Standort und Sortenübersicht
Soll der passende Platz für diese Schönheiten gefunden werden, lohnt sich ein Blick auf ihre Herkunft. Viele Storchschnabel-Arten sind in unseren Breiten heimisch – etwa der Wald-Storchschnabel (G. sylvaticum), der Blutrote Storchschnabel (G. sanguineum) oder der Wiesen-Storchschnabel (G. pratense). Andere stammen aus Asien oder Südosteuropa, wurden gärtnerisch weiterentwickelt und bereichern inzwischen zahlreiche Gärten. Einige Arten sind immergrün, andere verlieren im Winter ihr Laub, doch wie für Stauden typisch, sind sie fast alle zuverlässig winterhart.
Die meisten Storchschnäbel bevorzugen einen mäßig feuchten Standort mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden, der Staunässe vermeidet. Spannend an der Storchschnabelfamilie (Geraniaceae) ist ihre Vielfalt: Für nahezu jeden Gartenboden findet sich eine passende Art – mit Blütenfarben von Rosa, Weiß und Magenta bis hin zu tiefem Lila oder fast Schwarz. Je nach Sorte erreichen die Pflanzen eine Höhe von etwa 15–100 Zentimetern.







