Ein Mann im schwarzen Pullover steht vor einem Bildschirm
Ein Mann im schwarzen Pullover steht vor einem Bildschirm

Ein Meilenstein für die digitale Zukunft von Dehner

Das vergangene Jahr war für den Bereich E‑Commerce & Cross Channel eines der bedeutendsten Transformationsjahre in der Geschichte von Dehner. Mit Mut, Konsequenz und beeindruckendem Teamgeist ist es uns gelungen, zwei zentrale Säulen unserer zukünftigen digitalen Leistungsfähigkeit neu aufzubauen: 

  1. die vollständige Internalisierung unseres Entwicklerteams und
  2. ein umfassendes Refactoring unserer E‑Commerce-Technologie – in Rekordzeit. 

Beide Schritte stärken unsere digitale Souveränität nachhaltig und bilden die Basis für Wachstum, Innovation und eine technologiegetriebene Zukunft. 

Hände, die Zahnräder in den halten und zur Mitte zeigen
Hände, die Zahnräder in den halten und zur Mitte zeigen

Internes Know-how als strategische Stärke

Die Internalisierung unseres Entwicklerteams war weit mehr als eine strukturelle Entscheidung. Sie markiert einen Wendepunkt in unserer technischen Handlungsfähigkeit. Heute treffen wir technologische Entscheidungen eigenständig, basierend auf unserer Unternehmensstrategie und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. Das vormals extern gebundene Know-how ist nun fest im Unternehmen verankert: Prozesse werden schneller, Entscheidungen nachhaltiger und unser Verständnis für das eigene Geschäft wächst täglich weiter. Gleichzeitig setzen wir weiterhin auf eine starke Partnerschaft: Ein Dienstleister unterstützt uns mit Expertise, neuen Impulsen und Skalierungsmöglichkeiten. Die Kombination aus internem Know-how und externer Stärke schafft eine optimale Balance aus Stabilität und Flexibilität. 

Mann im schwarzen Pullover sitzt am Schreibtisch und liest etwas am PC
Mann im schwarzen Pullover sitzt am Schreibtisch und liest etwas am PC

Technologie-Refactoring in Rekordzeit – und der Start in eine neue Ära

Ein besonderer Erfolg des Transformationsjahres ist das erfolgreiche Refactoring, also ein Relaunch unserer E‑Commerce-Technologie; umgesetzt in nur wenigen Monaten. Damit haben wir Altlasten abgebaut und unsere Plattform technologisch zukunftsfähig gemacht. 

Die Einführung einer modernen Headless-Architektur ermöglicht es uns nun, Frontend und Backend unabhängig weiterzuentwickeln, neue Funktionen schneller bereitzustellen und digitale Touchpoints flexibler zu gestalten – vom Webshop über Apps bis hin zu Cross-Channel-Schnittstellen. Gleichzeitig steigern wir Effizienz, Wiederverwendbarkeit und Wirtschaftlichkeit. 

Dieser Fortschritt war nur möglich durch das außergewöhnliche Engagement zahlreicher Teams aus der Software-Entwicklung, IT, UX, Digital Operations, Shop-Management und weiteren Schnittstellen. Gemeinsam haben sie gezeigt, wie viel wir bei Dehner erreichen können, wenn wir vereint an einem Ziel arbeiten. 

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt und wir sind bereit, die nächsten Schritte zu gehen: schneller, flexibler und kundenzentrierter als je zuvor. 

Eine Frau zeigt mit einem Stift auf ein Dokument, ein Mann steht daneben und prüft das Dokument
Eine Frau zeigt mit einem Stift auf ein Dokument, ein Mann steht daneben und prüft das Dokument

Sortenwahl, Beratung und Maissaatgut

„Nach der Ernte, ist vor der Ernte.” Sobald im Spätherbst die letzten Maisflächen gedroschen und die Felder mit Wintergetreide wie Weizen oder Dinkel bestellt sind, beginnt für viele Landwirt*innen bereits die Planung für das neue Jahr. Die Frage „Welche Kultur wächst wo?“ steht früh fest und damit rückt auch die Sortenwahl in den Fokus.

Genau jetzt ist für uns die Zeit, in der wir intensiv in den Austausch gehen: Wir besprechen mit unseren Kund*innen, welche Maissorten zu den jeweiligen Standorten passen, analysieren öffentliche Versuchsergebnisse und teilen unsere Praxiserfahrungen aus vielen Gesprächen und Beratungen. Die meisten landwirtschaftlichen Kund*innen kaufen ihr Maissaatgut bewusst schon im Winter – gut informiert, sorgfältig geplant und mit Blick auf die kommende Ernte. So entsteht früh der erste Baustein für eine erfolgreiche Saison.

