Wohnen und Leben in Bulgarien
Ich habe während meines Auslandssemesters in einer 1-Zimmer-Wohnung in der Nähe der Universität gewohnt. Diese habe durch die Hilfe der Studentenorganisation ESN gefunden. Zur ESN später mehr. Die zentrale Lage war ideal: Sowohl die Innenstadt als auch der Strand waren fußläufig erreichbar, sodass ich viele Wege bequem zu Fuß erledigen konnte.In direkter Nähe zur Universität befand sich zudem ein Supermarkt, in dem ich zahlreiche deutsche Produkte finden konnte – ein Stück Heimat im Ausland.
Insgesamt ist das Leben in Bulgarien deutlich günstiger als in Deutschland. Mein Aufenthalt wurde durch das Erasmus+ Programm der EU finanziell unterstützt, sodass ich mir während meines Semesters keine Sorgen um Geld machen musste. In Bulgarien zahlt man mit Lew, jedoch konnte ich fast überall – selbst an kleinen Imbissständen oder in kleinen Läden – problemlos mit Karte bezahlen. Bargeld war kaum notwendig.
Studieren an Universität in Varna
Die University of Economics (UE) in Varna ist bekannt für ihre umfassende Bibliothek. Während meines Aufenthalts habe ich dort vier Kurse belegt, um die Anforderungen meiner Heimathochschule, der DHBW, zu erfüllen. Die belegten Fächer waren: ERP-Systems, Behavioral Economics, Business Valuation und Marketing Communications.
Im Vergleich zu meinem Studium in Deutschland empfand ich das Niveau der Kurse als etwas niedriger. Die Dozenten konnten überraschend gutes und verständliches Englisch, sodass ich mich schnell an den englischsprachigen Unterricht gewöhnt habe.
Jeder Kurs umfasste zwei Vorlesungseinheiten pro Woche, jeweils 90 Minuten. Die Leistungserbringung fiel je nach Kurs unterschiedlich aus: In manchen Modulen waren Präsentationen zu erarbeiten und zu halten, in anderen schriftliche Arbeiten einzureichen oder Tests zu absolvieren. Trotz des regulären Studienumfangs blieb mir ausreichend Zeit, um Varna sowie die Umgebung zu erkunden.
Von Kultur bis Freizeitvergnügen
An der Universität waren vor allem deutsche, französische und spanische Studierende, dennoch waren viele andere Nationalitäten ebenfalls vertreten. Dies ermöglichte es mir, meine Freizeit mit Deutschen zu verbringen, während ich gleichzeitig die Gelegenheit hatte, mich viel mit anderen Kulturen und Menschen aus verschiedenen Ländern auszutauschen.
Zu unseren beliebtesten Freizeitaktivitäten gehörten Billard und Darts spielen, Treffen in Bars oder Cafés, gemeinsames Essen gehen und Shoppen in Second-Hand-Läden. In den ersten beiden Monaten war das Wetter noch warm genug, um den Strand zu besuchen und im Schwarzen Meer zu schwimmen. Zudem gab es mehrere Malls, die neben Einkaufen auch zahlreiche Möglichkeiten zum Essen und für Kinobesuche boten.
Den Rest unserer Freizeit konnten wir mit den angebotenen Aktivitäten der Studentenorganisation ESN verbringen. Diese organisierten Partys, Bartouren, Spiele, Reisen und Sportaktivitäten. Die Teilnahme an den Angeboten ermöglichte es mir, problemlos viele Kontakte zu anderen Studierenden zu knüpfen.
Reisen während des Semesters
Wie bereits erwähnt, wurden Reisen von der ESN organisiert, was mir die Gelegenheit gab, benachbarte Städte sowie weitere Sehenswürdigkeiten rund um Varna zu entdecken. Zudem bin ich zusammen mit ein paar anderen Studenten mit dem Bus nach Istanbul und nach Bukarest gefahren. Hierbei sind die Busreisen nur etwa 10 Stunden lang und sehr günstig. Leider konnte ich aufgrund von Zeitmangel die Landeshauptstadt Sofia nicht besuchen.
