#Arbeitswelt
2. April 2026
Betriebsrat bei Dehner: Zusammenarbeit, die wirkt
Orientierung im Mitbestimmungs-Dschungel
Wer bei Dehner neu startet, trifft schnell auf einen Begriff, der gleich doppelte Bedeutung hat: Betriebsrat. Damit ist sowohl das Gremium als auch die einzelne Person im Gremium gemeint – klingt komplex, ist im Alltag aber gut handhabbar. Entscheidend ist zu wissen: Welches Gremium ist wofür zuständig?
Von Rain über unsere Garten-Center in Deutschland und Österreich bis hin zum Gesamtbetriebsrat gibt es mehrere Ebenen, die eng verzahnt miteinander arbeiten.
Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat (GBR) und den örtlichen Betriebsräten (BR) in unseren Garten-Centern arbeiten wir transparent, lösungsorientiert und immer mit dem Ziel, verlässliche und faire Rahmenbedingungen für unsere Kolleg*innen zu schaffen.
So sind die Betriebsratsgremien aufgebaut
- Betriebsrat am Firmensitz Rain: Rund 1.500 Kolleg*innen wählen ein Gremium mit 15 Mitgliedern. Hier werden alle Themen behandelt, die speziell den Standort betreffen. Von personellen Maßnahmen, zum Beispiel Einstellungen, über Schichtmodelle bis hin zu lokalen Betriebsvereinbarungen.
- Gesamtbetriebsrat Deutschland: Wenn es um übergreifende Fragen geht – wie neue Software, Ausbildungsinhalte oder Benefits – kommt der Gesamtbetriebsrat ins Spiel. Dreimal im Jahr treffen sich Delegierte verschiedener Standorte in Rain, um mehrere Tage intensiv zu beraten, abzustimmen und Weichen zu stellen.
- Daneben gibt es in einigen Märkten lokale Betriebsratsgremien
- Betriebsrat Österreich: Unsere Standorte in Österreich sind in einem gemeinsamen Gremium organisiert. Viele Regelungen werden aus Deutschland übernommen, damit wir Themen möglichst einheitlich gestalten können.
Meine Rolle: Von der Prüfung zur echten Gestaltung
Als Senior Manager Labour Relations bin ich Experte für kollektives Arbeitsrecht und daher schon früh in Projekten eingebunden. Ich prüfe, ob und welches Gremium zuständig ist und begleite die inhaltliche Ausgestaltung: Ziele klären, Umsetzung evaluieren, Kompromisse finden.
Besonders wichtig ist mir dabei ein Grundsatz: Co-Creation statt Pflichtübung. Große Vorhaben – ob in HR oder in den Märkten – besprechen wir so früh wie möglich in Ausschüssen oder in direkten Terminen. Genau dann, wenn noch nicht alles fix ist. Das ermöglicht echte Mitgestaltung und sorgt dafür, dass am Ende Betriebsvereinbarungen entstehen, die gelebt werden können.
Austausch, der Vertrauen schafft
Viermal im Jahr treffen sich Vertreter*innen von HR, GBR und BR im Quartalsmeeting. Die Agenda: aktuelle Schwerpunkte, Learnings, To-dos. Dieser Rhythmus bringt Klarheit, Tempo und Verlässlichkeit.
Zwischen diesen Terminen setze ich stark auf persönliche, vertrauliche Gespräche. Ein kurzer Videocall reicht oft, um Missverständnisse zu klären und Lösungen zu finden, bevor Themen eskalieren. Vertrauen und Verlässlichkeit sind dabei die Basis – und Vertrauliches bleibt vertraulich.
Fazit: Mitbestimmung ist Teamarbeit
Wenn GBR, BR und Labour Relations frühzeitig, offen und verlässlich zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die rechtssicher, menschlich und praxistauglich sind. Genau dieser Mix macht Dehner als Familienunternehmen aus – heute und in Zukunft.
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