewesen. An den Projekten waren Kolleg*innen aus Finance, IT, Marketing, E-Commerce, Softwareentwicklung, UX, Digital Operations und zahlreichen weiteren Fachbereichen beteiligt. Der Erfolg zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn unterschiedliche Kompetenzen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Gemeinsam haben wir gezeigt, welches Potenzial entsteht, wenn moderne Technologien, kundenorientierte Prozesse und engagierte Teams aufeinandertreffen. Darauf bin ich besonders stolz. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team den Fokus auf das verbleibende Jahr und die Garten-Saison 2027 zu richten.
Gleichzeitig verstehen wir die erreichten Meilensteine nicht als Abschluss, sondern als Grundlage für die nächsten Schritte. Mit Blick auf 2027 freuen wir uns besonders darauf, die Möglichkeiten unserer neuen technologischen Plattform weiter auszubauen. Sie schafft die Voraussetzungen für neue digitale Services, innovative Einkaufserlebnisse und eine noch stärkere Vernetzung unserer stationären und digitalen Kanäle. Darüber hinaus wollen wir unsere Kundenzentrierung weiter verbessern, zusätzliche Wachstumspotenziale erschließen und die digitale Entwicklung von Dehner konsequent vorantreiben.
Die Basis dafür haben wir in der vergangenen Saison erfolgreich geschaffen. Jetzt freuen wir uns darauf, die nächsten Kapitel dieser Entwicklung gemeinsam zu gestalten.
Die ruhige Zeit sinnvoll nutzen
Die aktuell etwas geringere Auslastung bedeutet für mich keineswegs Stillstand. Im Gegenteil: Gerade jetzt schaffe ich zusammen mit meinen Führungskolleg*innen aus der Logistik die Grundlagen für eine erfolgreiche Hochsaison. Während von August bis Januar der Fokus auf unserem Wildvogelfutter Sortiment liegt, geht es ab Februar nahtlos über in die Düngemittel Saison. Was das konkret für unsere Aufgaben bedeutet? Logistische Prozesse werden überprüft, bestehende Abläufe hinterfragt und Optimierungspotenziale identifiziert. Gleichzeitig entwickeln wir neue Lösungen, um in den kommenden Monaten noch effizienter, flexibler und zuverlässiger arbeiten zu können.
Auch die Abstimmung von Lagerkapazitäten sowie die Vorbereitung unserer Teams stehen in dieser Phase im Fokus. Darüber hinaus bietet die Sommerzeit vielen gewerblichen Mitarbeitenden die Möglichkeit, die während der letzten Saison aufgebauten Überstunden durch Freizeit auszugleichen. So sorgen wir dafür, dass alle mit neuer Energie und voller Motivation in die nächste arbeitsintensive Phase starten können.
Vorbereitung auf die Herbst- und Wintersaison
Auch wenn die Hauptsaison noch etwas entfernt scheint, laufen die Planungen bereits jetzt auf Hochtouren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erstbelieferung. Innerhalb von nur vier Wochen werden rund 4.000 Paletten kommissioniert und an unsere Garten-Center sowie externe Kund*innen aus der Baumarktbranche, dem Lebensmitteleinzelhandel oder der Drogerie ausgeliefert. Damit ein solches Volumen reibungslos abgewickelt werden kann, ist eine frühzeitige und präzise Planung unerlässlich.
Die Vorbereitungen erfolgen dabei bereichsübergreifend. Neben den internen Teams werden auch Dienstleister und Spediteure frühzeitig eingebunden. Durch diese enge Zusammenarbeit können sich alle Beteiligten rechtzeitig auf die erwarteten Mengen einstellen und gemeinsam die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Saisonstart 2026/2027 schaffen.
Qualität und Prozesse im Blick
Neben der operativen Planung hat die Qualitätssicherung für uns höchste Priorität. Alle eingehenden Waren und Rohstoffe werden im Lager sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass unsere hohen Qualitätsstandards jederzeit eingehalten werden. Nur so können wir garantieren, dass unsere Kund*innen jederzeit auf eine einwandfreie Produktqualität vertrauen können. Klare Prüfprozesse und die enge Zusammenarbeit mit unserer Qualitätsmanagement-Abteilung bilden dabei die Grundlage für eine gleichbleibend hohe Produktqualität.
Gleichzeitig nutzen wir die Sommermonate, um bestehende Strukturen und Arbeitsabläufe zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Denn gerade in der Logistik sind effiziente Prozesse ein entscheidender Erfolgsfaktor, wenn die Mengen steigen und jede Minute zählt. Dank einer neuen Paletten-Wickelmaschine können wir zum Beispiel ab sofort noch mehr Paletten für den Transport sicher und effizient verpacken. Und auch unsere Kommissioniergeräte haben für die bevorstehende Saison ein Upgrade bekommen: Die Mitarbeitenden im Lager können die Aufträge direkt am Kommissioniergerät bearbeiten und dort den Auftrag abschließen. Die Nutzung des stationären Computers ist dadurch nicht mehr erforderlich.