Insgesamt kann ich sagen, dass das Auslandssemester eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung außerhalb der eigenen Komfort-Zone ist. Ich kann jedem nur ans Herz legen, die Gelegenheit zu nutzen, für eine bestimmte Zeit im Ausland zu leben – sei es für ein Studium oder ein Praktikum.
Wie lief meine erste Praxisphase in der VTO bei Dehner ab?
Etwa zwei Wochen vor dem Start meines dualen Studiums fand ein Treffen mit allen Student*innen des neuen Jahrgangs bei Dehner statt. Das war eine super Gelegenheit, die anderen Studierenden sowie die Abteilung für die erste Praxisphase bereits vor dem offiziellen Beginn des Studiums kennenzulernen. Das erleichterte den Start und nahm mir auch einen Großteil meiner Nervosität, da die Arbeitsumgebung an meinem ersten Tag schon bekannt war.
Anfang Oktober 2023 war es dann so weit: Ich lernte meine Kolleg*innen aus der Abteilung Vertriebsorganisation kennen und bekam die ersten Aufgaben zugeteilt. Die Eingliederung ins Team lief reibungslos und total unkompliziert ab. Schnell bekam ich neue und größere Aufgaben sowie Projekte zugeteilt. Dazu gehörte z.B. die Vertriebskommunikation zwischen dem Dienstleistungszentrum am Firmensitz in Rain und den einzelnen Märkten in Deutschland und Österreich. Hier fungiert die Vertriebsorganisation als Bindeglied zwischen den Fachbereichen und den Garten-Centern. Ein weiteres Projekt, für das ich zuständig war, war die Optimierung der Gutscheinvermarktung bei Dehner. In dieser Zeit sammelte ich viele positive Eindrücke über Dehner. Nicht nur das breite Aufgabenspektrum bringt viel Abwechslung in den Arbeitsalltag, sondern auch das gemeinschaftliche Miteinander wird hier großgeschrieben. So absolvierten wir z.B. als Abteilung gemeinsam den Dehner Firmenlauf und verbrachten einen schönen Abend auf dem Weihnachtsmarkt. Nach dieser gelungenen ersten Praxisphase startete die erste Theoriephase an der DHBW Heidenheim Anfang Januar 2024.
Was erwartet Dich in der Theoriephase an der DHBW Heidenheim?
Die dreimonatige Theoriephase findet im Regelfall immer im Wechsel mit einer dreimonatigen Praxisphase bei Dehner statt. Die drei Monate an der Hochschule bestehen überwiegend aus vielen Vorlesungen in Präsenz oder auch online in den unterschiedlichsten Fächern. Dabei bietet das Modulhandbuch eine breite Auswahl. In meinem ersten Theoriesemester lag der Fokus zum Beispiel auf den Fächern Marketing, Betriebswirtschaftslehre oder Supply Chain Management. Am Ende eines jeden Semesters geht es dann in die heiße Phase: Die Klausuren stehen an. Aus den Klausurergebnissen und anderen Abgaben, wie Hausarbeiten oder Präsentationen, setzt sich dann die Note des einzelnen Fachs zusammen. Die Prüfungsphase ist eine intensive und anspruchsvolle Zeit, die aber mit einem entsprechenden Lernaufwand und Motivation gut zu bewältigen ist.
Meine drei Lerntipps:
- Plane Deinen Lernstoff frühzeitig und erstelle einen realistischen Zeitplan.
- Lerne in kurzen, regelmäßigen Intervallen statt in langen Marathonsitzungen.
- Nutze Lerngruppen, um schwierige Themen gemeinsam zu erarbeiten und motiviert zu bleiben.
Abseits vom Alltag an der Hochschule erwartet Dich in Heidenheim auch ein guter Ausgleich zum Lernen an der DHBW. So organisiert die Studierendenvertretung Hochschulsport, Partys und sonstige Events. Des Weiteren bietet Heidenheim weitere Freizeitmöglichkeiten, wie der Besuch des Schloss Hellensteins oder ein Besuch des 1.FC Heidenheims in der Voith Arena auf dem Schlossberg.
