Die richtige Ernährung für jedes Alter

Hundenahrung soll unsere Fellnasen täglich mit allem versorgen, was sie benötigen und sie in ihrer Entwicklung unterstützen. Dabei entstehen oftmals einige Fragen: Was füttere ich? Wie viel füttere ich und wie füttere ich richtig? Welpennahrung, Juniorfutter und Seniorenmenü – die Bandbreite ist riesig. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um das Thema Hundeernährung.

Die Lebensphasen

Die Bedürfnisse sind von Hund zu Hund unterschiedlich und im Verlauf eines Hundelebens können sie sich auch noch ändern: Ein Welpe oder Junghund profitiert von anderen Nährstoffen und Kalorien und benötigt demzufolge eine andere Zusammensetzung seines Futters als ein ausgewachsener Hund. Ältere Hunde und Senioren wiederum benötigen weniger Kalorien und eher eine altersunterstützende Ernährung. Und dann hat ein Welpe auch noch einen kleineren Magen, weswegen er öfters gefüttert werden sollte als ein ausgewachsener Hund. Aber gehen wir einen Schritt zurück: Die Lebensphasen eines Hundes lassen sich grundsätzlich in vier Abschnitte teilen: Welpe, Junghund, Adult und Senior. 

Die richtige Ernährung für jede Lebensphase

Bei der großen Auswahl an Trockenfutter und Nassfutter verliert man schnell mal den Überblick. Mit dieser Checkliste kannst Du ganz einfach prüfen, ob das Futter für Deinen Vierbeiner passen könnte:

  • Hoher Fleischanteil: Fleisch oder Fisch sollte stets an erster Stelle mit einem möglichst hohen Anteil auf der Zutatenliste stehen
  • Verzichte auf Getreide: Gluten, Mais und Co. zählen leider zu den günstigen Füllstoffen. Sie blähen das Futter und auch das Häufchen Deiner Fellnase nur unnötig auf
  • Das Futter ist frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen
  • Achte beim Trockenfutter auf die passende Krokettengröße – auch hier gibt es für jedes Schleckermäulchen die richtige Größe
  • Und ganz wichtig: Das Futter sollte Deiner Fellnase schmecken!

 

  • Orientieren Sie sich bei der täglichen Futtermenge gerne an der Fütterungsempfehlung des Herstellers. Versteifen Sie sich aber nicht ausschließlich auf den angegeben Wert, denn der tatsächliche Energiebedarf hängt von unterschiedlichen Faktoren wie beispielsweise der Genetik oder dem jeweiligen Aktivitätsniveau ab. Nehmen Sie den in der Fütterungsempfehlung angegebenen Wert als Grundlage und führen Sie in regelmäßigen Abständen einen Rippentest durch. Sind die Rippen leicht zu ertasten, ist die Futtermenge ideal. Bildet sich eine Speckschicht über den Rippen, empfiehlt es sich, die Futtermenge zu reduzieren. Wenn die Rippen zu weit hervortreten, sollten Sie die Futterration erhöhen.
  • Welpen benötigen ein anderes Verhältnis von Nährstoffen als erwachsene Hunde. Besonders wichtig für die Skelettentwicklung in der Wachstumsphase ist das richtige Verhältnis von Calcium und Phosphor. Optimal ist ein Verhältnis zwischen 1,2 : 1 und 1,6 : 1. Aber auch hochwertiges Eiweiß, das in großen Mengen in Fleisch- und Milchprodukten enthalten ist, darf nicht fehlen.
  • Welpenfutter, das als „Alleinfutter“ gekennzeichnet ist, beinhaltet alle wichtigen Stoffe für Ihren Liebling. Das gilt sowohl für Trockenfutter als auch für Nassfutter. BARF empfiehlt sich als Ernährungsform bei Welpen nur bedingt, da ohne ausreichendes Know-how eine gesunde, körperliche Entwicklung gefährdet wird. Für den Anfang empfiehlt es sich, Ihre Fellnase dreimal täglich zu füttern. Ab dem 5. Monat kann die Fütterung auf zweimal täglich reduziert werden.

Junior

Vorteile
  • ✓ Leichte Verdaulichkeit
  • ✓ Intensiver Geschmack
  • ✓ In der Regel eine hohe Akzeptanz
  • ✓ Ideal für Gewichtsmanagement geeignet
  • ✓ Positiver Effekt auf täglichen Flüssigkeitsbedarf

Adult

Vorteile
  • ✓ Leichte Verdaulichkeit
  • ✓ Intensiver Geschmack
  • ✓ In der Regel eine hohe Akzeptanz
  • ✓ Ideal für Gewichtsmanagement geeignet
  • ✓ Positiver Effekt auf täglichen Flüssigkeitsbedarf

Senior

Vorteile
  • ✓ Einfache Portionierung 
  • ✓ Verströmt nur einen geringen Duft
  • ✓ Unterstützt die tägliche Zahnreinigung
  • ✓ Energiereich durch geringen Wasseranteil 
  • ✓ Lange Haltbarkeit trotz geöffneter Verpackung

Futterumstellung

Futterumstellung
  • Zahnwechsel: Im Alter von vier bis sieben Monaten verliert der Welpe seine Milchzähne und die neuen 42 Zähne brechen schmerzhaft durch das Zahnfleisch. Gestalten Sie Ihrem Welpen mit ausreichend Kauartikeln, die den Juckreiz lindern und das Ausfallen der Milchzähne erleichtern, den Zahnwechsel so angenehm wie möglich. 
  • Gassi gehen: Hier gilt die Faustregel: Fünf Minuten pro Lebensmonat. Ihre Fellnase ist noch mitten im Wachstum, die Knochen sind noch weich und nicht so belastbar und die Wachstumsfugen noch nicht geschlossen. 
  • Futteraggression: Gewöhnen Sie Ihren Welpen von Anfang an daran, dass Sie ihm sein Futter zuteilen, gerade auch weil die Gefahr besteht, dass er im Freien Nahrung aufnimmt, die ihm schaden kann. 
  • Alleine bleiben: Erst ab dem fünften Monat sollten Sie schrittweise mit dem Training für das Alleinsein beginnen. 
  • Geduld: Bleiben Sie am Ball. Einen Welpen zu erziehen ist keine einfache Aufgabe. Verzweifeln Sie nicht – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mit Konsequenz und Freude klappt die Welpenerziehung ganz bestimmt!

Eine Futterumstellung kann den Magen-Darm-Trakt Deiner Fellnase ordentlich auf den Kopf stellen. Mögliche Reaktionen wie Durchfall oder Erbrechen sind dabei leider keine Seltenheit. Unser Tipp: Mische über einen längeren Zeitpunkt immer wieder einen gewissen Anteil des neuen Futters in das gewohnte Futter. Den Anteil des neuen Futters kannst Du dann schrittweise erhöhen und Dein Hund kann sich langsam daran gewöhnen.

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