Personalplanung als Schlüssel zum Erfolg
Ein weiterer wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Saison ist die frühzeitige Personalplanung. Schon heute analysiere ich zusammen mit meinen Kolleg*innen, wie viele zusätzliche Mitarbeitende in den kommenden Monaten benötigt werden und aus welchen internen Bereichen Unterstützung möglich ist.
Besonders wertvoll ist dabei die enge Zusammenarbeit mit anderen Logistikabteilungen. Da die Saisonzeiten innerhalb des Unternehmens unterschiedlich verlaufen, können unsere Mitarbeitenden flexibel und abteilungsübergreifend eingesetzt werden. So nutzen wir vorhandene Ressourcen optimal und schaffen die Voraussetzungen, um auch bei steigenden Mengen leistungsfähig, flexibel und kundenorientiert zu bleiben.
Die Sommermonate sind für uns daher weit mehr als eine ruhigere Phase – sie sind die entscheidende Vorbereitungszeit, damit wir gemeinsam bestens gerüstet sind, wenn das Geschäft wieder Fahrt aufnimmt.
Outdoor- vs. Zimmerpflanzen
Für Garten- und Balkonpflanzen sind die frühen Morgenstunden die beste Zeit zum Gießen. Der Boden ist noch kühl, die Wurzeln können die Feuchtigkeit gut aufnehmen und die Blätter trocknen – im Vergleich zum Gießen in den Abendstunden – schnell ab. Gießen in der prallen Mittagssonne sollte dagegen vermieden werden, da die Pflanzen zusätzlich gestresst werden. Wichtig ist außerdem, möglichst direkt auf die Erde und nicht über Blätter oder Blüten zu gießen. So beugst du Verbrennungen, Pilzkrankheiten und Fäulnis vor.
Bei Zimmerpflanzen steigt im Sommer ebenfalls der Wasserbedarf, da die Raumluft trockener wird. Meine wichtigsten Pflegetipps für ein gesundes Wachstum:
- Feste Gießzeiten, damit nichts vertrocknet
- Regelmäßige Kontrolle der Übertöpfe, um Staunässe zu vermeiden
- Gelegentliches Besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen
Woran erkennt man den Wasserbedarf?
Nicht nur Trockenheit, sondern auch zu viel Wasser kann schaden. Steht eine Pflanze dauerhaft im Wasser, ersticken und verfaulen ihre Wurzeln. Ein einfacher Helfer ist die Fingerprobe: Stecke den Finger einige Zentimeter tief in die Erde. Fühlt sie sich dort trocken an, darf gegossen werden. Bleibt das Wasser nach dem Gießen länger als 15 Minuten im Untersetzer stehen, war es meist zu viel. Wirkt eine Pflanze trotz feuchter Erde welk, lohnt sich ein Blick auf die Wurzeln. Hellbraune oder weißliche Wurzeln sind gesund, dunkle und modrig riechende Wurzeln deuten auf Fäulnis hin. In diesem Fall sollten die beschädigten Stellen entfernt und die Pflanze in frische Erde gesetzt werden. Beim anschließenden Gießen nicht zu viel Wasser verwenden.
Hitze, Wasserqualität und besondere Sommerbedingungen
An extrem heißen Tagen können Pflanzen selbst bei ausreichender Wasserversorgung schlapp wirken. Dann hilft oft eher eine Schattierung durch ein Netz oder Vlies als zusätzliches Gießen. Verwende außerdem Wasser mit Umgebungstemperatur, da eiskaltes Wasser den Pflanzenzellen schadet. Viele Arten bevorzugen Regen– oder Teichwasser, da Leitungswasser häufig viel Kalk oder auch Chlor enthält. Das gefilterte Wasser, sogenanntes Osmosewasser, ist ebenfalls nicht zum Gießen geeignet, da es den Pflanzen eher Nährstoffe entzieht, anstatt sie zuzuführen. Nur durch das Anreichern mit einer Nährlösung oder zum Ausspülen von Substrat, sollte es einmal zu einer Überdüngung gekommen sein, kann es gezielt eingesetzt werden.
Mein persönlicher Tipp
Wenn du dir unsicher bist, wie viel Wasser eine Pflanze braucht, schau dir ihren natürlichen Lebensraum an. Pflanzen aus sumpfigen Gebieten benötigen in der Regel deutlich mehr Wasser als Arten, die ursprünglich an trockenen, steinigen Standorten wachsen. Wer den Naturstandort seiner Pflanzen kennt, versteht ihre Bedürfnisse meist viel besser – und hat lange Freude an einem gesunden, grünen Sommer – ob indoor oder outdoor.