Eine Frau und ein Mann stehen an einem Tisch und prüfen ein Dokument
Eine Frau und ein Mann stehen an einem Tisch und prüfen ein Dokument

Pflanzenschutzstrategien und Jahresgespräche

Parallel zur Sortenwahl beginnt für uns die detaillierte Planung der Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungskonzepte. Dazu besuchen unsere Verkaufsberater*innen die Betriebe und führen ausführliche Jahresgespräche: Was hat in der vergangenen Saison gut funktioniert? Wo gab es Herausforderungen? Und welche Strategie hilft dabei, Ertrag und Pflanzenbestände im kommenden Jahr bestmöglich zu schützen? Dabei legen wir genau fest, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt im Pflanzenwachstum durchgeführt werden sollen – und das für jede Kultur einzeln. Gleichzeitig behalten wir neue Produkte, gesetzliche Änderungen und Marktentwicklungen im Blick. Auch für uns ist der Winter eine wichtige Zeit der Weiterbildung, damit wir unsere Kund*innen fachlich topaktuell begleiten können.

Unsere Berater*innen entwickeln also für jede*n einzelne*n Kund*in eine maßgeschneiderte Strategie und stellen dazu die passende Produktpalette zusammen. Anschließend werden alle benötigten Mittel bestellt. Spätestens im Frühjahr erhalten die Landwirt*innen ihre Produkte – und starten bestens vorbereitet in die neue Saison.

Eine Frau in einer grünen Arbeitsjacke mit Dehner Agrar Logo sitzt in einem Auto
Eine Frau in einer grünen Arbeitsjacke mit Dehner Agrar Logo sitzt in einem Auto

Mein Fazit

Die Wintermonate sind die Zeit, in der wichtige Entscheidungen getroffen und die Weichen für eine erfolgreiche Saison gestellt werden. Während die Natur ruht, entsteht im Hintergrund bereits der Grundstein für starke Bestände und stabile Erträge im neuen Jahr. Und genau dieser Mix aus vorausschauender Planung, Fachwissen und partnerschaftlicher Zusammenarbeit macht die Winterzeit für mich so spannend.

Zwei Frauen und ein Hund stehen vor einer Kühltruhe im Hundefutterbereich und unterhalten sich
Zwei Frauen und ein Hund stehen vor einer Kühltruhe im Hundefutterbereich und unterhalten sich

Bewusste Ernährung statt nur ein voller Napf

Man merkt es als Ansprechpartnerin für Tierprodukte in unserem Dehner Garten-Center immer deutlicher: Für viele Tierbesitzer*innen zählt bei der Hundeernährung längst nicht mehr nur ein voller Napf – sondern vor allem das, was wirklich drin ist. Der Trend für 2026 geht ganz klar in Richtung Qualität, Natürlichkeit und Transparenz. Gerade beim Hundefutter rücken Themen wie natürliche Inhaltsstoffe, artgerechte Ernährung und bewusst ausgewählte Bestandteile immer stärker in den Fokus. Qualität wird wichtiger als Masse und immer mehr Menschen möchten genau wissen, womit sie ihren Hund täglich versorgen.  

In der Beratung wird es immer deutlicher: Für viele Hundebesitzer*innen zählt längst nicht mehr nur der gut gefüllte Napf – sondern vor allem das, was wirklich drin ist. 

Der Ernährungstrend für 2026 zeigt ein eindeutiges Bild: 

  • natürliche Inhaltsstoffe, 
  • hochwertige Rohstoffe, 
  • maximale Transparenz, 
  • artgerechte und bewusste Ernährung. 

Im Mittelpunkt stehen vor allem die Beantwortung der Fragen wie: Woher kommt das Fleisch? Welche Zusätze sind enthalten? Was braucht mein Hund wirklich? Der Wunsch nach Qualität steht im Fokus und immer mehr Hundebesitzer*innen möchten genau wissen, womit sie ihren Vierbeiner täglich versorgen. 

Drei Mitarbeiter unterhalten sich vor einem Hundefutterregal
Drei Mitarbeiter unterhalten sich vor einem Hundefutterregal

Fundiertes Know-how durch Schulungen, Produkterfahrung und Kundenberatung

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, erweitere ich mein Wissen kontinuierlich – durch interne und externe Schulungen, den Austausch mit unserem Category Management Zoo sowie durch eigene praktische Erfahrungen aus der Hundehaltung. 

So kann ich gezielt aufklären, Empfehlungen aussprechen und Kund*innen dabei unterstützen, die passende Ernährungsform für ihren Hund zu finden – individuell, gesund und langfristig.

Zwei Frauen und ein Hund schauen sich Hundefutter an und sprechen über die Barf-Produkte
Zwei Frauen und ein Hund schauen sich Hundefutter an und sprechen über die Barf-Produkte

BARF – naturnah und individuell

Ein Trend, der 2026 besonders heraussticht, ist die biologische artgerechte Rohfütterung – kurz BARF. 

Bei uns im Markt ist sie präsenter denn je, nicht zuletzt dank der überarbeiteten Dehner Wild Nature BARFLinie. Sie orientiert sich eng an der ursprünglichen Ernährungsweise des Hundes und ermöglicht eine Fütterung, die: 

  • aus hochwertigem Fleisch oder Fisch, 
  • kombiniert mit ausgewählten Flocken 
  • sowie wertvollen Ölen 

besteht und damit perfekt auf die Bedürfnisse einzelner Hunde abgestimmt werden kann. 