Warum solltest Du dual bei Dehner studieren?
Ein duales Studium bei Dehner zahlt sich aus vielen Gründen aus. Dazu gehören die spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten, die Du in den verschiedenen Abteilungen während der Praxisphase erlebst. Hierbei findet eine direkte Verzahnung von der Theorie aus dem Studium und Deinen Erfahrungen aus der Praxis statt. Des Weiteren bietet Dehner individuelle Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Doch damit nicht genug: Dich erwartet eine attraktive Vergütung und auch von diversen Sozialleistungen kannst Du profitieren. Von Tag eins an spürst Du die wertschätzende Willkommenskultur und arbeitest in einem familiären Team, dass sich gegenseitig unterstützt. Das Familienunternehmen in der dritten Generation ist der perfekte Ort, Dich selbst weiterzuentwickeln und einen gelungenen Start in Deine berufliche Karriere zu erleben.
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Der Dehner Firmenlauf
Zu meinen persönlichen Highlights zähle ich den Dehner Firmenlauf. Es war das erste Mal, dass ich an diesem firmeninternen Sportevent teilnehmen konnte und es war eine gute Abwechslung zum Arbeitsalltag im Büro. Wir haben uns in der Abteilung dafür entschieden, die zu absolvierenden fünf Kilometer am Firmensitz in Rain zu laufen. Nach dem eigentlichen Lauf, den man gut nutzen konnte, um die anderen besser kennenzulernen, haben wir den Abend ganz entspannt bei Pizza in unserer Abteilungsküche ausklingen lassen.
Pflanzaktion im HR-Bereich
Mitte November fand, wie bereits im letzten Jahr, eine Steckzwiebel-Pflanzaktion im Blumenpark statt. Hier hatten Mitarbeiter*innen aus dem HR-Bereich die Möglichkeit, ihre Laptops gegen eine Gartenschaufel zu tauschen und bei der Bepflanzung im Blumenpark mitzuhelfen. Besonders spannend für mich: Ich habe die Aktion durch Fotos und Videos festgehalten und dazu passend gemeinsam mit meiner Kollegin Franziska einen Beitrag für unsere Social Media-Kanäle erstellt. Leider hatten wir am Tag der Pflanzaktion kein allzu großes Glück, was das Wetter anging. Nach einem recht trübem Start wurden wir später sowohl von strahlendem Sonnenschein als auch von Regenschauern überrascht. Trotzdem hat die Aktion viel Spaß gemacht und war ein aktiver Ausgleich zum Büro.
Recap meiner Praxisphase
Während meiner Zeit in der Abteilung HR Business Partner konnte ich Einblicke in die verschiedensten Bereiche erhalten, wodurch der Arbeitsalltag niemals langweilig werden konnte. Ich habe bei spannenden Projekten rund um das Thema „Attraktiver Arbeitgeber“ mitgearbeitet, Einblicke in das Personalmarketing bekommen und hierbei auch mit meinen Kolleginnen Martina und Katharina ein kleines Projekt zur Gewinnung neuer Mitarbeiter*innen gestartet. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Des Weiteren konnte ich in die Social Media Welt eintauchen und sowohl durch eigene Texte als auch durch Bild- und Videomaterial einen kleinen Beitrag dazu leisten. Neben der vielfältigen Projektarbeit durfte ich auch in die klassischen Aufgaben eines HR Business Partners hineinschnuppern. So habe ich zum Beispiel meine Kolleginnen bei Vorstellungsgesprächen und Exit-Gesprächen begleitet und mich eigenständig um das Bewerbermanagement gekümmert. Danke für die tolle Zeit und die schöne Praxisphase, die ich bei euch verbringen durfte!
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Wie lief meine erste Praxisphase in der VTO bei Dehner ab?