Das Arbeitsgesetzbuch, das es gar nicht gibt
Eine Besonderheit des Arbeitsrechts ist, dass es in Deutschland kein klassisches Arbeitsgesetzbuch gibt. Stattdessen setzt es sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Gesetze zusammen, beispielsweise dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG), dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) oder dem Bundesurlaubsgesetz (BurlG).
Wer im Arbeitsrecht tätig ist, bewegt sich deshalb immer im Zusammenspiel verschiedener Regelungen, Rechtsquellen und Zusammenhänge. Die Herausforderung besteht häufig nicht darin, die richtige Norm zu finden, sondern zu beurteilen, wie verschiedene Vorschriften ineinandergreifen und welche davon im konkreten Einzelfall maßgeblich sind: Welches Gesetz ist für meinen konkreten Fall einschlägig? Welche Besonderheiten gelten hier? Und wie lässt sich daraus eine Lösung entwickeln, die rechtlich sauber und gleichzeitig im Arbeitsalltag praktikabel ist?
Gerade diese Vielschichtigkeit macht das Arbeitsrecht für mich besonders reizvoll. Denn selten gibt es nur einen Gesetzestext, der die Antwort liefert.
Viele Gesetze, ein Ziel: Gute Lösungen finden
Besonders spannend (und knifflig!) ist dabei, dass das Arbeitsrecht längst nicht nur auf nationaler Ebene geprägt wird. Europäische Richtlinien und Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs beeinflussen zahlreiche arbeitsrechtliche Themen – von Arbeitszeitregelungen über den Diskriminierungsschutz bis hin zum Urlaubsrecht.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Diskussion um die Arbeitszeiterfassung. Zum einen notwendig geworden, weil der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass für Arbeitnehmer*innen prinzipiell die Arbeitszeit erfasst werden muss, zum anderen notwendig geworden, weil die moderne Wirtschaft oft mit den starren Vorschriften zu Arbeits- und Ruhezeit nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Während das zuständige Ministerium einen Referentenentwurf vorgelegt hat und sich Koalitionspartner*innen, Opposition, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften mit Diskussionen und Kritik abarbeiten, muss ich als Manager Labour Relations bereits überlegen, welche Konsequenzen der derzeitige Vorschlag hätte: Wo (über-)erfüllen wir die geplante gesetzliche Vorgabe schon? Wo müssten wir womöglich nachsteuern? Und wen sollte ich frühzeitig vor einer Änderung ins Boot holen, um Aufwand, Kosten und Umsetzbarkeit zu klären?
Um vorbereitet zu sein und Risiken zu beschränken, muss ein Unternehmen sich schon Antworten überlegen, bevor alles schwarz auf weiß im Gesetz steht. Laufende Diskussionen müssen verfolgt und kontinuierlich mit der betrieblichen Realität abgeglichen werden.
Arbeitsrecht entsteht nicht nur im Gesetz, sondern auch im Gerichtssaal
Wer im Arbeitsrecht arbeitet, schaut nicht nur ins Gesetz. Ein großer Teil der arbeitsrechtlichen Praxis wird durch die Rechtsprechung geprägt – insbesondere durch Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs.
Gerichte konkretisieren gesetzliche Vorgaben, füllen unbestimmte Rechtsbegriffe mit Leben und entwickeln Maßstäbe für die Praxis. Dabei kommt es durchaus vor, dass eine langjährige Rechtsprechung geändert wird und etablierte Bewertungen neu gedacht werden müssen. So löste etwa im Jahr 2009 der Fall Emmely ein großes Medienecho aus. Im konkreten Fall war einer Kassiererin vorgeworfen worden, zwei ihr nicht gehörende Leergutbons im Wert von 1,30 € eingelöst zu haben. Sie wurde nach 31 Jahren fristlos gekündigt, weil die Leergutbons ihrem Arbeitgeber gehörten und nicht durch sie hätten eingelöst werden dürfen. Die ersten beiden Gerichtsinstanzen sahen es (entsprechend der bisherigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts) als sonnenklar an, dass Vermögensdelikte auch bei geringwertigen Sachen quasi automatisch zu einer fristlosen Kündigung führen. Das Bundesarbeitsgericht gab seine bisherige Haltung in dieser Sache allerdings überraschend auf und erklärte, dass das über 31 Jahre erworbene Vertrauen durch eine einmalige und geringe Verfehlung „nicht aufgezehrt“ worden sei. Diese Änderung schaffte Verunsicherung für Arbeitgeber*innen und führte dazu, dass sie im Rahmen einer (fristlosen) Kündigung noch sorgfältiger bei der Interessenabwägung vorgehen mussten als zuvor, auch wenn ein Fehlverhalten beweisbar vorliegt.