In unserer Filiale haben wir dafür eine eigene BARFTruhe eingerichtet. Hier finden Kund*innen alles, was sie für den Einstieg oder die regelmäßige BARFFütterung benötigen. Das Prinzip dahinter lässt sich einfach zusammenfassen: Fleisch + Flocken + Öl = eine ausgewogene BARFMahlzeit. 

Eine Verkäuferin in einem grünen T-Shirt lächelt freundlich eine Kundin an
Eine Verkäuferin in einem grünen T-Shirt lächelt freundlich eine Kundin an

Natürlichkeit, Transparenz & Gesundheit – das wird 2026 wichtig

Ich finde es unglaublich schön zu sehen, wie stark das Bewusstsein für eine gesunde, naturnahe Hundeernährung wächst. Immer mehr Tierhalter*innen möchten verantwortungsvoll füttern, Wert auf Qualität legen und ihren Hund so versorgen, wie es seiner Natur entspricht. 

Mann mit grünem Fleece steht mit einem Spaten im Beet
Mann mit grünem Fleece steht mit einem Spaten im Beet

Winterzeit – Die perfekte Gelegenheit für Gartenpflege und Vorbereitung

Immer wieder fragen mich die Kund*innen, was sie im Winter in ihren Gärten tun können. Meine Antwort: Der Winter ist die perfekte Zeit, um den Garten vorzubereiten und wichtige Pflegeschritte umzusetzen.

So empfehle ich meiner Kundschaft, das im Herbst angesammelte Falllaub zu entfernen, damit Pflanzen wie Gräser nicht ersticken. Auch Fruchtmumien – so werden Früchte genannt, die nicht herunterfallen und am Baum hängend verfaulen – müssen weg, da sie Pilzsporen und andere Krankheitserreger beherbergen können. Sichtbar kranke Triebe können entfernt werden, aber der richtige Rückschnitt bei Stauden, Gehölzen und Gräsern erfolgt aufgrund der Fröste erst im zeitigen Frühjahr.

Frostschutz ist ebenfalls wichtig. Viele Pflanzen stammen aus wärmeren Regionen und brauchen zusätzlichen Schutz. Mein Tipp, den ich meinen Kund*innen mitgebe: Gefäße oben mit Vlies und unten mit Jute oder Kokosmatten umwickeln und den Topf auf Holz oder Styropor stellen, damit kein Frost von unten eindringt. Eine ganzheitliche Beratung der Kund*innen mit dem Aufzeigen unterschiedlicher Optionen gehört hier für mich zu einem professionellen & überzeugenden Beratungsgespräch dazu.

Und für den Gemüsegarten gilt: Abgeerntete Beete mit Kompost bestreuen und spatentief umgegraben – die perfekte Grundlage für das Frühjahr.

Mann mit grünem Fleece ist gebückt mit einer Gartenschere im Beet
Mann mit grünem Fleece ist gebückt mit einer Gartenschere im Beet

Gerätepflege, Düngung und unsere Vorbereitung bei Dehner

Viele Kund*innen sind überrascht, wie sinnvoll die Winterzeit für die Pflege der Gartengeräte ist. Es können bereits Schubkarrenreifen aufgepumpt, das Rasenmähermesser geschärft oder die Scheiben des Gewächshauses gereinigt werden, um Pilzsporen zu entfernen.

Bereits im Januar berate ich die Kundschaft zum Thema Dünger. Hier gibt es unterschiedlichste Varianten, wobei aktuell im Trend der organische Dünger „Hornspäne“ darstellt.  Diese brauchen Zeit zum Verrotten, bevor sie ihre Nährstoffe freigeben. Mineralische Dünger folgen dann ab April, wenn die Pflanzen bei zweistelligen Temperaturen Nährstoffe optimal aufnehmen können.

Auch wir bei Dehner nutzen die Wintermonate intensiv, um uns optimal auf die kommende Saison vorzubereiten. Neben der Reinigung von Tischen und Flächen und dem sicheren Überwintern unserer Pflanzen – wie Obstbäume und Sträucher, die in Vlies eingewickelt oder bei starker Kälte ins Innere verlegt werden – investieren wir in Weiterbildung und Planung.

Im Januar finden zentrale Regionsschulungen für unsere Teamleiter statt. Die dort vermittelten Inhalte werden anschließend in einem eigens organisierten Meeting an das gesamte Team weitergegeben. Hier besprechen wir das Vorgehen für die neue Saison und sammeln Ideen. Zusätzlich lassen wir das vergangene Jahr Revue passieren: Was lief gut, wo gibt es Potenzial? Auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten werden Projekte und Arbeitsroutinen beschlossen – zum Beispiel, Trendprodukte wie Alocasien stärker in den Fokus zu rücken.

Unter enger Abstimmung mit anderen Abteilungen führen wir Produktschulungen durch. In kleinen Gruppen erfolgt eine intensive Weiterbildung direkt auf der Fläche. Kernthemen sind unter anderem verschiedene Pflanzengruppen und ihre Ansprüche, Düngerlehre, Gewächshausplanung und die Anlage von Rasenflächen. So stellen wir sicher, dass unsere Kundinnen und Kunden bestens beraten und inspiriert in die neue Saison starten.

