Ohne Fahrzeuge läuft nichts
In der Dehner Logistik werden täglich große Mengen an Pflanzen, Gartenartikeln und weiteren Produkten bewegt. Damit alle Waren rechtzeitig ihren Bestimmungsort erreichen, kommen zahlreiche Fahrzeuge zum Einsatz. Sie helfen dabei, Paletten zu transportieren, Waren ein- und auszulagern sowie LKWs zu be- und entladen. Ohne diese technischen Hilfsmittel würden viele Arbeitsabläufe deutlich mehr Zeit und Kraft kosten.
Besonders spannend finde ich, dass jedes Fahrzeug eine eigene Aufgabe erfüllt. Während beispielsweise Handhubwagen für den Transport von Paletten genutzt werden, kommen für größere oder sperrige Waren spezielle Fahrzeuge zum Einsatz. Ein gutes Beispiel dafür ist der Seitenhubstapler. Mit ihm können lange oder schwere Waren transportiert werden, die sich mit herkömmlichen Staplern nur schwer bewegen lassen. Gerade in engen Lagergängen spielt er seine Stärken aus und sorgt dafür, dass die Abläufe im Lager effizient funktionieren.
Vom Hubwagen bis zum Schnellläufer
Zu den Fahrzeugen, die täglich im Einsatz sind, gehört die sogenannte Ameise. Dabei handelt es sich um einen Handhubwagen, mit dem Produkte auf einer Paletten von einem Ort zum anderen transportiert werden können. Trotz ihrer kompakten Größe kann sie erstaunlich schwere Lasten bewegen. Manche Modelle besitzen sogar einen Schnellhub, wodurch die Palette schon nach wenigen Pumpbewegungen angehoben wird. Das spart Zeit und macht die Arbeit einfacher.
Noch komfortabler ist auch die Handlauf-Ameise beziehungsweise elektrische Ameise. Dieses Fahrzeug fährt elektrisch und erleichtern den Mitarbeitern die Arbeit enorm, weil man schwere Paletten nicht mehr selbst ziehen muss. Gerade bei langen Strecken im Lager spart das viel Kraft und Energie.
Ein weiteres Fahrzeug ist der Schnellläufer. Er wird vor allem genutzt, um Waren zügig durch große Lagerbereiche zu transportieren oder LKWs zu be- und entladen. Der Name ist dabei Programm, denn er fährt deutlich schneller als ein normaler Hubwagen. Gerade in einem großen Logistikzentrum, in dem täglich viele Waren bewegt werden, trägt er dazu bei, dass die Abläufe reibungslos funktionieren.
Schritt für Schritt mehr Verantwortung
Während der Ausbildung lernt man den Umgang mit allen Fahrzeugen nicht von heute auf morgen. Bei der Nutzung eines neuen Geräts wird man von erfahrenen Kolleg*innen begleitet und eingearbeitet. So kann man die Fahrzeuge sicher kennenlernen und Schritt für Schritt praktische Erfahrungen sammeln.
Zu Beginn dürfen Auszubildende bereits die Handlauf-Ameise nutzen. Für größere Fahrzeuge gelten jedoch besondere Voraussetzungen. Wer beispielsweise einen Stapler oder Schnellläufer fahren möchte, benötigt einen entsprechenden Flurförderschein. Diesen absolvieren wir bereits im ersten Ausbildungsjahr. Dazu gehören sowohl eine theoretische als auch eine praktische Prüfung. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen weitere Fahrzeuge genutzt werden. Für mich war das ein großer Schritt in der Ausbildung, denn mit dieser Qualifikation wächst nicht nur das Wissen, sondern auch die Verantwortung im Arbeitsalltag.