Deshalb gehört es zum Arbeitsalltag, aktuelle Urteile zu verfolgen und deren Auswirkungen auf bestehende Prozesse einzuschätzen. Oft wird erst durch die Rechtsprechung deutlich, wie gesetzliche Regelungen tatsächlich auszulegen sind. Um für Dehner immer auf dem aktuellen Stand zu sein, halte ich dabei auch engen Kontakt zum Handelsverband Bayern und dem Handelsverband Deutschland. Dadurch erfahren wir zeitnah, wie sich andere Handelsunternehmen positionieren oder ob es bereits erfolgreiche Beispiele aus der Praxis gibt, ein Problem anzugehen.
Genau diese Dynamik sorgt dafür, dass Arbeitsrecht niemals statisch ist. Es entwickelt sich kontinuierlich weiter – und mit ihm die Anforderungen an diejenigen, die in diesem Bereich beraten. Nicht nur „Handel ist Wandel“, sondern auch das Arbeitsrecht.
Mehr als Paragrafen und Google-Suchen
Für mich liegt der besondere Reiz des Arbeitsrechts darin, dass es weit über die reine Rechtsanwendung hinausgeht. Arbeitsrecht ist nicht statisch, sondern entwickelt sich ständig weiter. Neue gesetzliche Regelungen, neue Urteile, neue Fragestellungen aus dem Unternehmensalltag. All das sorgt dafür, dass kein Fall wie der andere ist.
Auch moderne Recherchetools oder KI-Anwendungen können dabei unterstützen. Sie ersetzen jedoch nicht die echte arbeitsrechtliche Beratung. Denn gerade im Arbeitsrecht kommt es häufig auf Details, Interessenabwägungen und den konkreten Kontext an. Deshalb braucht es neben juristischem Fachwissen auch Neugier, analytisches Denken, Kommunikationsstärke und Fingerspitzengefühl.
Arbeitsrecht ist weit mehr als die Anwendung einzelner Paragrafen. Es verbindet Gesetzgebung, Rechtsprechung, europäische Einflüsse und betriebliche Praxis zu einem Rechtsgebiet, das sich ständig weiterentwickelt. Genau das macht es für mich so spannend: Kein Fall gleicht dem anderen. Neue Fragestellungen gehören zum Alltag und die Arbeit bleibt fachlich wie strategisch anspruchsvoll.
Neue Gesichter, neue Perspektiven
Besonders spannend wird mein Job, wenn ich selbst nicht im Fokus stehe, sondern wenn ich andere ins Rampenlicht rücke. Denn genau danach sind wir ständig auf der Suche: nach neuen Gesichtern, Persönlichkeiten und einer guten Portion Charme. Ob für einzelne Reels oder längere Formate – diese Zusammenarbeit bringt frischen Wind in unseren Content. Vor allem zeigt sie, was Dehner wirklich ausmacht: echte Expertise rund um Garten, Haus und Heimtier. Und genau das wollen wir sichtbar machen – authentisch, nahbar und mit echten Menschen.
Vernetzen, verstehen, erzählen
Durch meine Arbeit lerne ich unglaublich viele Menschen kennen, die ich sonst wahrscheinlich nie getroffen hätte. Zum Beispiel Hannah aus der Gärtnersiedlung oder Klaus Peters, CEO von Stauden Peters. Menschen, die eigentlich ganz andere Berührungspunkte mit unserem Unternehmen haben und plötzlich gemeinsam mit uns vor der Kamera stehen. Genau solche Begegnungen machen meinen Job für mich so einzigartig. Jedes Treffen bringt neue Geschichten und oft auch neue Ideen.
Auch intern bin ich viel unterwegs: ob bei der Degro, den Warenteams oder im Blumenpark. Als Social Media Manager ist man überall ein bisschen dabei und genau das braucht es auch. Denn am Ende müssen Produkte, Fachwissen, Kampagnen und Markenbotschaft perfekt zusammenspielen. Für mich ist das der Schlüssel zu gutem Content. Ich sehe meine Rolle daher ganz klar als Schnittstelle im Unternehmen – und genau dieses vernetzte Arbeiten begeistert mich jeden Tag aufs Neue.
Drehen im Alltag: Mittendrin statt nur dabei
Ein Großteil unserer Drehs findet im Flagship Garten-Center in Rain statt. Und dort ist eigentlich immer etwas los. Zwischen Pflanzen, Produkten und Content-Ideen begegnen uns auch immer wieder Kund*innen. Manche erkennen uns, andere schauen eher neugierig oder verwundert – und beides gehört dazu.