Ein Mann und eine Frau stehen im Business-Outfit arbeiten zusammen
Ein Mann und eine Frau stehen im Business-Outfit arbeiten zusammen

Kommunikation schafft Sicherheit

An unserem Standort Königsbrunn steht aktuell eine große Revitalisierung an. Das bedeutet konkret: Abriss des alten Garten-Centers und Neubau eines neuen, zukunftsweisenden Marktes mit Eröffnung im Frühjahr 2026. Dabei war von Anfang an klar: Damit diese Veränderung für alle Kolleg*innen vor Ort gut gelingt, müssen Informationen transparent geteilt, Mitbestimmung ernst genommen und Lösungen gemeinsam entwickelt werden. 

Es geht nicht nur um ein Bauprojekt. Es geht vor allem um die Menschen, die dort täglich arbeiten. Deshalb kamen die Verantwortlichen schnell auf die Abteilung Labour Relations zu, da der Betriebsrat des Marktes frühzeitig eingebunden werden sollte. Das Betriebsverfassungsgesetz verpflichtet Arbeitgeber, den Betriebsrat rechtzeitig über größere Veränderungen zu informieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Nur so können die Interessen unserer Kolleg*innen gehört und berücksichtigt werden. 

Ein offener Austausch ist dabei entscheidend. Nichts sorgt für mehr Unsicherheit als Gerüchte. Daher haben wir alle Mitarbeitenden zu einer Versammlung eingeladen. Neben der Vorstellung des Bauplans durch die verantwortlichen Kolleg*innen aus dem Bereich Real Estate Management habe ich gemeinsam mit dem zuständigen HR Business Partner erläutert, welche Themen wir mit dem Betriebsrat besprechen – und vor allem eines deutlich gemacht: Durch den Neubau wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Diese Zusicherung der Geschäftsführung war uns besonders wichtig. 

Ein neues Dehner Garten-Center wird als Bauzeichnung gezeigt
Ein neues Dehner Garten-Center wird als Bauzeichnung gezeigt

Interessenausgleich und Sozialplan

Rechtlich war klar, dass wir für die Bauphase einen Interessenausgleich und einen Sozialplan benötigen. Eine gute Basis für eine transparente und sichere Gestaltung der Umbauphase. 

Eine glückliche Fügung erleichterte den Prozess zusätzlich. In unmittelbarer Nähe des Garten-Centers stand eine Immobilie frei, die sich ideal als Interimsmarkt eignete. Für das Verkaufsteam bedeutete das zwar einiges an zusätzlicher Arbeit, um weiterhin ein Einkaufserlebnis für die Kundschaft zu schaffen, für uns von Human Resources aber die Möglichkeit, den Großteil der Mitarbeitenden weiterhin am Standort einzusetzen. Nur wenige Kolleg*innen mussten vorübergehend in andere Garten-Center wechseln. 

In der Vorbereitung haben wir uns jede einzelne Mitarbeitersituation genau angesehen: Wer geht in absehbarer Zeit in Rente? Wer kehrt aus Krankheit, Mutterschutz oder Elternzeit zurück? Wie können wir Besetzungen sinnvoll planen? 

In mehreren konstruktiven Verhandlungsrunden haben Arbeitgeberseite und Betriebsrat gemeinsam Lösungen zu diesen Fragestellungen entwickelt: 

  • Wie betreuen wir unseren Auszubildenden, wenn seine Ausbildungsabteilung zeitweise nicht besetzt ist? 
  • Wie gleichen wir längere Arbeitswege aus, wenn Mitarbeitende vorübergehend in anderen Märkten eingesetzt werden? 
  • Wer möchte vielleicht freiwillig (zeitweise) Stunden reduzieren? 

Am Ende stand ein Ergebnis, das alle Beteiligten tragen konnten – fachlich wie menschlich. Alle Kolleg*innen erhielten eine passende Lösung für die Umbauphase. Einige freuten sich sogar auf die Möglichkeit, neue Garten-Center kennenzulernen und mit frischen Eindrücken zurückzukehren. So entstand ein Interessenausgleich, der eine reibungslose Umsetzung ermöglichte, während draußen die Bagger für die eigentliche „Geräuschkulisse“ sorgten. 

Ein Mann in dunkelgrünem Sakko steht mit Laptop und Gesetzbuch vor einer grünen Pflanze
Ein Mann in dunkelgrünem Sakko steht mit Laptop und Gesetzbuch vor einer grünen Pflanze

Labour Relations – Mittendrin statt nur dabei

Dieses Projekt zeigt exemplarisch, was die Abteilung Labour Relations ausmacht: Wir arbeiten nicht im Hintergrund vor Aktenbergen, sondern begleiten Veränderungen arbeitsrechtlich aktiv von Anfang bis Ende. Wir sorgen für rechtliche Sicherheit, das Vertrauen unserer Kolleg*innen und unterstützen die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Und das passiert nicht nur am Schreibtisch, sondern vor Ort und im Austausch mit den Menschen, die von den Veränderungen betroffen sind.

