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Gründüngung – Veggie-Power für den Garten

Mit Pflanzen düngen? Ja, das geht! Wenn ein neuer Garten entsteht oder die Gemüsebeete abgeerntet sind, sät man Gründüngungspflanzen auf die leeren Flächen. Sie bringen Nährstoffe in den Boden und lockern ihn mit ihren Wurzeln tief auf.

7 gute Gründe für die Gründüngung

7 gute Gründe für die Gründüngung
  1. Binnen kurzer Zeit schließen sich Gründüngungspflanzen zu dichten Teppichen, unter denen der Boden feucht und frei von Unkraut bleibt. Auch kann die durchwurzelte Erde nicht von Regen und Wind abgetragen werden.

  2. Zur Bodenverbesserung kann man Gründüngungen ab dem Frühjahr bis in den Herbst fortlaufend im Garten aussäen. 

  3. Da Gründungspflanzen mit ihren Wurzeln die Erde bis tief in den Grund lockern, erleichtern sie die Bodenpflege. Im Herbst spart man sich zum Beispiel das Umgraben der Beete und kann sich trotzdem über einen feinkrümeligen Boden freuen. 

  4. Am Ende schneidet man Gründüngungspflanzen nur ab oder lässt sie abfrieren. So bleiben sie als Mulch auf der Fläche liegen. Danach arbeitet man sie oberflächlich ein. Außerdem ziehen Regenwürmer die organische Masse in den Boden.

  5. Etwas Besonderes sind Leguminosen wie Lupinen und Klee. Sie sammeln in den Knöllchen an ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft und wandeln ihn in Nitrat um, das für die nächste Kultur als Dünger im Boden bleibt.

  6. Schon gewusst, dass viele Gründüngungspflanzen prima Bienenweiden sind? Die Blüten von Bienenfreund, Buchweizen oder Gelbsenf locken zahlreiche Insekten an.

  7. Auch der Wellness-Faktor ist hoch: Tagetes und Phacelia wirken bei Bodenmüdigkeit wie eine natürliche Kur. Mit den Ausscheidungen ihrer Wurzeln ziehen sie schädliche Fadenwürmer (Nematoden) an und töten sie ab.

Damit eine Gründüngung gute Wirkung zeigt, geht man wie folgt vor:

  • Den Boden von Unkraut befreien und mit dem Rechen glatt ziehen.
  • Das Saatgut wird auf der Fläche ausgestreut. Das geht gleichmäßig und breitwürfig mit der Hand oder mit einem Streuwagen.
  • Die Samen oberflächlich mit dem Rechen in die Erde einarbeiten. Das Saatbett nochmal mit dem Rechen oder einer Walze andrücken.
  • Bei trockenem Wetter die Fläche bewässern, damit das Saatgut schnell keimt.
  • Die Pflanzen sollten am besten so lange wachsen dürfen, bis sie blühen. Im Durchschnitt haben sie den Boden nach 6–8 Wochen gut durchwurzelt.
  • Spätestens vor der Samenreife schneidet man die Pflanzen ab, zum Beispiel mit einem Rasenmäher oder Freischneider.
  • Das Schnittgut als Mulch liegen lassen. Wenn es trocken ist, wird es mit dem Rechen oberflächlich in den Boden eingearbeitet. Ist sehr viel Blattmasse angefallen, sollte man einen Teil davon auf den Kompost geben.
  • Winterharte Gründüngungspflanzen zieht man im Frühling mit den Wurzeln aus dem Boden, lässt sie liegen oder kompostiert sie. 

Die besten Gründüngungspflanzen

Gründünger Bild Aussaat Keimdauer (Tage) Winterhart Besonderheit
Alexandrinerklee
(Trifolium alexandrinum)
April–Oktober 12 - 18 - Bindet Stickstoff aus der Luft, nicht vor und nach Bohnen und Erbsen
Bienenfreund
(Phacelia tanacetifolia)
April–Oktober 10 - 14 - Wirksam gegen Nematoden, neutral in der Fruchtfolge, Bienenweide
Gelbsenf
(Sinapsis)
März–September 8 - 12 - Nicht vor und nach Rettich und Kohl säen, Bienenweide
Buchweizen
(Fagopyrum esculentum)
April–Oktober 12 - 18 - Liebt saure, leichte Böden, neutral in der Fruchtfolge, weiße Bienen-Blüten
Inkarnatklee
(Trifolium incarnatum)
April–Oktober 12 - 18 + Stickstoffsammler, nicht vor und nach Bohnen und Erbsen
Weiß- und Rotklee
(Trifolium repens/pratense)
April–Oktober 12 - 18 + Stickstoffsammler, nicht vor und nach Bohnen und Erbsen, Bienenmagnet
Ölrettich
(Raphanus sativus)
April–September 10 - 15 - Intensiv und tief wurzelnd, nicht vor und nach Rettich und Kohl säen
Futterrüben
(Beta vulgaris)
April–Mai 12 - 18 - Rübenbildung möglich, als Tierfutter geeignet
Studentenblume
(Tagetes patula)
Mai–Juli 6 - 12 - Stark gegen Nematoden, orangerote Blüten
Blauer Lein
(Linum usitatissimum)
April–Juli 12 - 15 - Tiefreichende Wurzeln, himmelblaue Blütenpracht
Düngelupinen
(Lupinus angustifolius)
April–Oktober 12 - 15 + Stickstoffsammler, nicht vor und nach Bohnen und Erbsen

Hier kommen die Spezialisten!


Wenn es darum geht, gezielte Hilfe zu bekommen, sind folgende Gründüngungspflanzen zur Stelle:
  • Schwere, verdichtete Böden: Lupine und Ölrettich schieben ihre Wurzeln gut 2 Meter tief in den Untergrund. Als Helfer in der Not eignen sich zudem Sonnenblumen – sie wurzeln bis 3 Meter tief und nehmen es auch mit starken Verdichtungen auf.
  • Sandige, nährstoffarme Böden: Buchweizen und Lupinen verbessern auch auf trockenem Standort Bodenstruktur und Humusgehalt.
  • Für die Aussaat im Herbst: Phacelia und Gelbsenf keimen noch bis Ende Oktober. Auch wenn sie abfrieren, schützen ihre Wurzeln und die verbleibende organische Masse den Boden.
  • Für die Aussaat im zeitigen Frühjahr: Um den Boden für Tomaten oder Kartoffeln gut vorzubereiten, kann man Spinat oder Puffbohnen verwenden (Anfang März säen). 
  • Bei Bodenmüdigkeit: Tagetes, Phacelia und Ringelblumen helfen gegen die verursachenden Bodenälchen (Nematoden). Man kann sie auch zwischen betroffene Kulturen wie Rosen, Tomaten und Kartoffeln säen.

Wahre Bienenfreunde

Der Name ist Programm: Phacelia, auch Bienenfreund genannt, macht nicht nur müde Böden munter, sondern ist zudem ein wahrer Magnet für Bienen und Insekten. Ein Grund mehr, die blauviolett blühende Schönheit in den Gemüsegarten oder neben Obststräucher zu setzen, um Bestäuberinsekten anzulocken. Auch ungefüllt blühende Studentenblumen, Ringelblumen und Buchweizen sind für den Boden von Vorteil und tragen zur Insektenvielfalt im Garten bei.

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