Location, Planung und persönliche Gestaltung
Zu Beginn sammelten wir gemeinsam verschiedene Ideen und Stilrichtungen. Da es nur wenige Vorgaben gab, konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Gleichzeitig merkten wir schnell, dass hinter einer gelungenen Tischdekoration weit mehr steckt als die Auswahl schöner Blumen. Damit am Ende alles harmonisch wirkt, mussten wir viele Details berücksichtigen. Dazu gehörten unter anderem die Maße der Tische, die Umgebung, die Anzahl der Gäste sowie die Atmosphäre und gegebenen Wetterumstände der Veranstaltung. Um uns ein genaues Bild machen zu können, durften wir die Location vorab besichtigen.
Gemeinsam entwickelten wir mehrere Entwürfe und entschieden uns schließlich für zwei Favoriten. Zusätzlich sammelten wir Informationen um die Dekoration möglichst persönlich und individuell zu gestalten. Auch die Auswahl passender Gefäße und Materialien aus unserm Lager gehörte bereits zu unserer Planung. Schon in dieser frühen Phase wurde deutlich, wie wichtig Teamarbeit, Kommunikation und Organisation im Beruf einer*s Florist*in sind.
Planung mit Liebe zum Detail
Da die Feier in einem italienischen Restaurant mit rustikalem Ambiente stattfand, entschieden wir uns für eine sommerliche und mediterrane Gestaltung. Gemeinsam entwickelten wir ein stimmiges Gesamtkonzept mit gruppierten Vasen in Bernstein-, Creme- und Gelbtönen, die auf Holzstämmen arrangiert wurden. Als Mittelpunkt wählten wir eine bepflanzte Kräuterschale, die den mediterranen Charakter der Location unterstrich. Ergänzt wurde die Dekoration durch Kugelvasen mit schwimmenden Teelichtern, Zitronenscheiben und Rosmarin sowie weitere mediterrane Elemente auf den Tischen.
Auch die Auswahl der Blumen erfolgte ganz bewusst und sollte aus unterschiedlichen Formen und Strukturen bestehen. Bevor wir mit der Umsetzung beginnen konnten, fertigten wir außerdem Musterstücke und eine Kalkulation an. Dadurch wurde uns erneut bewusst, dass bei der Ausbildung in der Floristik nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick gehören, sondern auch wirtschaftliches Denken und eine sorgfältige Planung.
Kreative Lösungen für Herausforderungen
Bei der Umsetzung zeigte sich, dass nicht immer alles nach Plan verläuft. Statt der bestellten 75 Craspedia wurden nur 25 Stück geliefert. Deshalb mussten wir kurzfristig umdenken und passende Alternativen auswählen. Gerade solche Situationen gehören zum Berufsalltag dazu und zeigen, wie wichtig Flexibilität und kreative Lösungen sind.
Schritt für Schritt entstand so unsere Tischdekoration, bei der Blumen, Kräuter, Holz, Zitronen und Kerzen zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenfanden. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir dieses besondere Projekt als Auszubildende eigenverantwortlich durchführen durften. Von der ersten Idee über die Planung bis zur fertigen Umsetzung konnten wir unser Fachwissen aus der Ausbildung, unsere Kreativität und unser Organisationstalent unter Beweis stellen. Diese Aufgabe hat uns gezeigt, wie abwechslungsreich die Ausbildung bei Dehner ist. Nicht zu vernachlässigen ist, dass zu unserem Alltag genauso eine gute Organisation, Kommunikation, Flexibilität, sowie eigenverantwortliches Arbeiten dazu gehört. Genau diese Mischung macht unseren Beruf für mich so spannend und vielseitig.
Von Fachberichten zu Praxis-Checks
Die wöchentlichen Fachberichte waren lange ein fester Bestandteil meiner Ausbildung. In meiner Zoo-Ausbildung habe ich beispielsweise Berichte über die Haltung verschiedener Haustiere oder die Einrichtung eines Aquariums geschrieben. Dafür habe ich mich intensiv in die Themen eingelesen, mich mit meinen Kolleg*innen ausgetauscht und mein Wissen anschließend schriftlich zusammengefasst. Auch wenn diese Berichte sehr lehrreich waren, stand dabei vor allem die Theorie im Vordergrund.