Eine Frau im schwarzen Oberteil sitzt am Schreibtisch und arbeitet am PC
Eine Frau im schwarzen Oberteil sitzt am Schreibtisch und arbeitet am PC

Vorbereitung ist (fast) alles

Bevor wir mit der Kamera loslegen können, startet die Planung: Unsere Agentur sendet eine Auswahl an Themenideen, ich gebe Feedback und stimme alles mit unserem Category Management ab. Warum das so wichtig ist? Die Reels sollen natürlich immer zu unserer aktuellen Kampagne passen, aber auch Dinge wie Jahreszeiten, Trends, Warenverfügbarkeit oder sogar die aktuelle Wetterlage behalten wir bei unseren Drehs immer im Blick. Anschließend werden die Themen konkreter mit Fachinhalten, Tipps und Infos in Zusammenarbeit mit unserer Agentur ausgearbeitet. 

Danach bereite ich im Markt alles vor: Ich ziehe mit einem Einkaufswagen durch die Gänge und sammle alle Artikel zusammen, die wir für den Dreh benötigen. Das spart uns am nächsten Tag wertvolle Zeit. Am Drehtag habe ich meine Liste dann immer im Blick: Handy? Geladen. Drehplan? Check. Artikel? Dabei. Dann können wir loslegen! 

Ein Mann und eine Frau sind Darsteller bei einem Videodreh im Garten-Center
Ein Mann und eine Frau sind Darsteller bei einem Videodreh im Garten-Center

Drehtag: Teamwork und Timing

8:30 Uhr: Ich bin im Markt und treffe mich mit unserer Agentur. Wir machen ein kurzes Briefing, checken die Wetterlage und die Frequenz der Kundschaft im Garten-Center. Was drehen wir zuerst? Welche Motive haben eine Besonderheit beim Dreh? Benötigen wir zum Beispiel spezielle örtliche Gegebenheiten, wie einen Teich oder einen Wasserschlauch zum Gießen? Welche Kameraeinstellungen sind wichtig: Filmen wir von oben, mit Stativ oder direkt aus der Hand? Und wo können wir im Markt schnell mit dem Dreh starten? 

8:45 Uhr: Drehstart. Ich schnappe mir die benötigten Artikel, dann werden Kamera, Mikro und Gimbal (eine Kameraaufhängung für flüssigeres Drehen) aufgebaut und kurz darauf stoßen Carsten oder Anja – unsere Gartenexpert*innen – dazu. Ab jetzt heißt es: KAMERA LÄUFT! 

Wir arbeiten uns Thema für Thema durch. Dabei weicht es manchmal vom Plan ab und das ist auch gut so. Mal schlägt Carsten spontan eine andere Pflanze vor, mal müssen wir die Szene ein fünftes Mal drehen, weil ein*e Kund*in auch ins „Internet“ will und das Video crasht. Aber genau das macht es aus, der Mix aus Planung und Flexibilität. Und ich bin immer mittendrin: koordiniere, achte auf Bildinhalte, gebe inhaltliches Feedback und behalte den Überblick. 

Nach jeder wechselnden Sequenz kommt die „Reel-Klappe“. Dabei halten wir das Skript wie eine Drehklappe kurz ins Bild. Das hilft unserer Agentur später beim Schnitt, wenn es mal wieder von Indoor zu Outdoor, zu DIY und zu Pflanze Nummer 47 geht. 

Eine Frau im schwarzen Shirt steht an einem Filmset
Eine Frau im schwarzen Shirt steht an einem Filmset

Wenn das letzte Reel im Kasten ist

Gegen 15:00 Uhr ist der Großteil geschafft. Die letzten Aufnahmen sitzen und die Titelbilder sind gemacht. Carsten oder Anja machen sich auf den Weg zurück, unsere Agentur packt zusammen und ich bringe die Muster an den richtigen Platz ins Garten-Center zurück. 

Was bleibt? Ganz ehrlich, ein Drehtag ist intensiv. Ich renne hin und her, treffe viele Entscheidungen in kurzer Zeit, wir planen stetig um. Aber genau diese Tage sind immer eine Überraschung wert und machen es so spannend. Ich sehe die Agentur live, treffe somit Kolleg*innen, die man sonst oft nur digital kennt, und vor allem produzieren wir gemeinsam richtig guten Content. 

Am Schluss bin ich jedes Mal aufs Neue beeindruckt: von der Expertise, vom Teamwork und davon, was alles zusammenkommt, damit am Ende ein Reel entsteht, das leicht aussieht, aber viel Arbeit dahinterstecken hat. 

 

Zwei Mitarbeiterinnen sitzen am Schreibtisch mit Laptop und Kalender
Zwei Mitarbeiterinnen sitzen am Schreibtisch mit Laptop und Kalender

Planung und Vorbereitung der Trichogramma-Saison

Die Trichogramma-Saison startet im ersten Quartal des Jahres. Im ersten Schritt lassen wir die vergangene Saison Revue passieren, bevor wir auf Basis der letzten Jahre kalkulieren, organisieren und planen. Ziel ist, Anfang April mit unserem Konzept „live“ zu gehen. Dazu gehören die aktive Kund*innenansprache durch unsere Verkaufsberater*innen, die Verteilung von Flyern und die Freischaltung des Trichogramma-Portals auf unserer Dehner-Agrar-Homepage. 

