#Jobeinblicke
2. Oktober 2025
Zwischen Planung und Spontanität: Ein Tag in der Logistik
Wie schafft man es, in einem Umfeld voller kurzfristiger Anforderungen den Überblick zu behalten und gleichzeitig für das Team da zu sein? Genau diese Balance ist mein Alltag als Teamleitung in der Logistik bei Dehner. Mal geht es um langfristige Personalplanung, mal um schnelle Reaktionen auf unvorhergesehene Veränderungen – und immer darum, flexibel zu bleiben, ohne die Menschen im Team aus den Augen zu verlieren. Welche Strategien mir dabei helfen und warum unser „Wir-Gefühl“ die größte Stärke ist, das verrate ich Dir jetzt.
Planung meets Flexibilität
Um 6:00 Uhr startet mein Arbeitstag als Teamleitung in der Logistik. Und eines darfst Du mir glauben: Hier ist kein Tag wie der andere. Mit den kühler werdenden Temperaturen beginnt bei uns in der Logistik die Herbst- und Wintersaison und wir sind gerade mitten in der Erstbelieferung unserer Kund*innen im Bereich Agrar und Degro. Konkret heißt das, innerhalb kurzer Zeit eine große Menge an Waren zu kommissionieren und zu versenden. In den letzten vier Wochen haben wir zum Beispiel bereits ca. 4.000 Paletten ausgeliefert. Und täglich warten neue Anforderungen, die oft kurzfristige Entscheidungen erfordern. Für mich als Teamleitung bedeutet das, flexibel zu bleiben und trotzdem den Überblick zu behalten. Ich gestalte Abläufe so, dass wir als Team auch bei kurzfristigen Veränderungen, beispielsweise personellen Engpässen, zuverlässig unsere Kund*innen beliefern können. Dabei kann ich mich immer auf die Hilfe meiner Kolleg*innen aus anderen Bereichen verlassen und auch wir Teamleitungen packen dann selbstverständlich mit an. Und genau diese Mischung aus Struktur und Flexibilität macht meinen Arbeitsalltag so spannend und abwechslungsreich.
Wichtig ist mir dabei, dass wir nicht nur die logistischen Prozesse im Blick haben, sondern auch die Menschen. Ich habe ein offenes und vertrauensvolles Ohr für mein Team. Dabei nehmen wir Optimierungsverschläge unserer Mitarbeiter*innen ernst und prüfen diese – im Idealfall können wir sie direkt umsetzen. Auch bei wichtigen privaten Angelegenheiten unterstützen wir uns gegenseitig und fangen die ggf. kurzfristig entstandene „Lücke“ auf. Ich möchte einen klaren Rahmen schaffen, an dem sich alle im Team orientieren können und gleichzeitig genügend Spielraum für spontane Reaktionen lassen. Eine klare Planung ist dabei das A und O.
Transparenz im Alltag
Ein großer Teil meiner Aufgaben ist die Personalplanung – heute und für die Zukunft. Ich achte darauf, dass die Aufgaben den Fähigkeiten der Teammitglieder entsprechen, dass sie sich weiterentwickeln können und unsere Auslastung fair bleibt. So schaffen wir optimale Bedingungen für individuelle Entwicklung und stabile Teamleistung. Unsere tägliche Personaleinsatzplanung basiert auf transparenten Kriterien:
- Fähigkeiten,
- Qualifikationen,
- aktueller Bedarf in Wareneingang, Warenausgang, Kommissionierung oder Lagerpflege.
Mit klaren Zielen, nachvollziehbaren Verantwortlichkeiten und kurzen Kommunikationswegen sorgt jede*r dafür, dass alle wissen, worauf sie sich fokussieren sollten. Und: Wir arbeiten abteilungsübergreifend zusammen – so halten wir uns gegenseitig den Rücken frei. Genau das macht meine Arbeit so besonders. Ich kann auf ein tolles und starkes Team zurückgreifen, welches auch in stressigen Zeiten flexibel, zuverlässig, hilfsbereit und fair zueinander ist.
Auch in der Hochsaison ist mein Blick voraus gefragt: In der Degro beginne ich beispielsweise mit der Planung für die Herbstsaison bereits im Mai. Dabei vergleiche ich den Mitarbeiter*innen-Einsatz der vergangenen Saison mit den ersten Informationen über Stückzahl und Kennzahlen für die kommende Saison. Der Fokus liegt dabei auf der Erstbelieferung unserer Degro Kund*innen im August und September. Ich plane vorausschauend zusätzliche Kräfte ein, um Nachfragespitzen, Krankheitsfälle oder Engpässe frühzeitig aufzufangen.
Im Agrar-Bereich sieht es wieder etwas anders aus. In der Spritzmittelsaison, die von März bis Mai geht, plane ich bereits ab November des vorherigen Jahres meine Mitarbeiter*innen entsprechend ein. Zusätzlich rekrutiere ich weiteres Personal, um unsere Stammkräfte zu unterstützen. Die Personalsuche muss ich rechtzeitig angehen, da die Suche nach geeigneten Mitarbeiter*innen eine kleine Herausforderungen ist. Denn: Die neuen Kolleg*innen müssen spezielle Kenntnisse im Bereich der Gefahrstoffkommissionierung mitbringen, weil wir hier in Kontakt mit Spritzmitteln kommen.
Grundsätzlich arbeite ich immer eng mit dem Einkauf und Vertrieb zusammen. Sortimente, Promotionen und Lieferpläne müssen abgestimmt sein, damit unsere Termintreue und die Servicequalität bei unseren Kund*innen sichergestellt sind.
Nur gemeinsam stark
Das „Wir-Gefühl“ ist für mich das Herzstück unserer Arbeit. In der Logistik dreht sich vieles um Planung, Zahlen und Prozesse – aber am Ende zählt, was wir als Team erreichen.
Für meine Mitarbeiter*innen bedeutet das: Ich versuche für jede*n einen fairen, transparenten und nachhaltigen Arbeitseinsatz zu schaffen. Dabei spielt natürlich auch das Feedback aus dem Team eine wichtige Rolle. Nur durch Feedback kann ich mich als Führungskraft weiterentwickeln und den Bedürfnissen meiner Mitarbeitenden gerecht werden.
Aber auch der tägliche Kontakt zu meinen Kolleg*innen aus den anderen Führungsteams innerhalb der Logistik ist mir sehr wichtig. Wir arbeiten mit klaren Absprachen und nachvollziehbaren Kriterien, zum Beispiel bei der Personaleinsatzplanung. Gleichzeitig springen wir füreinander ein, wenn es nötig ist und haben jederzeit ein offenes Ohr. Dieses Miteinander gibt Sicherheit, stärkt das Vertrauen und sorgt dafür, dass wir auch in stressigen Phasen handlungsfähig bleiben.
Mein Tipp für Dich: Mit klaren Strukturen, offener Kommunikation und echtem Zusammenhalt lassen sich auch hektische Tage meistern.
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