Oleander - mediterranes Flair für Zuhause

Vom Frühsommer bis in den Herbst beeindruckt der Oleander mit farbenfrohen Blüten und verwandelt Ihren Garten im Nu in ein mediterranes Urlaubsparadies. Die Pflanze kann sowohl ausgepflanzt im Beet als auch im Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon gehalten werden – so oder so der Oleander zieht alle Blicke auf sich.

Mediterrane Kübelpflanze aus dem Süden

Der Oleander gehört zu den Hundsgiftgewächsen und zählt hierzulande zu den beliebtesten mediterranen Kübelpflanzen. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Marokko und Südspanien, ist heute aber in Gärten im gesamten Mittelmeerraum, in Indien und China verbreitet.

Von Juni bis September erfreuen die 400 Sorten des Oleanders mit Blüten in zahlreichen Farben. Ob klassisch rosa, weiß, hellgelb oder rot, für jeden Geschmack lässt sich eine Farbe finden. Doch aufgepasst, so schön die Blüten auch sind, sie sind giftig und dürfen auf keinen Fall verspeist werden.

Urlaubsgefühl: Schöne Kombinationen mit Oleander

Pflege Tipps: So blüht Ihre Pflanze in voller Pracht

Pflege Tipps: So blüht Ihre Pflanze in voller Pracht
  • Gießen: Der Oleander braucht vor allem an heißen Tagen sehr viel Wasser, gießen Sie die Pflanze im Sommer deshalb bis zu dreimal am Tag. Neben Regenwasser freut sich der Strauch auch über kalkhaltiges Leitungswasser, das bodennah in die Erde gegossen wird. Ist der Oleander im Kübel zuhause, ist ein hoher Untersetzer, der überschüssiges Gießwasser auffängt, von Vorteil. Die Pflanze verträgt Staunässe und hat nichts dagegen, wenn ihr Topf bis zu einem Drittel im Wasser steht.
  • Standort: An einem sonnigen, windgeschützten Standort im Garten blüht die Pflanze besonders gut. Die Devise lautet: Je mehr Sonne getankt wird, desto mehr Blüten gedeihen. Gefüllte Sorten benötigen einen regengeschützten Standort, da ihre Blüten ansonsten das Wasser auffangen, verkleben und faulen können. Oleander sind weder frost- noch winterhart und überleben den deutschen Winter ohne einen Umzug in ein Winterquartier nur selten. Aus diesem Grund wird das Halten und Überwintern der Pflanze im Kübel empfohlen.
  • Düngen: Düngen ist bei der Pflege des Oleanders ein Muss, da sonst seine Blühfreude stark abnimmt und die Pflanze nach ein paar Kulturperioden sehr krankheitsanfällig wird. Die Pflanze freut sich von März bis September ein bis zweimal wöchentlich über Düngeabgaben in Form eines flüssigen Kübelpflanzendüngers.
  • Erde: Klassische Blumenerde ist für einen Oleander nicht geeignet. Greifen Sie besser zu mineralischem, kalkhaltigem Substrat mit hohem Ton- oder Lehmanteil.
  • Umtopfen: Da der Oleander sehr wuchsfreudig ist, müssen vor allem junge Pflanzen jährlich in einen größeren Topf ziehen. Idealerweise ist der neue Kübel mehr breit als hoch und mit Kübelpflanzenerde aus Tongranulat und Kalk gefüllt.

So schneiden Sie Ihren Oleander richtig

Der Rückschnitt des Oleanders kann zu jeder Zeit im Jahr erfolgen. Bildet die Pflanze weniger Blüten aus und entwickelt immer mehr querwachsende Äste, ist es jedoch an der Zeit, den Strauch zu schneiden. Um die Schönheit der Kübelpflanze zu bewahren, können Sie im Frühjahr zusätzlich eine Verjüngungskur durchführen, bei der Sie ein Drittel der ältesten Äste auf ca. 20 cm Länge schneiden. Ein Rückschnitt bis auf den Stock ist nur bei starkem Schädlingsbefall notwendig.

Oleander im Winter: Überwintern leicht gemacht

Bricht der Winter an und die Temperaturen sinken unter -5 Grad will der Oleander samt Kübel in ein Winterquartier ziehen. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze in einem kalten Wintergarten, in einem unbeheizten Gewächshaus, im Keller oder in der Garage bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad.

Um den Oleander bei Laune zu halten, lüften Sie das Winterquartier einmal wöchentlich, entfernen hin und wieder farbige Blätter, verwelkte Blüten und kranke Zweige und geben der Pflanze gelegentlich etwas Wasser. Während der Überwinterung kommt die Schere nur bei stärkerem Schädlings- oder Krankheitsbefall der Kübelpflanze zum Einsatz.
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