Dort können Landwirt*innen alle Eckdaten zu ihren Flächen eintragen und zwischen einer einmaligen oder zweimaligen Befliegung wählen. Unsere Empfehlung: die zweimalige Variante. Dabei werden bei der ersten Befliegung 220.000 Trichogramma-Kugeln und bei der zweiten nochmals 110.000 Kugeln über das Feld abgeworfen das erhöht die Erfolgschancen bei der Bekämpfung des Maiszünslers deutlich. 

Bild einer Mitarbeiterin am Schreibtisch mit Laptop und Notizbuch
Bild einer Mitarbeiterin am Schreibtisch mit Laptop und Notizbuch

Von der Planung zur Praxis: Drohneneinsatz und natürliche Schädlingsbekämpfung

Nachdem alle interessierten Landwirt*innen ihre Daten im Portal hinterlegt haben, erstellen wir eine Übersicht, um das Befliegen der Felder mit Drohnen einzuleiten. Unsere externen Drohnenflieger*innen erhalten alle wichtigen Informationen, um ihre Flugrouten zu planen und die Schlupfwespen-Kugeln präzise auszubringen.

 Doch was sind eigentlich Schlupfwespen?
Die weiblichen Trichogramma-Schlupfwespen parasitieren nach dem Schlüpfen die Eier des Maiszünslers, indem sie ihre eigenen Eier darin ablegen. Daraus entstehen neue Schlupfwespen, die wiederum weitere Zünsler-Eier befallen – ein natürlicher Kreislauf zur Schädlingsbekämpfung. Um den optimalen Zeitpunkt der Ausbringung zu bestimmen, stellen wir Mitte April auf unserer Maisschaufläche eine eigene Trichogramma-Falle auf. Sie liefert wertvolle Daten zum Befall, die wir wöchentlich an das Amt melden. So kann regional frühzeitig ein Warnruf erfolgen. 

Drohne fliegt über ein Maisfeld
Drohne fliegt über ein Maisfeld

Koordination und Abschluss der Saison

Erreicht der Maiszünsler seinen Flug-Höhepunkt, muss alles schnell gehen. Ich stimme mich mit unseren Drohnenflieger*innen ab, wann die beauftragten Flächen beflogen werden und die Trichogramma-Kugeln geliefert werden. Ein Teil der Lieferung geht direkt an die Landwirt*innen mit der Bitte um sofortige Kühlung. Der andere Teil wird bei uns gelagert – selbstverständlich gekühlt, damit die Schlupfwespen in den Kugeln nicht zu früh schlüpfen. Über das Portal kann ich jederzeit nachverfolgen, welche Flächen bereits beflogen wurden. Nach Abschluss der ersten Runde folgt bei einer zweimaligen Befliegung rund 14 Tage später die zweite. Auch hier bleibe ich eng im Austausch mit Lieferant*innen und Drohnenflieger*innen. 

Anfang Juli endet schließlich die Trichogramma-Ausbringung und damit ein spannendes Projekt, das uns jedes Jahr aufs Neue fordert, aber auch stolz und zufrieden auf die vergangenen Monate zurückblicken lässt. 

Mitarbeiterin steht mit Lernunterlagen im Garten-Center
Mitarbeiterin steht mit Lernunterlagen im Garten-Center

Mit voller Motivation ins nächste Karriereziel

Seit September habe ich ein neues Kapitel begonnen – mein Studium zum Geprüften Handelsfachwirt (IHK). Ich habe mich bewusst für diesen Weg entschieden, weil ich wusste, dass er mich beruflich deutlich weiterbringen wird. Natürlich war ich zu Beginn aufgeregt – es ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft.

Auch wenn meine Freizeit nun etwas knapper geworden ist, motiviert mich das Ziel umso mehr. Ich weiß genau, wofür ich das tue. Besonders spannend ist, dass ich das Wissen aus dem Studium direkt im Arbeitsalltag anwenden kann – das macht Lernen für mich lebendig und praxisnah. Außerdem bleibt es besser im Gedächtnis.

Frau in grünem Shirt sitzt am Schreibtisch und telefoniert
Frau in grünem Shirt sitzt am Schreibtisch und telefoniert

Arbeiten, Lernen, Wachsen – mit Unterstützung von Dehner

Gemeinsam mit meiner Führungskraft im Garten-Center stimme ich meine Arbeitszeiten frühzeitig ab, sodass sie gut mit den Abendvorlesungen harmonieren. Diese Flexibilität und Unterstützung bedeuten mir sehr viel. Ich habe das Gefühl, dass ich bei Dehner nicht nur arbeite, sondern aktiv die Möglichkeit bekomme, mich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Besonders schätze ich die Kombination aus Theorie und Praxis: In der Vorlesung beschäftige ich mich mit Themen wie Personalführung oder Betriebswirtschaft und kurze Zeit später kann ich dieses Wissen im Markt konkret anwenden – etwa im Umgang mit Kund*innen oder im Austausch mit Kolleg*innen.

