
Ein Hund zieht ein – so gelingt der Start ins gemeinsame Leben
Der Einzug eines Hundes ist ein aufregender Moment voller Vorfreude – für Mensch und Tier. Damit sich Ihr neuer Vierbeiner von Anfang an sicher und geborgen fühlt, braucht es neben Geduld und Liebe auch die richtige Vorbereitung. Erfahren Sie hier, was Ihr Hund zum Einleben braucht und wie Sie ihm den Start in seinem neuen Zuhause erleichtern.
Autorin: Cornelia Förster
Vorbereitung auf den Einzug
Ein neues Zuhause ist für Hunde aufregend – alles riecht und klingt anders. Damit sich Ihr Vierbeiner schnell einlebt, besuchen Sie ihn vorab mehrmals, damit er Sie schon kennt.
Besonders bei Welpen gilt: Sicherheit geht vor. Entfernen Sie Stromkabel, giftige Pflanzen, zerbrechliche Gegenstände und kleine Teile, die verschluckt werden könnten. Auch der Garten sollte gut gesichert sein – prüfen Sie Zäune auf Lücken und sichern Sie Teich oder Pool ab.
Damit sich Ihr Vierbeiner schneller zuhause fühlt, nehmen Sie etwas Vertrautes aus seinem bisherigen Umfeld mit – etwa eine Decke oder ein Lieblingsspielzeug. Der bekannte Geruch wirkt beruhigend und schenkt Sicherheit in der neuen Umgebung.
Die Grundausstattung
Damit sich Ihr neues Familienmitglied auf Anhieb bei Ihnen zu Hause wohl fühlt, sollten Sie bei seiner Ankunft eine Reihe von Dingen parat haben.
Gut zu wissen: Für Welpen und Jungtiere gibt es ein dem Alter der Tiere angepasstes Futter. Es beinhaltet die jeweiligen Nährstoffe, die in den unterschiedlichen Lebensphasen wichtig für die Entwicklung sind.
Ankunft und Anfangszeit
Im neuen Zuhause reagieren Hunde oft ängstlich – kein Wunder, alles ist fremd und sie müssen sich erst mit der neuen Umgebung vertraut machen.
Beruhigen Sie Ihren Vierbeiner, indem Sie ihn beschäftigen: Ein Spielzeug oder ein Platz im Körbchen hilft, Stress abzubauen und Panikbellen zu vermeiden.
Falls Ihr Hund noch nicht stubenrein ist, beginnen Sie jetzt mit dem Training: Beobachten Sie ihn genau und bringen Sie ihn bei Unruhe, nach dem Schlafen, Fressen oder Trinken zur Tür. Wenn der Hund draußen sein Geschäft verrichtet, loben Sie ihn ausgiebig. Nur so lernt er, dass der Garten, Park und Co. der richtige Platz dafür sind.
Bindungsaufbau
In den ersten Tagen und Wochen ist viel Aufmerksamkeit wichtig, damit sich Ihr Hund gut eingewöhnen kann – besonders Welpen sollten nicht allein gelassen werden.
Feste Tagesabläufe mit Füttern, Gassigehen, Spielen und Ruhezeiten geben Ihrem Hund Sicherheit. Beginnen Sie früh mit einer liebevollen, aber konsequenten Erziehung und verbindlichen Regeln.

Belohnen Sie positives Verhalten sofort durch Loben, Streicheln oder Leckerlis und stärken Sie durch Spielen Zusammengehörigkeitsgefühl und Vertrauen.
Essentielle Kommandos wie Sitz, Platz, Bleib und Komm sollten Sie früh einüben. Auch das kurze Alleinbleiben kann Schritt für Schritt trainiert werden.
Medizinische Vorsorge
Neben einem liebevollen Zuhause, konsequenter Erziehung, ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung ist auch die medizinische Vorsorge wichtig. Planen Sie, sich einen Welpen oder bereits größeren Vierbeiner in das Haus zu holen, sollten Sie sich bereits im Vorfeld um einen nahegelegenen Tierarzt kümmern.
Kontrollieren Sie selbst Ohren, Zähne, Lefzen, Augen, Haut und Fell regelmäßig, klären Sie Veränderungen beim Tierarzt ab und sorgen Sie dafür, dass der Impfschutz immer auf dem neuesten Stand ist.
Nicht vergessen: Neben der Tierarztfragen steht anfänglich auch die Auswahl der passenden Versicherung an. Je nach Hunderasse, Bundesland etc. benötigen sie für Ihren Liebling einen Versicherungsschutz, der mit dem Einzug abgeschlossen werden sollte.












