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Rhododendron pflanzen: Blütenpracht für den Garten

Rhododendron pflanzen: Blütenpracht für den Garten

Rhododendren zählen zu den beliebtesten Blütensträuchern für den Garten. Von Mai bis Juni begeistern die Pflanzen mit üppigen Blüten in Weiß, Rosa, Gelb, Rot oder Lila und setzen eindrucksvolle Farbakzente. Erfahren Sie, worauf es bei Standort, Pflanzung und Pflege ankommt.
Autorin: Kathrin Knechtel

Herkunft und Blütezeit von Rhododendren

Mit ihren üppigen Blüten zählen Rhododendren zu den eindrucksvollsten Blütensträuchern im Garten. Die Gattung umfasst über 1.000 Arten, die ursprünglich vor allem in Asien beheimatet sind. Neben stattlichen Exemplaren gibt es auch kompakte Zwerg-Rhododendren, die sich hervorragend für kleine Gärten und die Kübelbepflanzung eignen.

Je nach Art und Sorte reicht die Blütezeit vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst. Während frühe Sorten bereits im März blühen, zeigen viele Rhododendren ihre Blüten von April bis Juni. Einige Arten und Sorten sorgen sogar bis in den Spätsommer für Farbe im Garten.

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Der ideale Standort für Rhododendren

Rhododendren gedeihen am besten an einem kühl-feuchten Standort, beispielsweise im lichten Schatten größerer Gehölze. Entscheidend für ein gesundes Wachstum ist ein kalkfreier, lockerer und humusreicher Boden, der Wasser und Luft gut durchlässt.

Pflanzen Sie Rhododendren ausschließlich in saure Erde mit einem pH-Wert von 4–5. Werden diese Bodenansprüche nicht erfüllt, können die empfindlichen Feinwurzeln geschädigt werden.

Pflanzzeit und Pflanzung

Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist das Frühjahr zwischen März und Mai. In dieser Zeit ist die Auswahl an Rhododendren besonders groß. Alternativ kann auch im Herbst gepflanzt werden, sofern der Boden frostfrei ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:
  1. Wässern Sie den Wurzelballen gründlich, bis er vollständig durchfeuchtet ist.
  2. Setzen Sie den Rhododendron mitsamt Wurzelballen so in die Pflanzgrube, dass die Oberkante bündig mit der Bodenoberfläche abschließt.
  3. Füllen Sie die Pflanzgrube mit Erde und drücken Sie diese vorsichtig fest.
  4. Formen Sie einen Gießrand und wässern Sie die Pflanze gründlich.
  5. Düngen Sie den Wurzelbereich mit Hornspänen oder einem speziellen Rhododendrondünger.
  6. Decken Sie den Wurzelbereich etwa 5 cm hoch mit Rindenmulch ab.

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Tipp: Um den Ansprüchen von Rhododendren gerecht zu werden, können sandige Böden mit Laubkompost oder Rindenhumus verbessert werden. Bei lehmigen Böden empfiehlt sich eine Drainageschicht aus kalkfreiem Kies.

Rhododendren richtig pflegen

  • Rhododendron gießen: Gießen Sie Ihren Rhododendron möglichst mit Regenwasser, da kalkhaltiges Leitungswasser die Bodenqualität langfristig beeinträchtigen kann. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Fichtenreisig hilft zusätzlich, den Boden sauer und gleichmäßig feucht zu halten.
  • Rhododendron düngen: Versorgen Sie Ihren Rhododendron nach der Blüte im Frühjahr mit Hornspänen oder einem organischen Rhododendrondünger. Verwenden Sie möglichst einen chloridfreien Dünger, um die empfindlichen Wurzeln zu schonen.
  • Rhododendron schneiden: Entfernen Sie verblühte Blütenstände vorsichtig nach der Blüte, um die Bildung neuer Blütenknospen zu fördern. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Gut eingewurzelte Pflanzen vertragen jedoch einen Formschnitt oder eine stärkere Verjüngung bis ins alte Holz.

Winterschutz für Rhododendren

Im Beet überwintern: Rhododendren wurzeln flach und profitieren von einem zusätzlichen Winterschutz. Zum Schutz der Pflanze und des Wurzelbereichs können Laub, Reisig oder Rindenmulch rund um den Wurzelbereich verteilt werden. Immergrüne Rhododendren sollten zudem vor Wintersonne geschützt werden.

Im Kübel überwintern: Rhododendren im Kübel benötigen mehr Schutz als ausgepflanzte Exemplare. Stellen Sie den Kübel an einen windgeschützten Standort und vermeiden Sie direkte Wintersonne. Eine Holz-, Styropor- oder Kokosunterlage schützt den Wurzelballen zusätzlich vor Frost.​​​​​​​

Wichtig ist: Versorgen Sie Rhododendren auch im Winter an frostfreien Tagen mit Wasser. Besonders immergrüne Pflanzen können sonst durch Trockenheit geschädigt werden.
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