Ich freue mich darauf, mein Wissen weiter zu vertiefen und meine Erfahrungen im Unternehmen einzubringen. Das Studium ist für mich nicht nur eine Weiterbildung, sondern ein wichtiger Schritt in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Hochregallager in der Degro
Hochregallager in der Degro

Planung meets Flexibilität

Um 6:00 Uhr startet mein Arbeitstag als Teamleitung in der Logistik. Und eines darfst Du mir glauben: Hier ist kein Tag wie der andere. Mit den kühler werdenden Temperaturen beginnt bei uns in der Logistik die Herbst- und Wintersaison und wir sind gerade mitten in der Erstbelieferung unserer Kund*innen im Bereich Agrar und Degro. Konkret heißt das, innerhalb kurzer Zeit eine große Menge an Waren zu kommissionieren und zu versenden. In den letzten vier Wochen haben wir zum Beispiel bereits ca. 4.000 Paletten ausgeliefert. Und täglich warten neue Anforderungen, die oft kurzfristige Entscheidungen erfordern. Für mich als Teamleitung bedeutet das, flexibel zu bleiben und trotzdem den Überblick zu behalten. Ich gestalte Abläufe so, dass wir als Team auch bei kurzfristigen Veränderungen, beispielsweise personellen Engpässen, zuverlässig unsere Kund*innen beliefern können. Dabei kann ich mich immer auf die Hilfe meiner Kolleg*innen aus anderen Bereichen verlassen und auch wir Teamleitungen packen dann selbstverständlich mit an. Und genau diese Mischung aus Struktur und Flexibilität macht meinen Arbeitsalltag so spannend und abwechslungsreich.

Wichtig ist mir dabei, dass wir nicht nur die logistischen Prozesse im Blick haben, sondern auch die Menschen. Ich habe ein offenes und vertrauensvolles Ohr für mein Team. Dabei nehmen wir Optimierungsverschläge unserer Mitarbeiter*innen ernst und prüfen diese – im Idealfall können wir sie direkt umsetzen. Auch bei wichtigen privaten Angelegenheiten unterstützen wir uns gegenseitig und fangen die ggf. kurzfristig entstandene „Lücke“ auf. Ich möchte einen klaren Rahmen schaffen, an dem sich alle im Team orientieren können und gleichzeitig genügend Spielraum für spontane Reaktionen lassen. Eine klare Planung ist dabei das A und O.

Abwechslungsreicher Arbeitsalltag in der Dehner Logistik
Abwechslungsreicher Arbeitsalltag in der Dehner Logistik

Transparenz im Alltag

Ein großer Teil meiner Aufgaben ist die Personalplanung – heute und für die Zukunft. Ich achte darauf, dass die Aufgaben den Fähigkeiten der Teammitglieder entsprechen, dass sie sich weiterentwickeln können und unsere Auslastung fair bleibt. So schaffen wir optimale Bedingungen für individuelle Entwicklung und stabile Teamleistung. Unsere tägliche Personaleinsatzplanung basiert auf transparenten Kriterien:

  • Fähigkeiten,
  • Qualifikationen,
  • aktueller Bedarf in Wareneingang, Warenausgang, Kommissionierung oder Lagerpflege.

Mit klaren Zielen, nachvollziehbaren Verantwortlichkeiten und kurzen Kommunikationswegen sorgt jede*r dafür, dass alle wissen, worauf sie sich fokussieren sollten. Und: Wir arbeiten abteilungsübergreifend zusammen – so halten wir uns gegenseitig den Rücken frei. Genau das macht meine Arbeit so besonders. Ich kann auf ein tolles und starkes Team zurückgreifen, welches auch in stressigen Zeiten flexibel, zuverlässig, hilfsbereit und fair zueinander ist.

Auch in der Hochsaison ist mein Blick voraus gefragt: In der Degro beginne ich beispielsweise mit der Planung für die Herbstsaison bereits im Mai. Dabei vergleiche ich den Mitarbeiter*innen-Einsatz der vergangenen Saison mit den ersten Informationen über Stückzahl und Kennzahlen für die kommende Saison. Der Fokus liegt dabei auf der Erstbelieferung unserer Degro Kund*innen im August und September. Ich plane vorausschauend zusätzliche Kräfte ein, um Nachfragespitzen, Krankheitsfälle oder Engpässe frühzeitig aufzufangen.

Im Agrar-Bereich sieht es wieder etwas anders aus. In der Spritzmittelsaison, die von März bis Mai geht, plane ich bereits ab November des vorherigen Jahres meine Mitarbeiter*innen entsprechend ein. Zusätzlich rekrutiere ich weiteres Personal, um unsere Stammkräfte zu unterstützen. Die Personalsuche muss ich rechtzeitig angehen, da die Suche nach geeigneten Mitarbeiter*innen eine kleine Herausforderungen ist. Denn: Die neuen Kolleg*innen müssen spezielle Kenntnisse im Bereich der Gefahrstoffkommissionierung mitbringen, weil wir hier in Kontakt mit Spritzmitteln kommen.

Grundsätzlich arbeite ich immer eng mit dem Einkauf und Vertrieb zusammen. Sortimente, Promotionen und Lieferpläne müssen abgestimmt sein, damit unsere Termintreue und die Servicequalität bei unseren Kund*innen sichergestellt sind.