Dieses direkte Feedback ist für mich besonders wertvoll: Mal inspirierend, mal überraschend und manchmal einfach richtig unterhaltsam. Praktisch ist auch die Nähe zur Unternehmenszentrale. So können wir uns schnell abstimmen, spontane Fragen klären und bleiben immer nah am Geschehen. Und ganz nebenbei entstehen auch hier wieder neue Kontakte zu Kolleg*innen, mit denen ich ohne Social Media vermutlich nie so eng zusammenarbeiten würde.
Teamgeist & Dankbarkeit
Am Ende jedes Tages bleibt für mich vor allem eines: Dankbarkeit. Für all die Kolleg*innen, die uns unterstützen, vor die Kamera treten und unsere Ideen möglich machen. Ohne diesen Teamgeist wäre Social Media bei Dehner nicht das, was es ist – lebendig, authentisch und immer in Bewegung.
Ich bin gespannt, wohin uns diese Reise noch führt und freue mich, Teil eines Teams zu sein, das mit so viel Engagement und Leidenschaft dabei ist.
1. Natur und Büro? Hier geht beides!
Du arbeitest gerne strukturiert im Büro, möchtest aber nicht den ganzen Tag nur vor dem Bildschirm sitzen? Genau diese Mischung macht den Agrarbereich für mich so besonders.
Denn hier verbindet sich das Beste aus zwei Welten: Im Büro entwickelst du Strategien, analysierst Daten, planst Anbauprozesse und berätst deine landwirtschaftlichen Kunden*innen. Aber deine Arbeit endet nicht am Schreibtisch. Draußen auf dem Feld siehst du, wie deine Konzepte in der Praxis funktionieren. Du tauscht dich direkt vor Ort mit den Landwirt*innen aus, prüfst Pflanzenbestände und erlebst live, welchen Unterschied deine Beratung macht.
Diese Kombination aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass kein Tag dem anderen gleicht – und genau das liebe ich an meinem Job.
2. Du arbeitest mit Zukunftstechnologie
Landwirtschaft ist heute hochmodern. Themen wie Präzisionslandwirtschaft, Drohnen, Sensorik und KI treiben die Branche mit beeindruckender Geschwindigkeit voran.
Auch bei Dehner Agrar nutzen wir diese Technologien aktiv. Ein Beispiel ist die Drohnenausbringung zur biologischen Bekämpfung des Maiszünslers – als ergänzende Methode im Pflanzenschutz. Und das ist erst der Anfang: Bodenanalysen, digitale Auswertungen und intelligente Steuerungssysteme entwickeln sich ständig weiter. Schon heute lassen sich zum Beispiel Bodenbeschaffenheiten bis ins kleinste Detail analysieren und Felder passgenau bewirtschaften.
Die Agrarwelt von morgen ist digital, intelligent und voller Chancen. Für mich bedeutet das: Ich arbeite in einer Branche, die nicht hinterherläuft, sondern die Zukunft aktiv mitgestaltet.
3. Dein Job hat echten Impact
Eines ist klar: Ohne Landwirtschaft gäbe es keine Lebensmittel. Und genau deshalb ist unsere Arbeit so wichtig.
Im Agrarbereich bist du ganz nah dran an einer der zentralen Aufgaben unserer Gesellschaft: der Ernährung der Menschen. Wir bei Dehner Agrar unterstützen Betriebe dabei, wirtschaftlich zu arbeiten, Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen und gleichzeitig hochwertige Lebensmittel zu produzieren.
Das gibt meiner Arbeit einen echten Sinn. Ich weiß, dass das, was ich tue, einen direkten Beitrag leistet – heute und für die Zukunft.
Kurz gesagt
Die Agrarbranche ist viel mehr als viele denken: Sie verbindet Natur, moderne Technologien und echte Verantwortung in einem unglaublich abwechslungsreichen Arbeitsumfeld.
Wenn du gerne draußen unterwegs bist, strategisch im Büro arbeitest oder dich für Innovation und Fortschritt begeisterst, dann könnte der Agrarbereich genau dein Ding sein.
Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja bald bei Dehner Agrar. Denn wir suchen aktuell noch Verstärkung für unser Team. Schau doch mal auf unserem Jobportal vorbei.
Zwischen Degro & Agrar: Mein täglicher Standortwechsel
Mein Arbeitstag startet um 06:00 Uhr in der Logistik Degro. Gemeinsam mit meinem Team stimmen wir in einer internen Morgenbesprechung Aufträge, Anlieferungen und geplante Warenausgänge ab. Sobald alle Themen verteilt sind und die Prozesse anlaufen, geht es für mich weiter zum zweiten Standort.
Startschuss in der Logistik Agrar ist um 07:00 Uhr. Auch dort starten wir mit einer gemeinsamen Tagesplanung, bevor ich die Mitarbeitenden auf die zwei internen Bereiche aufteile und die operativen Abläufe begleite.
