Flunkern erlaubt: "Ihr habt den schönsten Christbaum weit und breit!" Übertreibungen sind beim bayerischen "Christbaum-Loben" durchaus erwünscht. Denn je mehr der Baum gelobt wird, desto öfter füllen sich die Schnappsgläser der Gäste.
Baum-Kopfstand: In einigen Regionen Österreichs war es im 19. Jahrhundert üblich, den Weihnachtsbaum kopfüber an der Zimmerdecke aufzuhängend. Umfallen konnte der zumindest nicht.
Wo ist das Gürkchen?: In den USA versteckt sich gern eine "Christmas Pickle" zwischen den Zweigen. Welches Kind die Essiggurke im Glas zuerst entdeckt, darf mit dem Geschenke-Auspacken beginnen. Auch bei uns erfreuen sich die witzigen Weihnachtsgurken zunehmender Beliebtheit.
Besen und Mopp verstecken: Hier siegt der Aberglaube. Böse Geister kehren dem Glauben nach in der Weihnachtsnacht auf die Erde zurück. Sie sollen davon abgehalten werden, Besen & Co. zu stehlen, um damit Spritztouren am Weihnachtshimmel zu unternehmen.
Donald Duck in Schweden: Um 15 Uhr laufen in Schweden die meisten Fernseher. Denn zu dieser Zeit läuft das weihnachtliche "Donald Duck Special". Die Feierlichkeiten werden rund um dieses einstündige Event geplant.
Sportliches Weihnachtsvergnügen: In Venezuela gehen die Leute nicht in die Christmette, sie laufen auf Rollschuhen. Hierfür werden sogar teils Straßen gesperrt, sodass jeder rollenden Fußes heil in der Kirche ankommt.
Zum Kuss bitte sehr: Ein Kuss unterm Mistelzweig soll Glück und ewige Liebe verheißen. Dem Brauch nach wird der Zweig über Türen angebracht oder hängt von der Zimmerdecke.