#Grün & Zoo
28. Mai 2026
Cool durch den Sommer mit unseren Fellnasen
Hunde: Aktiv, treu und schnell überhitzt
In meinem Arbeitsalltag erlebe ich immer wieder, wie unterschätzt Hitze für Tiere sein kann. Viele Kund*innen kommen mit Fragen wie: „Braucht mein Tier wirklich eine Kühlmatte?“ oder „Ab wann ist es zu heiß für einen Spaziergang?“ Mir ist wichtig, aufzuklären, denn mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich große Risiken vermeiden.
Hunde können ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren. Ab etwa 25 °C wird es für viele Tiere bereits kritisch. Insbesondere ältere Hunde, kurznasige Rassen oder Tiere mit dichtem Fell sind besonders betroffen.
Meine wichtigsten Tipps:
- Spaziergänge früh morgens oder spät abends erledigen
- Asphalt meiden, denn die Pfoten können stark erhitzen
- Immer frisches Wasser anbieten
- Hunde niemals im Auto zurücklassen
Sehr bewährt haben sich unsere Kühlmatten, die ohne großen Aufwand einen angenehm kühlen Liegeplatz schaffen. Auch Hundepools sorgen spielerisch für Abkühlung und die Trinkflaschen sind sehr praktisch im Alltag.
Katzen: Ruhige Genießer mit besonderen Bedürfnissen
Katzen wirken bei Hitze oft entspannt, doch auch sie können schnell austrocknen. Viele trinken zu wenig, was ein echtes Risiko im Sommer darstellt.
Darauf sollte man achten:
- Mehrere Wasserschalen in der Wohnung verteilen
- Schattige, kühle Rückzugsorte schaffen
- Feuchtfutter bevorzugen
Besonders beliebt sind Trinkbrunnen, da das fließende Wasser Katzen zum Trinken animiert. Auch kühle Liegeflächen oder ein angenehm temperierter Fliesenplatz werden gern angenommen.
Hasen und Meerschweinchen: Kleine Körper, große Hitzegefahr
Kleintiere reagieren extrem empfindlich auf hohe Temperaturen. Bereits ab 25 °C kann es kritisch werden. Vor allem dann, wenn Gehege in der Sonne stehen.
Meine Empfehlungen:
- Gehege konsequent beschatten
- Keine Staunässe, aber gute Luftzirkulation
- Frisches Wasser mehrmals täglich erneuern
Sehr hilfreich sind schattenspendende Häuschen und kühle Rückzugsorte.
Hühner: Oft vergessen, aber stark betroffen
Viele denken bei Sommerhitze nicht an Hühner. Dabei leiden auch sie stark unter hohen Temperaturen.
Anzeichen für Hitzestress:
- Hecheln mit geöffnetem Schnabel
- Ausgebreitete Flügel
- Weniger Aktivität
Hühner brauchen:
- Immer frisches, kühles Wasser
- Ausreichend Schatten
- Staub- oder Sandbäder zur Abkühlung
Robuste Tränken, schattige Stallplätze und gut platzierte Ruheflächen sind im Sommer besonders wichtig.
Warum mir meine Arbeit im Zoobereich so viel bedeutet
Ich liebe es, Kund*innen zu beraten und gemeinsam Lösungen zu finden, die wirklich zum Tier passen. Gerade im Sommer merke ich, wie wichtig fundiertes Wissen und ehrliche Empfehlungen sind.
Meine drei Sommer‑Must‑haves:
- Immer ausreichend frisches Wasser
- Schattige Rückzugsorte und Kühlmöglichkeiten
- Aufmerksamkeit für Warnsignale
Mein persönlicher Tipp: Mit der richtigen Vorbereitung können wir unsere Tiere gut und sicher durch die heißen Tage begleiten.
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