Dabei werden im dezentral gelegenen Saatgutlager Lieferungen angenommen, Aufträge kommissioniert und als Stückgut versendet. Im Gefahrstofflager übernehmen die Mitarbeitenden der Logistik Agrar das auftragsbezogene Verpacken der bereits kommissionierten Waren sowie den Versand über Speditionen. Teilweise erfolgt die Warenabholung auch direkt durch die Kundschaft oder durch unsere Verkaufsberater*innen von Dehner Agrar.
Im weiteren Verlauf des Tages pendle ich mehrfach zwischen beiden Standorten und schaue regelmäßig im Außenlager vorbei. Für mich ist es wichtig, überall präsent zu sein, ansprechbar zu bleiben und die Teams vor Ort aktiv zu unterstützen.
Flexibilität im Alltag: Wenn Pläne sich spontan ändern
Sobald die operativen Prozesse laufen, beginnt der dynamischere Teil meines Tages. Denn in der Logistik kommt es häufig anders als geplant: kurzfristige Ausfälle, dringende Unterstützungsbedarfe in anderen Abteilungen oder spontane Änderungen gehören dazu.
Dann heißt es: schnell reagieren, Prioritäten neu setzen und gemeinsam Lösungen finden. Besonders in Saisonzeiten entstehen teils starke, kurzfristige Auftragsspitzen. Dann ist zielgerichtetes Handeln gefragt, damit alle Waren termingerecht und sicher ihren Weg finden. Was ich dabei besonders schätze: Innerhalb der Logistik unterstützen wir uns standortübergreifend und ziehen immer an einem Strang.
Zahlen, Projekte und Zusammenarbeit
Neben der operativen Arbeit gehören auch analytische und organisatorische Aufgaben zu meinem Arbeitsalltag. Dazu zählen die Auswertung relevanter Kennzahlen, regelmäßige Lager- und Bestandskontrollen sowie enge Abstimmungen mit angrenzenden Abteilungen.
Ein weiterer großer Bestandteil meines Jobs: Projekte. Manche laufen nur wenige Wochen, andere erstrecken sich über Monate oder sogar ein ganzes Jahr. Diese Mischung aus Planung, Weiterentwicklung und spontanem Umdenken macht meinen Beruf besonders abwechslungsreich.
Was meine Arbeit für mich ausmacht
Kein Tag ist wie der andere und genau das schätze ich an meinem Job. Ich erlebe einen ständigen Wechsel zwischen klaren Abläufen, analytischen Aufgaben und Situationen, die schnelles Handeln erfordern. Besonders wichtig ist mir dabei, dass ich mich jederzeit auf meine Teams verlassen kann. Wir kommunizieren offen, direkt und vertrauensvoll. So schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden.
Wenn du Lust hast, Teil eines starken, kollegialen und vielfältigen Logistikteams zu werden: Wir suchen noch Verstärkung! Hier kommst du zu unseren freien Jobs.
Vielfältige Sortimente und perfekte Präsentation
Von April bis Juni findet unser Hauptgeschäft statt. In dieser Phase fahren wir in der Abteilung Blumen & Pflanzen alles auf, was das Pflanzenherz begehrt: Zimmerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen, Nutz- und Gartenpflanzen. Gerade bei beliebten Sorten wie Geranien, Petunien oder Begonien reichen unsere Tische für die Warenpräsentation längst nicht mehr aus. Jetzt kommen unsere CC-Rollwägen ins Spiel. Werden mehrere zusammengestellt, entsteht eine sogenannte „Wagenburg“. Jede Burg ist thematisch aufgebaut: sonnig, schattig, mediterran, farbstark. So finden unsere Kund*innen auf den ersten Blick genau das Richtige.
Damit alles reibungslos läuft, bereite ich mein Team schon vorab in Meetings vor. Wo kommt welches Sortiment hin? Wie wird beschildert? Welche Pflanze braucht besondere Aufmerksamkeit? Eine korrekte, gut sichtbare Beschilderung ist – neben der Preisauszeichnung – entscheidend für unsere Kundschaft und gehört zu meinen täglichen Kontrollaufgaben.
Teamwork, Gießplan und reibungslose Abläufe
In der Saison zählt eine präzise Organisation. Viele Pflanzen – zum Beispiel Hortensien – benötigen in den warmen Sommermonaten fast täglich Wasser. Deshalb haben wir gemeinsam einen detaillierten Gießplan entwickelt: klare Bereiche, farblich markiert, ergänzt durch eine Legende. So können auch Kolleg*innen aus anderen Abteilungen mühelos unterstützen, wenn eine helfende Hand benötigt wird.
