Winterschutz Pflanzen

Winterschutz Pflanzen
Der kalte Winter naht, wer möchte es dann nicht warm und kuschlig? Helfen Sie Ihren Pflanzen über Frostperioden & Co. Bei Dehner finden Sie viele verschiedene Naturmaterialien, mit denen Sie Ihre Pflanzen bereits ab dem späten Herbst schützen können.

Frostfrei durch den Winter

Allgemein

Allgemein
Während einheimische Pflanzen mit den jeweiligen Standortbedingungen meist hervorragend umgehen können und damit auch kältere Temperaturen verkraften, benötigen Pflanzen aus wärmeren Gefilden oder frostempfindlichere Arten einen zusätzlichen Winterschutz. Zusätzlich sind bei allen Pflanzen, die in Kübeln oder anderen Gefäßen den Winter über im Freien bleiben sollen, Schutzmaßnahmen erforderlich.

Andernfalls erleiden sie Erfrierungen, Frostschäden und können sogar komplett kaputt gehen. Mit einem geeigneten Winterschutz sieht das Ganze schon anders aus. Ob in normaler Jute, Vlies und Co. oder in z.B. bedruckten Vieshauben, der Winter lässt sich schick gestalten.

Inwieweit Pflanzen vor Frost geschützt werden müssen, hängt von dem Standort ab. So spielt zum einen die geographische Lage als auch der Ort – an dem die Pflanze steht, eine wesentliche Rolle. 

    Pflanzen, die einen Schutz benötigen

    Die meisten heimischen Pflanzen trotzen Minustemperaturen bis zu einem gewissen Grad. Kübelpflanzen und empfindlichere Beetpflanzen, wie z.B. Rosen benötigen einen Schutz zum Überwintern.

    Stärken Sie Ihre Pflanzen rechtzeitig. Enden Sie mit der Düngung bereits Mitte Juli, dann kann sich das Pflanzengewebe noch festigen und ist stabiler bei Frosteinfall.

    Kübelpflanzen müssen rein

    Spätestens mit den ersten Frösten, sollten frostempfindliche Kübelpflanzen in ihr kühles und helles Winterquartier ziehen. Häufig handelt es sich bei diesen Kübelpflanzen um mediterrane Gehölze, wie Zitronen, Oliven oder Feigen. Auch können viele der Pflanzgefäße unter Frost leiden.


    Warm gehalten: Balkonkasten oder Topf

    Besonders gefährdet sind bei Frost Balkonkästen und auch Töpfe, die, auf Grund ihres geringen Erdvolumens relativ rasch durchfrieren können. Hat der Frost erstmal die Pflanzenwurzeln erreicht, ist es für die Pflanze meist zu spät.

    Bringen Sie deshalb bereits vor den ersten Frösten einen ausreichenden Winterschutz an. Wickeln Sie Töpfe und Kästen mit Isolierfolie ein. Binden Sie den Winterschutz ordentlich fest und schützen Sie die oberen Pflanzenteile mit Vlies- und Jutegewebe oder Nadelzweigen. Das Material und Luftpolster unter der Vlieshaube bzw. den Zweigen hält Ihre Pflanze warm und puffert selbst höhere Minustemperaturen etwas ab.

    Übrigens ein Winterschutz kann auch sehr dekorativ aussehen:





      Vergessen Sie bitte das Gießen an frostfreien Tagen nicht, sonst war der Winterschutz völlig umsonst und ihre Pflanzen vertrocknen statt zu erfrieren !!

      Winterfest im Beet

      Winterfest im Beet
      Alle winterharten und weniger winterfesten Pflanzen haben es im Beet besser als im Kübel oder Kasten. Generell ist die Wurzelmasse dort vor Frösten sicher. Zusätzlich aufgebracht werden sollte eine Schicht mit Laub, Stroh oder eine Kokosmatte. Allerdings sollten nur winterharte Pflanzen über die Kältezeit draußen bleiben, da alle anderen meist trotz Schutz erfieren.

      Die oberirdischen Pflanzenteile können hervorragend mittels Tannenzweigen & Co. geschützt werden. Stauden zum Beispiel können zurück geschnitten werden. Auch hier ist eine Mulchschicht aus Laub hilfreich.

        Gehölze vor Kälte und Co. schützen

        Häufig machen Sonne und Temperaturschwankungen Gehölzen zu schaffen.

        Immergrün

        Immergrün
        Einerseits sind immergrüne Gehölze sehr schön und frischen das winterliche Braun in Weiß attraktiv auf, andererseits muss die Blattmasse auch versorgt werden.

        Gießen an frostfreien Tagen und ein zusätzlicher Vliesschutz, v.a. bei starker Sonneneinstrahlung sind anzuraten. Legen Sie das Vlies großflächig über die Krone oder den Strauch und binden Sie es unten mit einer Kordel zusammen.

        Rosen

        Rosen
        Die Schwachstelle der "Königin der Blumen" ist in der Regel die Veredelungsstelle. Um diese zu schützen häufeln Sie diese bei Ihren Rosen mit Erde oder Rindenmulch an. Nadelreisig eignet sich als zusätzlicher Schutz. Vor allem bei höherwüchsigen Rosenarten wie Strauch- oder Kletterrosen sind Tannenzweige usw. sehr gut geeignet.

        Obstgehölze und Bäume

        Obstgehölze und Bäume

        Sogenannte Spannungsrisse können große Schäden verursachen, die sich leicht umgehen lassen. Ursache: Gehölze sind nachts häufig stärkeren Minustemperaturen ausgesetzt, so dass die Baumstämme gefrieren. Tagsüber scheint dann die Sonne und erwärmt die Rinde einseitig. Die warme Seite dehnt sich, die kalte nicht. Es kommt zu Rissen. Streichen Sie früh genug Ihre Gehölze mit einem weißen, reflektierenden Stammanstrich an. Gut geeignet ist ein so genannter Kalkanstrich. Doch auch Jutegewebe kann rund um den Baumstamm gewickelt werden.
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