#Arbeitswelt
24. Juni 2025
Nach der Maisschau ist vor der Maisschau
In diesem Beitrag nehmen wir Euch mit dorthin, wo alles beginnt: aufs Feld.
Vorbereitungen auf die Aussaat
„Nach der Maisschau ist vor der Maisschau“ – dieser Satz beschreibt unsere Jahresplanung bei Dehner Agrar ziemlich treffend. Kaum ist das letzte Zelt abgebaut, beginnen wir im Hintergrund bereits mit der Planung für die kommende Maisschau.
Denn was für viele ein eindrucksvoller Besuchstag im September ist, bedeutet für uns Monate intensiver Vorbereitung. Die Schauanlage muss geplant, gepflegt und optimal vorbereitet werden – und das erfordert Teamarbeit, Fachwissen und einen klaren Plan
Doch wer steckt eigentlich hinter der Maisschau? Unser „Maisschau-Team“ besteht aus Alexander, Category Manager Saatgut, Martina, Pflanzenbauberaterin, und Sofia, Eventbeauftragte. Gemeinsam bringen wir nicht nur Know-how aus ganz unterschiedlichen Bereichen mit, sondern auch eine große Portion Leidenschaft – und genau das macht den Unterschied.
Ein zentrales Etappenziel ist jedes Jahr die Maisaussaat im Frühjahr. Bereits im Januar beginnen wir mit der Beschaffung von Saatgut: kleine Einheiten unterschiedlichster Maissorten, die wir direkt bei unseren Züchtern anfragen. Auf Grundlage dieser Sorten erstellt Alexander den Parzellenplan. Dieser Plan zeigt die genaue Reihenfolge der Maissorten auf dem Feld.
Der Tag der Aussaat
Ab dem 20. April heißt es: Ärmel hochkrempeln! Wenn Wetter, Boden und Zeitplan passen, starten wir mit der Aussaat.
Der Tag beginnt früh: Wir sortieren das Saatgut, laden die sorgfältig etikettierten Säcke auf den Hänger und packen Arbeitshandschuhe, Wasserflaschen und Sonnencreme ein. Auf dem Feld wartet bereits ein Landwirt aus Rain mit seiner speziellen Sämaschine – ab jetzt zählt Präzision. Denn jede der über 100 Maissorten muss einzeln ausgesät werden. Nach jeder Sorte wird die Maschine gründlich gereinigt, damit keine Vermischung entsteht. Ein Arbeitsschritt, der Konzentration und Ausdauer verlangt – aber auch richtig Spaß macht, wenn man als Team eingespielt ist.
Am Ende des Tages sind alle 100 Sorten in der Erde – und für uns beginnt eine neue Phase: die stille Beobachtung. In den folgenden Wochen sehen wir, wie aus den unscheinbaren Körnern grüne Reihen sprießen, wachsen und sich entwickeln – für uns ein kleines Wunder, das sich jedes Jahr aufs Neue wiederholt. Und genau deshalb ist die Aussaat für uns mehr als nur ein Arbeitstag: Sie ist der Moment, in dem die kommende Maisschau Form annimmt.
Wir freuen uns, Euch auf der Maisschau im September begrüßen zu dürfen. Merkt Euch den 14. September schon mal im Kalender vor.
Bis bald,
Martina, Sofia & Alexander
Werden Sie Teil unseres Teams
Weitere Storys zu Arbeitswelt
#Arbeitswelt
16. Dezember 2025
Meisenknödel auf höchstem Niveau
Food und Meisenknödel in einem Satz? Klingt verrückt und man...