Auch bei unseren Gemüsepflanzen arbeiten wir mit Wagenburgen: Ob Schalengemüse wie Salat oder Kohl, tomatenstark, gurkenreich oder sortiert nach Chili, Paprika und Co. Jede Burg besteht aus acht miteinander verbundenen CCs inklusive Werbematerial und dem passenden Dünger.
Drei große LKW-Belieferungen pro Woche halten uns zusätzlich auf Trab. Die Ware muss nach der Anlieferung zügig an den richtigen Verkaufsplatz verräumt, gut versorgt und attraktiv präsentiert werden. Gerade an Tagen mit großen Lieferungen ist das nur möglich, wenn viele helfende Hände im Markt sind. Denn wir sprechen hier oft von mehr als einem LKW voller Pflanzen, die schnellstmöglich perfekt in Szene gesetzt werden wollen. Frühschicht und Spätschicht greifen dabei perfekt ineinander: Die einen räumen Ware ein und sorgen für eine inspirierende Warenpräsentation, während sich die Spätschicht um die Gießkontrolle und die intensive Kundenberatung kümmert.
Moderne Tools und echte Nähe zu unseren Kund*innen
Unterstützung erhalten wir durch eine neue App, die uns Aufgaben digital zuweist, zum Beispiel Umbauten von Wechselflächen. Ist etwas erledigt, haken wir es direkt ab. Das schafft Übersicht und spart Zeit.
Doch trotz aller Tools steht eines im Mittelpunkt: der Mensch. Wir möchten begeistern – mit Fachwissen, einem höflichen Auftreten und echter Freude am Kontakt mit Kund*innen und natürlich an unserem blühenden Sortiment. Wir bieten Hilfe an, bevor sie gebraucht wird, holen Einkaufswägen, wenn jemand mehr gefunden hat als geplant und erarbeiten mit der Kundschaft gemeinsam Bepflanzungsideen.
„Ein Verkaufsgespräch muss leben“. Das sage ich meinem Team immer wieder. Ich unterstütze meine Mitarbeitenden, coache sie im Alltag und freue mich, wenn sie immer selbstsicherer werden. Denn Teamleitung bedeutet zuhören, anleiten, verstehen und motivieren. Genau diese Vielfalt macht meinen Job so spannend.
Mit Herz dabei – jeden Tag aufs Neue
Die Hauptsaison fordert uns. Aber sie macht unglaublich viel Spaß und kein Tag ist wie der andere. Ich freue mich jeden Morgen auf mein Team, auf unsere Kund*innen und auf all die Aufgaben, die vor uns liegen.
Und wenn du auch Lust hast, Teil dieser lebendigen, grünen Welt zu werden: Wir suchen aktuell Verstärkung für unsere Märkte in ganz Deutschland und Österreich. Hier geht’s zu unserem Jobportal.
Orientierung im Mitbestimmungs-Dschungel
Wer bei Dehner neu startet, trifft schnell auf einen Begriff, der gleich doppelte Bedeutung hat: Betriebsrat. Damit ist sowohl das Gremium als auch die einzelne Person im Gremium gemeint – klingt komplex, ist im Alltag aber gut handhabbar. Entscheidend ist zu wissen: Welches Gremium ist wofür zuständig?
Von Rain über unsere Garten-Center in Deutschland und Österreich bis hin zum Gesamtbetriebsrat gibt es mehrere Ebenen, die eng verzahnt miteinander arbeiten.
Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat (GBR) und den örtlichen Betriebsräten (BR) in unseren Garten-Centern arbeiten wir transparent, lösungsorientiert und immer mit dem Ziel, verlässliche und faire Rahmenbedingungen für unsere Kolleg*innen zu schaffen.
So sind die Betriebsratsgremien aufgebaut
- Betriebsrat am Firmensitz Rain: Rund 1.500 Kolleg*innen wählen ein Gremium mit 15 Mitgliedern. Hier werden alle Themen behandelt, die speziell den Standort betreffen. Von personellen Maßnahmen, zum Beispiel Einstellungen, über Schichtmodelle bis hin zu lokalen Betriebsvereinbarungen.
- Gesamtbetriebsrat Deutschland: Wenn es um übergreifende Fragen geht – wie neue Software, Ausbildungsinhalte oder Benefits – kommt der Gesamtbetriebsrat ins Spiel. Dreimal im Jahr treffen sich Delegierte verschiedener Standorte in Rain, um mehrere Tage intensiv zu beraten, abzustimmen und Weichen zu stellen.
- Daneben gibt es in einigen Märkten lokale Betriebsratsgremien
- Betriebsrat Österreich: Unsere Standorte in Österreich sind in einem gemeinsamen Gremium organisiert. Viele Regelungen werden aus Deutschland übernommen, damit wir Themen möglichst einheitlich gestalten können.