Etwa zwei Wochen vor dem Start meines dualen Studiums fand ein Treffen mit allen Student*innen des neuen Jahrgangs bei Dehner statt. Das war eine super Gelegenheit, die anderen Studierenden sowie die Abteilung für die erste Praxisphase bereits vor dem offiziellen Beginn des Studiums kennenzulernen. Das erleichterte den Start und nahm mir auch einen Großteil meiner Nervosität, da die Arbeitsumgebung an meinem ersten Tag schon bekannt war.
Anfang Oktober 2023 war es dann so weit: Ich lernte meine Kolleg*innen aus der Abteilung Vertriebsorganisation kennen und bekam die ersten Aufgaben zugeteilt. Die Eingliederung ins Team lief reibungslos und total unkompliziert ab. Schnell bekam ich neue und größere Aufgaben sowie Projekte zugeteilt. Dazu gehörte z.B. die Vertriebskommunikation zwischen dem Dienstleistungszentrum am Firmensitz in Rain und den einzelnen Märkten in Deutschland und Österreich. Hier fungiert die Vertriebsorganisation als Bindeglied zwischen den Fachbereichen und den Garten-Centern. Ein weiteres Projekt, für das ich zuständig war, war die Optimierung der Gutscheinvermarktung bei Dehner. In dieser Zeit sammelte ich viele positive Eindrücke über Dehner. Nicht nur das breite Aufgabenspektrum bringt viel Abwechslung in den Arbeitsalltag, sondern auch das gemeinschaftliche Miteinander wird hier großgeschrieben. So absolvierten wir z.B. als Abteilung gemeinsam den Dehner Firmenlauf und verbrachten einen schönen Abend auf dem Weihnachtsmarkt. Nach dieser gelungenen ersten Praxisphase startete die erste Theoriephase an der DHBW Heidenheim Anfang Januar 2024.
Was erwartet Dich in der Theoriephase an der DHBW Heidenheim?
Die dreimonatige Theoriephase findet im Regelfall immer im Wechsel mit einer dreimonatigen Praxisphase bei Dehner statt. Die drei Monate an der Hochschule bestehen überwiegend aus vielen Vorlesungen in Präsenz oder auch online in den unterschiedlichsten Fächern. Dabei bietet das Modulhandbuch eine breite Auswahl. In meinem ersten Theoriesemester lag der Fokus zum Beispiel auf den Fächern Marketing, Betriebswirtschaftslehre oder Supply Chain Management. Am Ende eines jeden Semesters geht es dann in die heiße Phase: Die Klausuren stehen an. Aus den Klausurergebnissen und anderen Abgaben, wie Hausarbeiten oder Präsentationen, setzt sich dann die Note des einzelnen Fachs zusammen. Die Prüfungsphase ist eine intensive und anspruchsvolle Zeit, die aber mit einem entsprechenden Lernaufwand und Motivation gut zu bewältigen ist.
Meine drei Lerntipps:
- Plane Deinen Lernstoff frühzeitig und erstelle einen realistischen Zeitplan.
- Lerne in kurzen, regelmäßigen Intervallen statt in langen Marathonsitzungen.
- Nutze Lerngruppen, um schwierige Themen gemeinsam zu erarbeiten und motiviert zu bleiben.
Abseits vom Alltag an der Hochschule erwartet Dich in Heidenheim auch ein guter Ausgleich zum Lernen an der DHBW. So organisiert die Studierendenvertretung Hochschulsport, Partys und sonstige Events. Des Weiteren bietet Heidenheim weitere Freizeitmöglichkeiten, wie der Besuch des Schloss Hellensteins oder ein Besuch des 1.FC Heidenheims in der Voith Arena auf dem Schlossberg.
Time to say goodbye
Mein Auslandssemester in Hongkong war eine unglaubliche Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und leider hieß es nach vier Monaten auch schon wieder „zài jiàn“. Tschüss, Hongkong!
Auch Du interessierst Dich für ein duales Studium oder das Abiturientenprogramm bei Dehner? Hier findest Du alle Studiengänge im Überblick und mit nur wenigen Klicks kannst Du Dich direkt online bewerben.
Viele Grüße,
Tamara