Die Rose – die "Königin der Blumen"
Geht es um Rosen, werden schnell eine Vielzahl an positiven Gefühlen und Assoziationen wach. Liebe, Dankbarkeit, Freude und Glück sind ebenso mit der Rose verbunden wie Romantik, Schönheit und Eleganz. Bereits früh in der Geschichte hielten die Liebesboten ihren Einzug in die Gärten der nördlichen Erdhalbkugel und erfreuen sich seit dem einer hohen Beliebtheit. Inzwischen gibt es zahlreiche Züchtungen, die mit ihren jeweils besonderen Eigenschaften jedem Garten einen einzigartigen Zauber verleihen.
Autorin: Cornelia Förster
Bienen und andere Insekten fühlen sich schnell zu Hause im Rosenbeet und fliegen beherzt von Blüte zu Blüte, wenn diese ungefüllt oder halbgefüllt sind. Wichtig ist, dass große Staubgefäße in der Mitte der Blüte vorhanden sind, die gut zu erreichen sind. Diese bienenfreundlichen Rosensorten bieten den heißbegehrten Pollen. Bei gefüllten Rosensorten hingegen gelangen Bienen & Co. nur schwer an die Nektarbar.
Harmonisches Staudenbeet: Passende Begleitpflanzen
Fällt die Wahl auf Stauden & Co., gilt es genügend Abstand zu wahren. Gerade hohe Begleitpflanzen sollten nicht zu dicht an Rosen-Sträuchern stehen, da dies erdrückend wirkt und die Rosen ausreichend Luft benötigen. Stattdessen dürfen diese Rosen sanft umspielen und akzentuieren. Harmonische Arrangements schaffen Sie mit formähnlichen Blüten und ähnlichen Blattfarben.
Achten Sie bei der Wahl Ihrer Begleitpflanzen auf ähnliche Standortwünsche. Ungut sind beispielsweise Schattenfreunde wie Funkien, Farne oder der Wald-Geißbart. Sie sollten sich nicht als Begleiter in einem sonnigen Beet wieder finden.
FAQs: Häufige Fragen zu Rosen – wir antworten!
- Warum wachsen Rosen schwach? Ursachen: zu wenig Sonne, Nährstoffmangel, Staunässe oder falsches Gießen.
- Welche Rosen sind besonders pflegeleicht? Strauchrosen, Bodendeckerrosen und einige Wildrosensorten sind robust, krankheitsresistent und blühfreudig.
- Was ist eine remontierende Rose? Eine remontierende Rose blüht mehrmals im Jahr, oft von Juni bis zum ersten Frost, im Gegensatz zu einmal blühenden Rosen.
- Welche Rosen eignen sich für kleine Gärten? Kompakte Strauchrosen, Bodendeckerrosen oder Miniaturrosen.
- Können Rosen in Mischkultur gepflanzt werden? Ja, passende Partner sind z. B. Lavendel, Katzenminze oder Salbei, da sie Schädlinge abwehren und das Mikroklima verbessern.
- Wie lange leben Rosen? Bei guter Pflege können Strauch- oder Edelrosen 15–20 Jahre alt werden; Stammrosen oder Kletterrosen sogar deutlich länger.








