#Ausbildung
15. Januar 2026

Auslandserfahrung in der Ausbildung

Der November steht meist für graue Tage und kühle Temperaturen. Für mich stand dieser Monat jedoch für neue Erfahrungen im Ausland. Während meiner Erasmus-Sprachreise verbrachte ich drei Wochen auf Malta, wo ich nicht nur meine Englischkenntnisse vertiefen, sondern auch wertvolle persönliche und berufliche Erfahrungen sammeln konnte.
Flugzeugerflüger bei Sonnenuntergang über den Wolken
Flugzeugerflüger bei Sonnenuntergang über den Wolken

Persönliche Entwicklung auf Malta

Auf das Erasmus-Programm bin ich über meine Berufsschule aufmerksam geworden. Dort wurde erklärt, dass man während der Ausbildung die Möglichkeit hat, Auslandserfahrung zu sammeln. Die Kombination aus Sprachreise, Praktikum und internationalem Austausch hat mich sofort angesprochen, weshalb ich mich für die Teilnahme entschieden habe.

Drei Wochen in einem fremden Land zu verbringen, bedeutete für mich, Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu handeln. Während meiner der Zeit auf Malta hatte ich die Möglichkeit, meine Ausbildung bei Dehner durch internationale Erfahrungen zu ergänzen. Dabei wurde mir bewusst, dass berufliche Entwicklung weit über den Ausbildungsbetrieb hinausgeht. Alltagssituationen wie Orientierung, Zeitplanung oder Organisation musste ich eigenständig meistern. Anfangs war das ungewohnt, doch genau diese Herausforderungen haben meine Selbstständigkeit und mein Selbstvertrauen deutlich gestärkt.

Besonders bereichernd war der tägliche Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Ländern. In der Sprachschule, im Praktikum und auch im Alltag trafen viele Kulturen aufeinander. Dadurch habe ich gelernt, offen auf andere zuzugehen, Unterschiede zu respektieren und neue Perspektiven anzunehmen. Diese interkulturellen Erfahrungen waren für mich nicht nur persönlich wertvoll, sondern werden auch im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle spielen.

Ein Mann an einer felsigen Küste am Meer
Ein Mann an einer felsigen Küste am Meer

Alltag zwischen Sprachschule und Praktikum

Mein Tagesablauf auf Malta war klar strukturiert. In der ersten Woche besuchte ich eine Sprachschule mit intensivem Englischunterricht. In den beiden darauffolgenden Wochen absolvierte ich ein Praktikum bei einem Unternehmen aus dem Bereich der Immobilienvermietung. Dort arbeitete ich täglich in einem internationalen Umfeld und wendete meine Englischkenntnisse direkt im beruflichen Alltag an. Zu meinen Aufgaben gehörten vor allem telefonische Gespräche.

Durch diese Kombination aus Sprachschule und praktischer Arbeit konnte ich meine Englischkenntnisse deutlich verbessern. Ich wurde sicherer im freien Sprechen, erweiterte meinen Wortschatz und entwickelte ein besseres Gefühl für Ausdruck und Satzbau. Die tägliche Anwendung der Sprache hat mir besonders geholfen, mehr Sicherheit zu gewinnen.

Zusätzlich organisierte ich meine Aufgaben eigenständig und arbeitete im Team an individuellen Lösungen. Dadurch konnte ich meine Kommunikationsfähigkeit weiter ausbauen sowie mein strukturiertes Arbeiten und mein Verantwortungsbewusstsein stärken.

Boote im Hafen bei Sonnenuntergang
Boote im Hafen bei Sonnenuntergang

Malta entdecken & Eindrücke sammeln

Neben Schule und Praktikum blieb auch Zeit, Malta näher kennenzulernen. In meiner Freizeit habe ich viel unternommen, war häufig in der Stadt unterwegs, habe Zeit am Meer verbracht oder einfach den Alltag auf der Insel erlebt. Durch diese Momente außerhalb von Schule und Arbeit konnte ich die maltesische Kultur besser kennenlernen. Besonders beeindruckt haben mich die Geschichte des Landes, die Architektur und die Mischung aus europäischen und mediterranen Einflüssen.

Zusätzlich haben wir mehrere Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Städten auf Malta gemacht. Mein persönliches Highlight war der Ausflug nach Gozo, der Nebeninsel von Malta. Die Landschaft dort ist deutlich ruhiger und naturbelassener als auf der Hauptinsel. Vor allem die Küsten, Aussichtspunkte und die entspannte Atmosphäre haben mich sehr beeindruckt.

Rückblickend war die Erasmus-Sprachreise für mich eine sehr prägende Zeit. Ich habe mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterentwickelt, neue Kompetenzen erworben und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die Begegnungen mit internationalen Menschen, das Arbeiten im Ausland und das selbstständige Leben in einem fremden Land werden mich langfristig begleiten. Insgesamt waren die drei Wochen auf Malta eine große Bereicherung, von der ich noch lange profitieren werde.

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