Die Orchidee - Königin der Zimmerpflanzen

Früher galten Orchideen als Pflanzen, die nur schwer im rauen Klima des heimischen Wohnumfeldes gehalten werden können. Durch neue Züchtungen entstanden pflegeleichtere Sorten, die es heutzutage jedem ermöglichen, mit diesen farbenprächtigen und ausdrucksstarken Pflanzen die Wohnung zu verschönern.

Welche Orchideen gibt es?

Die wohl bekannteste ihrer Gattung ist die Schmetterlingsorchidee (bot. Phalaenopsis). Sie trägt ihren Namen verdient, denn ihre Blüten erinnern an hübsche Schmetterlinge, die an den grazilen Stängeln durch die Luft schweben. Sie stammt ursprünglich aus Indonesien und zählt mittlerweile zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Gerade für Orchideen-Neueinsteiger eignet sie sich aufgrund ihrer geringen Ansprüche besonders gut.

Traubenorchidee

  • bot. Dendrobium
  • Vermehrung über Bulben
  • unkomplizierte Pflege
  • heller Standort mit guter Luftfeuchtigkeit

Stiefmütterchen-Orchidee

  • bot. Miltonia
  • veilchenähnliche Blüten
  • süßlich duftend
  • bildet Bulben
  • Anspruchsvoll: Heller Standort ohne direkte Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit

Frauenschuh-Orchidee

  • bot. Paphiopedilum
  • Blüte erinnert an einen Schuh
  • mit einzigartigen Farbmustern
  • halbschattiger Standort, hohe Luftfeuchtigkeit

Vanda-Orchidee

  • braucht kein Substrat
  • Blüten in intensiven, bunten Farben
  • sehr heller bis sonniger Standort

Der perfekte Übertopf


... ist für Orchideen essentiell. Staunässe können sie nämlich überhaupt nicht leiden. Spezielle Orchideentöpfe besitzen eine kleine Stufe für den Innentopf, sodass überschüssiges Gießwasser optimal abtropfen kann.

Für gesunde Orchideen

Für gesunde Orchideen
  • Standort: Die Orchidee liebt helle Plätze an Ost- und Westfenstern.
  • Gießen: Um Ihre Orchidee glücklich zu machen, können Sie zimmerwarmes, kalkfreies Wasser zum Gießen oder Tauchen nutzen. Einmal wöchentlich reicht normalerweise, um das Substrat leicht feucht zu halten. Wichtig ist, dass keine Staunässe entsteht.
  • Luft: Durch regelmäßiges Besprühen Ihrer Orchideen verbessern Sie die Luftfeuchtigkeit.
  • Düngen: Für eine reiche Blütenbildung wird spezieller Orchideendünger verwendet, da dieser die wichtigsten Nährstoffe enthält. 

Einfach umgetopft

Orchideen wollen ca. alle zwei Jahre in neues Substrat gesetzt werden. Je nach Wachstum kann dann auch gleich ein größerer Topf gewählt werden. Wichtig ist beim Umsetzen, dass die Orchidee zu diesem Zeitpunkt nicht blüht. 

So geht's:
  • Pflanze samt Wurzeln aus dem Topf nehmen
  • Die lockere Erde und faule/trockene Wurzeln rund um die Pflanze entfernen
  • Vertrocknete, faulige Wurzeln mit einer scharfen Schere zurückschneiden
  • Den Topf mit Orchideensubstrat auffüllen
  • Die Pflanze behutsam wiedereinsetzen, ohne gesunde Wurzeln zu beschädigen

Rückschnitt leicht gemacht

Rückschnitt leicht gemacht

Bei richtiger Pflege blühen Orchideen prächtig und sorgen für einen Hingucker auf der Fensterbank. Im Laufe der Zeit trocknen die bunten Blüten jedoch ein und fallen ab. Wie Sie nun mit den zurückbleibenden grünen Stängeln umgehen, hängt in erster Linie von der Sorte Ihre Orchidee ab.


  • Eintriebige Orchideen, wie die Traubenorchidee und der Frauenschuh bilden nur an neuen Trieben Blüten. Somit können die grünen Stängel nach Abfall der Blüten direkt am Ansatz abgeschnitten werden.
  • Mehrtriebige Orchideen, wie die Schmetterlingsorchidee können aus einem abgeblühten Stängel erneut Blüten austreiben. Hier empfiehlt es sich, den Stil nicht am Ansatz, sondern über dem zweiten oder dritten Auge abzuschneiden.
  • Bei allen Sorten können braune, trockene Stängel am Ansatz abgeschnitten werden.

Pflege & Co.

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