Meine Rolle: Von der Prüfung zur echten Gestaltung
Als Senior Manager Labour Relations bin ich Experte für kollektives Arbeitsrecht und daher schon früh in Projekten eingebunden. Ich prüfe, ob und welches Gremium zuständig ist und begleite die inhaltliche Ausgestaltung: Ziele klären, Umsetzung evaluieren, Kompromisse finden.
Besonders wichtig ist mir dabei ein Grundsatz: Co-Creation statt Pflichtübung. Große Vorhaben – ob in HR oder in den Märkten – besprechen wir so früh wie möglich in Ausschüssen oder in direkten Terminen. Genau dann, wenn noch nicht alles fix ist. Das ermöglicht echte Mitgestaltung und sorgt dafür, dass am Ende Betriebsvereinbarungen entstehen, die gelebt werden können.
Austausch, der Vertrauen schafft
Viermal im Jahr treffen sich Vertreter*innen von HR, GBR und BR im Quartalsmeeting. Die Agenda: aktuelle Schwerpunkte, Learnings, To-dos. Dieser Rhythmus bringt Klarheit, Tempo und Verlässlichkeit.
Zwischen diesen Terminen setze ich stark auf persönliche, vertrauliche Gespräche. Ein kurzer Videocall reicht oft, um Missverständnisse zu klären und Lösungen zu finden, bevor Themen eskalieren. Vertrauen und Verlässlichkeit sind dabei die Basis – und Vertrauliches bleibt vertraulich.
Fazit: Mitbestimmung ist Teamarbeit
Wenn GBR, BR und Labour Relations frühzeitig, offen und verlässlich zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die rechtssicher, menschlich und praxistauglich sind. Genau dieser Mix macht Dehner als Familienunternehmen aus – heute und in Zukunft.
Lieblingsmomente in meinem Arbeitsalltag
Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es bestimmte Momente sind, die meinen Arbeitsalltag besonders lebendig machen. Dazu gehört vor allem dieser eine: Wenn ich schon beim Erstellen eines Posts spüre, dass er richtig gut wird. Dieses intuitive Gefühl, wenn Story, Bildsprache, Timing und Umsetzung ineinandergreifen – das ist für mich kaum zu übertreffen. Und wenn der Beitrag dann tatsächlich „durch die Decke geht“, ist das wie ein kreativer Volltreffer.
Ein weiterer Motor für meine Motivation ist die Abwechslung. Obwohl ich oft am Schreibtisch starte, endet mein Tag selten am selben Ort. Ob im Markt, in der Gärtnersiedlung oder wieder tief im Content‑Flow am PC: Diese Mischung aus direkten Begegnungen, neuen Eindrücken und konzentriertem Arbeiten sorgt für frische Perspektiven und spontane Einfälle.
Social Media lebt von Kreativität, Experimentierfreude und Mut, neue Wege auszuprobieren. Genau das bringt mich dazu, neugierig zu bleiben und immer wieder frische Ideen zu entwickeln.
Was mich wirklich antreibt
Am Ende geht es für mich vor allem darum, Inhalte zu schaffen, die etwas auslösen – Inspiration, ein Lächeln, ein Aha‑Moment. Jede positive Reaktion zeigt mir, wie vielfältig und lebendig mein Arbeitsumfeld ist. Die Kombination aus Kreativität, Abwechslung und Verantwortung ist es, die mich Tag für Tag antreibt und erfüllt.
Dazu gehören Fähigkeiten, die mir täglich helfen, meinen Job mit Leidenschaft auszuüben: Mut, Neues auszuprobieren, Trends früh zu erkennen und diese auf Dehner zu übertragen. Gleichzeitig behalte ich immer die übergeordneten Ziele im Blick und stimme meine nächsten Themen darauf ab. Ein großes Vertrauen in mich selbst und meine Kolleg*innen spielt dabei eine wesentliche Rolle, damit am Ende ein Post entstehen kann, der im besten Fall viral geht.
Zuletzt richtig überrascht hat mich der Beitrag zum Zwergpfirsich. Schon aus dem letzten Jahr wussten wir, dass die Kombination mit dem Trend “Dopamin Decor” stark performt. Das ist ein Einrichtungstrend, der durch kräftige Farben, verspielte Muster und persönliche Lieblingsstücke gezielt Glückshormone (Dopamin) freisetzen soll. Wir haben uns also wieder eine gute Resonanz erhofft und das Ergebnis hat zuletzt sogar alle Erwartungen übertroffen: Mit dem Reel konnten wir die 1 Millionen Aufrufe knacken! Diese Menge an Menschen muss man sich erstmal bildlich vorstellen. Das ist unfassbar und unglaublich motivierend zugleich.