#Ausbildung
20. November 2025

Ausbildung zum Schreiner: Dein Weg ins Handwerk

Was mit einem Lieblingsfach in der Schule begann, gehört heute zu meinem Berufsalltag bei Dehner. Das Arbeiten mit dem nachhaltigen Rohstoff, erfüllt mich jeden Tag aufs Neue. Schnell war mir aber klar, hier geht es nicht nur um Holz und wie man es bearbeitet - es geht um viel mehr.
Denn die Ausbildung im Schreinerhandwerk ist schon etwas ganz Besonders. Innerhalb von drei Jahren erhält man ein umfassendes Wissen und alle praktischen Fertigkeiten, die für diesen Beruf nötig sind. Doch wie genau läuft die Ausbildung zum Schreiner (m/w/d) bei Dehner eigentlich ab?
Schulmaterialien wie Block, Stifte und Ordner auf einem Tisch
Schulmaterialien wie Block, Stifte und Ordner auf einem Tisch

Der Start ins Schreinerhandwerk

Was viele nicht wissen, bevor es an die Werkbank geht, sitzen Schreiner*innen im ersten Jahr ihrer Ausbildung wieder auf der Schulbank. Ja, richtig gehört, denn im sogenannten Berufsgrundschuljahr, kurz BGJ, verbringt man ein ganzes Jahr in der Berufsschule. Doch keine Sorge: Neben dem theoretischen Teil des Unterrichts, wie Zeichnen oder Fachkunde, wird das Erlernte direkt in der Werkstatt der Berufsschule mit abwechslungsreichen Projekten umgesetzt. So entstehen schon bald erste eigene Werkstücke, die sich echt sehen lassen können.

Und was ist jetzt mit meinem Praxisunternehmen? In insgesamt drei Praktikumswochen bekommt man im ersten Jahr Einblicke in den Alltag als zukünftiger Schreiner*in. Auch wenn der Schwerpunkt im ersten Jahr noch in der Schule liegt, wurde ich in dieser Phase schon von Dehner begleitet. Egal ob es um Fragen zur Schule oder zur Arbeit geht – meine Ansprechpartner*innen bei Dehner hatten die Antwort darauf.

Ein Ausbilder zeigt einem Azubi ein Werkstück in der Schreinerei
Ein Ausbilder zeigt einem Azubi ein Werkstück in der Schreinerei

Jetzt wird’s praktisch

Endlich ist es so weit: Willkommen in der Schreinerei!

Mit dem Wissen aus der Schule kann jetzt richtig durchgestartet werden. Woche für Woche erwarten einen neuen spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben in der Schreinerei in Rain, aber auch auf Montagefahrten in ganz Deutschland und Österreich. Auch in dieser Phase läuft die Ausbildung dual weiter, das heißt man geht weiterhin einen Tag pro Woche in die Berufsschule. Hier werden nun gezielt verschiedenste Themen, u.a. Bauarbeiten in Räumlichkeiten, vermittelt.

Außerdem will sicheres Arbeiten gelernt sein. Darum steht im zweiten Ausbildungsjahr zudem ein überbetrieblicher Maschinenkurs in Memmingen statt. Mit weiteren Sicherheitsunterweisungen bei Dehner und dem Erwerb des Stapler- und Hebebühnenscheines, ist man bestens gewappnet für zukünftige Projekte.

Und dann wird es langsam ernst! Im dritten Jahr steht die Abschlussprüfung an – und vorher ist Köpfchen gefragt. Ein großer Teil der Prüfung ist nämlich das Gesellenstück, bei dem man nun sein Können unter Beweis stellen darf. Von der ersten Planungsskizze bis zum fertigen Werkstück: Dehner ist immer an meiner Seite, wenn Kreativität auf individuelle Ideen trifft. Verunsichert wegen der Prüfung? Keine Sorge! Es werden keine Mühen gescheut, um uns Azubis bestmöglich auf den Abschluss der Ausbildung vorzubereiten.

Ein Auszubildender am Schreibtisch zeigt ein Zeichenprogramm auf dem PC-Bildschirm
Ein Auszubildender am Schreibtisch zeigt ein Zeichenprogramm auf dem PC-Bildschirm

Geselle – und jetzt?

Herzlichen Glückwunsch – es ist geschafft! Jetzt beginnt der ganz normale Berufsalltag als ausgebildeter Schreiner. Doch das kontinuierliche Lernen hört auch hier nicht auf. Überall hält moderne Technik Einzug: Zeichenprogramme, computergesteuerte Maschinen und neue Arbeitsverfahren gehören inzwischen ganz selbstverständlich zum Berufsalltag – auch im Schreinerhandwerk.

Diese Maschinen ermöglichen schnelle und präzise Ausarbeitungen, doch ihre Bedienung muss gelernt sein. Denn das Erlernen neuer Fähigkeiten und die stetige Weiterentwicklung enden nicht mit der abgeschlossenen Ausbildung. Erst durch wertvolle Praxiserfahrung legt man den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.

Wie man sehen kann, ist die Ausbildung zum Schreiner*in alles andere als gewöhnlich – gerade das macht es aber so spannend. Jeder hat ganz persönlichen Stärken und Fähigkeiten– und genau damit findet am Ende jede*r seinen/ihren eigenen Weg. Wohin führt deiner? Vielleicht sogar auch in die Schreinerei bei Dehner?

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