Teamleitung Logistik Agrar & Degro bei Dehner
Teamleitung Logistik Agrar & Degro bei Dehner

Nur gemeinsam stark

Das „Wir-Gefühl“ ist für mich das Herzstück unserer Arbeit. In der Logistik dreht sich vieles um Planung, Zahlen und Prozesse – aber am Ende zählt, was wir als Team erreichen.

Für meine Mitarbeiter*innen bedeutet das: Ich versuche für jede*n einen fairen, transparenten und nachhaltigen Arbeitseinsatz zu schaffen. Dabei spielt natürlich auch das Feedback aus dem Team eine wichtige Rolle. Nur durch Feedback kann ich mich als Führungskraft weiterentwickeln und den Bedürfnissen meiner Mitarbeitenden gerecht werden.

Aber auch der tägliche Kontakt zu meinen Kolleg*innen aus den anderen Führungsteams innerhalb der Logistik ist mir sehr wichtig. Wir arbeiten mit klaren Absprachen und nachvollziehbaren Kriterien, zum Beispiel bei der Personaleinsatzplanung. Gleichzeitig springen wir füreinander ein, wenn es nötig ist und haben jederzeit ein offenes Ohr. Dieses Miteinander gibt Sicherheit, stärkt das Vertrauen und sorgt dafür, dass wir auch in stressigen Phasen handlungsfähig bleiben.

Mein Tipp für Dich: Mit klaren Strukturen, offener Kommunikation und echtem Zusammenhalt lassen sich auch hektische Tage meistern.

Arbeiten im Dehner Garten-Center
Arbeiten im Dehner Garten-Center

Herbst 2018: Mein Start als Verkäufer

Dehner – das war für mich schon immer ein Begriff. Ein Synonym für qualitativ hochwertige Pflanzen. Als ich im Herbst 2018 die Stellenanzeige für einen neu eröffnenden Markt sah, wusste ich sofort: Das ist meine Chance. Zuvor hatte ich im Pflanzengroßhandel in München gearbeitet, aber in mir war schon immer dieser Drang, zu wachsen und mehr Verantwortung zu übernehmen.

Ich startete als Verkäufer Blumen & Pflanzen – neugierig, motiviert und hungrig nach mehr. Schon bald durfte ich als rechte Hand meiner damaligen Gruppenleitung mitgestalten. Es machte mir Spaß, Projekte umzusetzen, in anderen Abteilungen mitzuarbeiten und mein Können zu zeigen. Schnell gingen die internen Abläufe in Fleisch und Blut über: Ich kannte alle Prozesse und Tools – und in mir wuchs der Wunsch, irgendwann mein eigenes Team zu führen.

Weiterentwicklung bei Dehner
Weiterentwicklung bei Dehner

Pandemie und neue Perspektive

Aber dann kam die Pandemie. Ein Umbruch, der meine Pläne auf Eis legte. Doch Dehner blieb mein Wegbereiter. Ich erhielt die Chance, meinen Handelsfachwirt zu absolvieren. Für mich war das ein Meilenstein: Die Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge tiefer zu verstehen und mir Führungskompetenzen anzueignen.

Während meiner Weiterbildung ergab sich plötzlich mehr: Ich erhielt mehrere interne Angebote als Gruppenleitung. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht – meine Wahl fiel letztendlich auf das neue Garten-Center in Neumarkt in der Oberpfalz, dessen Eröffnung im Frühjahr 2023 bevorstand. Ausschlaggebend war, dass ich die zukünftige Marktleitung bereits kannte – nicht umsonst sprechen wir von einer Dehner Familie. Mir war klar: Hier wird vertrauensvolles Zusammenarbeiten großgeschrieben. Der Anfang eines neuen Kapitels war also gemacht.

Dehner Garten-Center in Neumarkt in der Obepfalz
Dehner Garten-Center in Neumarkt in der Obepfalz

Februar 2023: Ankunft in Neumarkt

Und dann war es so weit: Ich lernte im Frühjahr 2023 kurz vor der Neueröffnung mein neues 9-köpfiges Team kennen und merkte sofort, dass wir auf einer Wellenlänge waren. Durch das Wissen aus meiner Weiterbildung konnte ich die Teambuilding-Phase sicher steuern und schon bald entstand eine Atmosphäre, die mich bis heute erfüllt: harmonisch, effizient und von gegenseitigem Respekt getragen.

Führung heißt für mich vorangehen – mit Respekt, Klarheit und Tatkraft. Ich scheue mich nicht vor unangenehmen Aufgaben und packe aktiv mit an. Führen auf Augenhöhe ist mein Prinzip – und genau das macht uns als Team stark.

Mein Weg ist nur ein Beispiel dafür, wie bei Dehner persönliche Entwicklung und berufliche Chancen Hand in Hand gehen – selbst in herausfordernden Zeiten. Vom Verkäufer im Münchner Blumengroßmarkt, über den Handelsfachwirt bis hin zur Gruppenleitung – jeder Schritt bedeutete neue Verantwortung und persönliches Wachstum.