Mit der Einführung der Praxis-Checks wird nun ein anderer Ansatz verfolgt: „Machen statt nur aufschreiben“. Über die dreijährige Ausbildungszeit hinweg absolvieren wir insgesamt elf Praxis-Checks. Diese sind in die Kategorien Verkaufsgespräch, Verantwortungsübernahme und Projektaufgabe unterteilt. Für die einzelnen Aufgaben stehen jeweils drei Monate zur Verfügung, sodass wir ausreichend Zeit haben, uns intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und unser Wissen direkt im Arbeitsalltag anzuwenden. Dabei stehen Eigeninitiative, die Zusammenarbeit mit den Ausbilder*innen und vor allem die praktische Umsetzung des Gelernten im Mittelpunkt.
Verantwortung übernehmen und Wissen anwenden
Die Praxis-Checks sind bewusst praxisnah gestaltet und unterscheiden sich je nach Kategorie. Bei den Verkaufsgesprächen simuliert man gemeinsam mit dem*r Ausbilder*in eine Beratung zu einem bestimmten Thema. Für einen meiner Checks habe ich mich beispielsweise mit der LED-Beleuchtung im Aquarium beschäftigt und sollte hierzu Kund*innen gut beraten können. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase wurde das Simulationsgespräch mit meinem Ausbilder durchgeführt und anschließend gemeinsam besprochen.
Bei der Verantwortungsübernahme geht es darum, über mehrere Wochen eigenständig ausgewählte Aufgaben im Markt zu übernehmen. Dazu gehören beispielsweise die Warenbestellung und -pflege eines bestimmten Bereichs. Dadurch lernt man nicht nur fachliche Zusammenhänge besser kennen, sondern erlebt auch, wie wichtig Organisation, Eigeninitiative und verantwortungsbewusstes Handeln im Arbeitsalltag sind.
Neue Herausforderungen
Besonders spannend finde ich die Projektaufgaben. Bei meinem letzten Praxis-Check war gefordert, eine Teamschulung zum Thema Erstausstattung für Ziervögel vorzubereiten und durchzuführen. Dazu gehörten die Erstellung von Schulungsmaterialien sowie die anschließende Präsentation vor meinen Kolleg*innen. Vor der Schulung war ich ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt, denn Vorträge zu halten, fällt mir nicht besonders leicht. Umso erleichterter war ich, als die Präsentation geschafft war. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn sie hat mir gezeigt, dass ich über mich hinauswachsen kann.
Reflektieren und über sich hinauswachsen
Unabhängig von der jeweiligen Kategorie wird jeder Praxis-Check anschließend in unserer Ausbildungsmanagement Software dokumentiert. Dort führen wir auch unsere Berichtshefte, also die Dokumentation der betrieblichen Tätigkeiten und der Inhalte aus der Berufsschule. Bei den Praxis-Checks halten wir beispielsweise fest, wie wir uns das Wissen angeeignet haben, wie unsere Vorbereitung aussah und welche Herausforderungen uns begegnet sind. Die Dokumentation gehört zu dem erfolgreichen Abschluss des Praxis-Check dazu.
Die Praxis-Checks als neue Form der Lernerfolgskontrolle helfen mir nicht nur dabei, Fachwissen aufzubauen, sondern stärken gleichzeitig wichtige Fähigkeiten wie Selbstorganisation, logisches Denken, Zeitmanagement und Selbstvertrauen. Zu wissen, dass man echte Verantwortung für einen Bereich übernimmt oder das Team schult, stärkt das eigene Selbstbewusstsein enorm. Deshalb empfinde ich die Umstellung auf die Praxis-Checks als eine Bereicherung, wodurch wir Auszubildenden uns persönlichen und beruflichen weiterentwickeln können.
Neue Perspektiven bei der Degro
Bisher habe ich meine Praxisphasen hauptsächlich in Abteilungen der Dehner Holding und im Garten-Center verbracht. Der aktuelle Einsatz in der Degro GmbH & Co. KG eröffnet mir nun eine völlig neue Perspektive. Als Großhandelsunternehmen entwickelt und produziert die Degro unter anderem Düngemittel sowie Garten- und Heimtierprodukte. Darunter fallen beispielsweise auch die bekannten Dehner Natura Meisenknödel aus eigener Herstellung.
