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Erdbeeren – süßer Genuss und vitaminreiche Frische

Erdbeeren – süßer Genuss und vitaminreiche Frische

Ob pur genascht, im frischen Sommersalat oder als fruchtige Marmelade – Erdbeeren sind echte Allrounder in der Küche. Neben ihrem unvergleichlich süßen Aroma liefern sie wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C, Calcium und Magnesium.
Autorin: Cornelia Förster
Startbedingungen für die Lieblingsbeere

Startbedingungen für die Lieblingsbeere

Erdbeeren bevorzugen einen humosen, gut gelockerten und leicht sauren Boden mit einem pH-Wert von 5,5–6. Bei einem klassischen Erdbeerbeet in Reihen gilt ein Pflanzabstand von 60–80 cm und innerhalb der Reihen von 25–30 cm.

Die Beeren bilden eine kompakte Blattrosette, das sogenannte Erdbeerherz. Pflanzen Sie Ihre Erdbeeren zu tief, bilden sie zwar Blätter, aber keine Früchte.
Zu den Erdbeerpflanzen

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Wichtig bei der Anbauplanung: Auf der vorgesehenen Fläche sollten in den letzten drei Jahren keine Erdbeeren gestanden haben. Als ideale Vorkultur gelten Tagetes, da sie den Boden verbessern und beispielsweise Nematoden reduzieren können. Ist der vorhandene Gartenboden nicht optimal, lässt er sich mit spezieller Beerenerde aufwerten.

Samen oder Pflanzen – Sie haben die Wahl

Erdbeersamen

Erdbeersamen

Erdbeeren lassen sich am besten im zeitigen Frühjahr aus Samen ziehen. Dafür werden die Samen nur leicht mit Erde bedeckt und an einem hellen, warmen Standort aufgestellt. Achten Sie darauf, das Substrat gleichmäßig feucht zu halten, ohne Staunässe entstehen zu lassen. Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind und keine Frostgefahr mehr besteht, können sie ins Freiland gepflanzt werden.

Erdbeerpflanzen

Erdbeerpflanzen

Erdbeerpflanzen werden im Frühjahr oder im Herbst gepflanzt, bevorzugt an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Vor dem Einpflanzen den Boden lockern und mit Kompost anreichern. Setzen Sie die Pflanzen mit 25–30 cm Abstand und achten Sie darauf, dass das Herz knapp über der Erde liegt.

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Erdbeeren pflegen

Erdbeeren pflegen

Erdbeeren lieben sonnige Standorte – je mehr Sonne, desto mehr und aromatischere Früchte. Für eine reiche Ernte sollten Sie regelmäßig gießen, am besten früh morgens. Viel Dünger brauchen die Pflanzen nicht: Eine Gabe im Frühjahr und eine nach der Ernte genügt. Liegen die Früchte auf Stroh oder Holzwolle, bleiben sie sauber und faulen nicht.
Zum Beerendünger

Erdbeeranbau auf kleinstem Raum

Erdbeeren naschen geht immer – auch auf kleinstem Raum! Gut geeignet sind immertragende Hänge- und Klettererdbeeren, die perfekt in jedes Pflanzgefäß passen. Auch Walderdbeeren lassen sich hervorragend im Halbschatten zur Beeteinfassung nutzen. 

Möglichkeiten auf begrenzter Fläche, z. B. auf dem Balkon:
  • Hängeampeln: Erdbeeren wachsen dekorativ herab und die Früchte sind jederzeit griffbereit.
  • Balkonkästen: Ideal für Mischbepflanzungen mit Erdbeeren, Kräutern wie Basilikum oder Minze sowie Sommerblumen wie Tagetes oder Zwergdahlien.
  • Kübel: Entweder mit Erdbeeren als Solopflanze oder als Unterpflanzung für Stämmchen, z. B. Johannisbeer- oder Stachelbeerstämmchen oder Zwergobst.
  • Hochbeete: Bieten Platz für verschiedene Erdbeersorten mit unterschiedlichen Reifezeiten. Auch Begleitpflanzen wie Rhabarber lassen sich hier gut integrieren.

Naschgarten für den Balkon

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Erntezeit

Erntezeit

Ab Mai erscheinen die weißen, vereinzelt auch gelblichen oder rosafarbenen Blüten der Erdbeerpflanzen. Die meisten Gartenerdbeeren tragen einmalig im Frühsommer – typischerweise im Juni und Juli. Innerhalb dieser Sorten wird zusätzlich zwischen frühen, mittleren und späten Reifezeiten unterschieden.

Daneben gibt es sogenannte remontierende Erdbeeren, die mehrmals im Jahr Früchte tragen. Diese auch als Monatserdbeeren bekannten Sorten ermöglichen eine fortlaufende Ernte von Juli bis in den Oktober.
Zum Erntekalender

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Beim Pflücken die unreifen Beeren hängen lassen – sie reifen nicht nach. Also immer nur rote Erdbeeren ernten. Die Kelche sowie Stiele sollten erst kurz vor der Weiterverarbeitung entfernt werden. Die Erdbeeren behalten so länger ihr Aroma.

Pflege im Herbst

Im klassischen Erdbeerbeet ist bei einmaltragenden Sorten nach der Ernte der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt des Erdbeerlaubs. Bis zum 15. August ist ein Schnitt möglich – die Herzknospen bleiben stehen. Denn daraus entwickeln sich bis zum Herbst kräftige, gesunde Pflanzen für die nächste Saison.

Für große Früchte und einen zuverlässigen Ertrag bleiben Erdbeerpflanzen in der Regel zwei bis drei Jahre am selben Standort. Danach empfiehlt es sich, neue Pflanzen zu setzen oder die Erdbeeren über Ableger zu vermehren.

Weniger aufwendig ist die Pflege bei Monatserdbeeren: Hier ist regelmäßiges Ernten die wichtigste Maßnahme. Durch kontinuierliches „Naschen“ wird die Pflanze angeregt, immer wieder neue Früchte zu bilden.

FAQs: Häufige Fragen zu Erdbeeren – wir antworten!

  • Wann ist die beste Pflanzzeit für Erdbeeren? Am besten pflanzt man Erdbeeren im Spätsommer. Dann können die Pflanzen noch vor dem Winter ein starkes Wurzelsystem entwickeln und im nächsten Jahr reich tragen. Auch eine Frühjahrspflanzung ist möglich, bringt jedoch meist erst im Folgejahr gute Erträge.
  • Wie oft muss man Erdbeeren gießen? Erdbeeren mögen gleichmäßig feuchte Erde. Besonders während der Blüte und Fruchtbildung sollten sie regelmäßig gegossen werden – idealerweise morgens. Staunässe unbedingt vermeiden.
  • Welcher Standort eignet sich für Erdbeeren? Am besten gedeihen sie an sonnigen, warmen Plätzen mit lockerem, humusreichem Boden.
  • Wie düngt man Erdbeeren richtig? Erdbeeren brauchen nur wenig Dünger. Eine Gabe Beerendünger im Frühjahr und eine weitere nach der Ernte reichen in der Regel aus.
  • Wie schützt man Erdbeeren vor Fäulnis? Damit die Früchte nicht auf feuchtem Boden liegen, sollte man Stroh oder Holzwolle unterlegen. Das hält sie sauber und verhindert Fäulnis
  • Wie lange tragen Erdbeerpflanzen Früchte? In der Regel bringen Erdbeerpflanzen drei bis vier Jahre gute Erträge. Danach lohnt es sich, das Beet neu zu bepflanzen.

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