#Arbeitswelt
2. April 2026

Betriebsrat bei Dehner: Zusammenarbeit, die wirkt

Von März bis Mai 2026 stehen wieder die turnusmäßigen Betriebsratswahlen an, auch bei Dehner. Für uns im Bereich Labour Relations ist das eine besondere Zeit, denn wir erleben täglich, wie stark gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit wirkt. Gleichzeitig zeigt ein Blick hinter die Kulissen: Hinter dem Begriff Betriebsrat steckt ein strukturiertes Zusammenspiel verschiedener Ebenen – vom Firmensitz in Rain über unsere Märkte in Deutschland und Österreich bis hin zum Gesamtbetriebsrat. Warum diese Strukturen so wichtig sind, wie sie zusammenwirken und welche Rolle Labour Relations dabei spielt – genau das zeige ich euch heute.
Eine Frau im blauen Blazer und ein Mann im rosa Sakko sitzen an einem Tisch und blättern gemeinsam in einem Gesetzbuch
Eine Frau im blauen Blazer und ein Mann im rosa Sakko sitzen an einem Tisch und blättern gemeinsam in einem Gesetzbuch

Orientierung im Mitbestimmungs-Dschungel

Wer bei Dehner neu startet, trifft schnell auf einen Begriff, der gleich doppelte Bedeutung hat: Betriebsrat. Damit ist sowohl das Gremium als auch die einzelne Person im Gremium gemeint – klingt komplex, ist im Alltag aber gut handhabbar. Entscheidend ist zu wissen: Welches Gremium ist wofür zuständig?

Von Rain über unsere Garten-Center in Deutschland und Österreich bis hin zum Gesamtbetriebsrat gibt es mehrere Ebenen, die eng verzahnt miteinander arbeiten. 

Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat (GBR) und den örtlichen Betriebsräten (BR) in unseren Garten-Centern arbeiten wir transparent, lösungsorientiert und immer mit dem Ziel, verlässliche und faire Rahmenbedingungen für unsere Kolleg*innen zu schaffen. 

Eine Frau in weißem Shirt und ein Mann in einem rosa Sakko sitzen in einem Meetingraum und erarbeiten gemeinsam etwas an einem Laptop
Eine Frau in weißem Shirt und ein Mann in einem rosa Sakko sitzen in einem Meetingraum und erarbeiten gemeinsam etwas an einem Laptop

So sind die Betriebsratsgremien aufgebaut

  • Betriebsrat am Firmensitz Rain: Rund 1.500 Kolleg*innen wählen ein Gremium mit 15 Mitgliedern. Hier werden alle Themen behandelt, die speziell den Standort betreffen. Von personellen Maßnahmen, zum Beispiel Einstellungen, über Schichtmodelle bis hin zu lokalen Betriebsvereinbarungen. 
  • Gesamtbetriebsrat Deutschland: Wenn es um übergreifende Fragen geht – wie neue Software, Ausbildungsinhalte oder Benefits – kommt der Gesamtbetriebsrat ins Spiel. Dreimal im Jahr treffen sich Delegierte verschiedener Standorte in Rain, um mehrere Tage intensiv zu beraten, abzustimmen und Weichen zu stellen. 
  • Daneben gibt es in einigen Märkten lokale Betriebsratsgremien  
  • Betriebsrat Österreich: Unsere Standorte in Österreich sind in einem gemeinsamen Gremium organisiert. Viele Regelungen werden aus Deutschland übernommen, damit wir Themen möglichst einheitlich gestalten können. 

 

Mann in rosa Sakko steht an einem Tisch und blickt vertieft in seinen Laptop
Mann in rosa Sakko steht an einem Tisch und blickt vertieft in seinen Laptop

Meine Rolle: Von der Prüfung zur echten Gestaltung

Als Senior Manager Labour Relations bin ich Experte für kollektives Arbeitsrecht und daher schon früh in Projekten eingebunden. Ich prüfe, ob und welches Gremium zuständig ist und begleite die inhaltliche Ausgestaltung: Ziele klären, Umsetzung evaluieren, Kompromisse finden. 

Besonders wichtig ist mir dabei ein Grundsatz: Co-Creation statt Pflichtübung. Große Vorhaben – ob in HR oder in den Märkten – besprechen wir so früh wie möglich in Ausschüssen oder in direkten Terminen. Genau dann, wenn noch nicht alles fix ist. Das ermöglicht echte Mitgestaltung und sorgt dafür, dass am Ende Betriebsvereinbarungen entstehen, die gelebt werden können. 

Eine Frau und ein Mann mit einem Gesetzbuch sitzen in einem Besprechungsraum und schauen gemeinsam in einen Laptop
Eine Frau und ein Mann mit einem Gesetzbuch sitzen in einem Besprechungsraum und schauen gemeinsam in einen Laptop

Austausch, der Vertrauen schafft

Viermal im Jahr treffen sich Vertreter*innen von HR, GBR und BR im Quartalsmeeting. Die Agenda: aktuelle Schwerpunkte, Learnings, To-dos. Dieser Rhythmus bringt Klarheit, Tempo und Verlässlichkeit.  

Zwischen diesen Terminen setze ich stark auf persönliche, vertrauliche Gespräche. Ein kurzer Videocall reicht oft, um Missverständnisse zu klären und Lösungen zu finden, bevor Themen eskalieren. Vertrauen und Verlässlichkeit sind dabei die Basis – und Vertrauliches bleibt vertraulich. 

Fazit: Mitbestimmung ist Teamarbeit 
Wenn GBR, BR und Labour Relations frühzeitig, offen und verlässlich zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die rechtssicher, menschlich und praxistauglich sind. Genau dieser Mix macht Dehner als Familienunternehmen aus  heute und in Zukunft. 

Werden Sie Teil unseres Teams