Im Vergleich zum Einzelhandel stehen hier ganz andere Abläufe im Mittelpunkt. Damit die Produktion reibungslos funktioniert, müssen Rohstoffe und Verpackungsmaterialien rechtzeitig verfügbar sein und die Zusammenarbeit mit Lieferanten eng abgestimmt werden. Dadurch bekomme ich einen Einblick in die Prozesse hinter den Produkten und lerne, wie viele Bereiche ineinandergreifen müssen, damit am Ende alles funktioniert. Besonders spannend finde ich dabei, wie eng Einkauf und Produktion zusammenarbeiten und welche Auswirkungen Entscheidungen auf die gesamte Wertschöpfungskette haben.
Ein neues Projekt
Ein besonderes Highlight meiner aktuellen Praxisphase ist die Mitarbeit am Thema PPWR. Hinter der Abkürzung verbirgt sich die neue europäische Verpackungsverordnung „Packaging and Packaging Waste Regulation“, die ab August 2026 schrittweise in Kraft tritt. Ziel dieser Verordnung ist es, Verpackungen nachhaltiger zu gestalten indem recycelter Materialien eingesetzt werden, weniger Verpackungsmüll anfällt oder eine stärkere Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet wird. Zu Beginn war das Thema alles andere als leicht greifbar. Viele neue Anforderungen, komplexe Formulierungen und zahlreiche offene Fragen machten es schwierig, den Überblick zu behalten. Genau das hat jedoch meinen Ehrgeiz geweckt.
Durch Recherchen, Webinare und den regelmäßigen Austausch mit meinen Kolleg*innen entstand für mich Schritt für Schritt ein klareres Bild. Besonders interessant ist für mich, dass es nicht nur darum geht, gesetzliche Vorgaben zu verstehen, sondern diese auch in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Dazu gehören beispielsweise die Abstimmung mit Lieferanten, Anpassungen interner Prozesse und die Frage, wie Produkte künftig den neuen Anforderungen entsprechen können.
Komplexe Themen gemeinsam meistern
Je tiefer ich mich mit dem Thema PPWR beschäftigt habe, desto mehr wurde mir bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit im Team ist. Viele Fragestellungen lassen sich nicht allein beantworten, sondern erfordern unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen. Deshalb stehen wir im regelmäßigen Austausch und diskutieren gemeinsam mögliche Lösungsansätze.
Genau diese Zusammenarbeit macht das Projekt für mich besonders spannend. Aus vielen einzelnen Informationen entsteht nach und nach ein Gesamtbild, das dabei hilft, die Anforderungen der neuen Verordnung erfolgreich umzusetzen. Für mich ist es beeindruckend zu sehen, wie aus einem zunächst abstrakten Thema konkrete Aufgaben und Entscheidungen entstehen. Gleichzeitig bekomme ich die Möglichkeit, mich intensiv mit aktuellen Fragestellungen auseinanderzusetzen und aktiv an deren Umsetzung mitzuwirken. So erlebe ich jeden Tag, wie Theorie und Praxis miteinander verbunden werden und welchen Beitrag man bereits während des dualen Studiums leisten kann.
Das große Finale
Nachdem die schriftlichen Prüfungen geschafft waren, begann für mich die Vorbereitung auf die mündliche Abschlussprüfung. Dafür musste ich eine Präsentation ausarbeiten und ich entschied mich für das Thema „Erreichen einer jüngeren Kundengruppe bei Dehner“. Bis ich mit meiner finalen PowerPoint zufrieden war, brauchte es einige Anläufe und immer wieder Anpassungen. Gemeinsam mit meinen Kommiliton*innen aus der Akademie habe ich die Präsentation fast täglich geübt.
Je näher der Prüfungstag rückte, desto größer wurde natürlich auch die Anspannung. Als es dann endlich so weit war, präsentierte ich mein Thema vor den Prüfern. Anschließend folgte ein Fachgespräch, in dem ich mein Wissen unter Beweis stellen musste. Danach hieß es erstmal warten, sodass sich die Prüfer besprechen konnten. Die Minuten vor der Tür kamen mir deutlich länger vor, bis ich schließlich wieder hereingerufen wurde und feststand: bestanden! Nach der intensiven Zeit war das ein unglaublich erleichternder und besonderer Moment für mich.
Abschied und Neuanfang
Ende März musste ich mich schweren Herzens von meinem Team in der Filiale Langenfeld verabschieden. Dort hatte ich vor sieben Jahren bereits als Schülerpraktikant angefangen und später während der Coronapandemie als Aushilfe unterstützt. Deshalb war der Abschied für nicht ganz so leicht. Gleichzeitig wartete aber bereits die nächste Herausforderung auf mich.
Parallel zu den Abschlussprüfungen wurde ich in der Filiale Frechen als Gruppenleitung Hartware eingearbeitet. Die neue Filiale liegt etwa 30 Minuten von meinem bisherigen Markt entfernt und ich wurde dort direkt herzlich aufgenommen. Besonders spannend war für mich der Wechsel vom Handelsfachwirt zur Führungskraft. Plötzlich trägt man deutlich mehr Verantwortung und blickt auf viele Abläufe nochmal aus einer ganz anderen Perspektive. Daran muss ich mich erst noch ein wenig gewöhnen und freu mich gleichzeitig über diese Möglichkeit.
Jetzt geht’s richtig los
Aktuell befinden wir uns mitten in der Hochsaison und ich merke jeden Tag, wie vielseitig meine neue Aufgabe als Gruppenleitung ist. Neben Warenverräumung, Warenpflege, Warenpräsentation und Kundenberatung gehören jetzt auch viele organisatorische Aufgaben zu meinem Arbeitsalltag. Ich kümmere mich um das Bestellwesen, setze Prioritäten für den Tag und koordiniere die Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen. Zusätzlich trage ich Verantwortung für Abläufe im Lager sowie im Kassenbereich. Gerade am Anfang war es ein komisches Gefühl, plötzlich selbst die Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen treffen zu müssen. Mein „Welpenschutz“ als Handelsfachwirt ist jetzt definitiv vorbei. Umso mehr freut es mich, dass ich direkt nach meinem Handelsfachwirt die Möglichkeit bekommen habe, diesen Schritt zu gehen.
Der Einstieg in die neuen Filiale wurde mir durch das offenen Team und die Unterstützung meiner erfahrenen Kolleg*innen deutlich erleichtert. Auch meine Marktleitung steht mir bei neuen Herausforderungen jederzeit unterstützend zur Seite. So war ein reibungsloser Übergang nach dem Handelsfachwirt möglich. Ich freue mich darauf, weiterhin neue Erfahrungen zu sammeln, an meinen Aufgaben zu wachsen und meinen Wege bei Dehner weiterzugehen.
Der richtige Start in den Frühling
Mit den ersten warmen Tagen erwacht auch der Gartenteich aus der Winterruhe. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den Teich zu überprüfen und auf die neue Saison vorzubereiten. In meiner Ausbildung lerne ich, wie wichtig ein stabiles biologisches Gleichgewicht für Tiere und Pflanzen ist. Dieses Wissen kann ich nicht nur praktisch anwenden, sondern auch direkt in der Kundenberatung im Markt weitergeben. Gerade im Frühjahr suchen viele Kund*innen nach Tipps zur Gartenteichpflege.
Zum Start in die neue Saison sollten zunächst mal Schäden durch Frost, Ablagerungen oder technische Probleme sollten frühzeitig erkannt werden, um größere Folgeschäden zu vermeiden. Gleichzeitig braucht der Teich Zeit, um sich wieder zu stabilisieren. Durch gezielte Pflegemaßnahmen und passende Produkte kann die Wasserqualität verbessert und Algenbildung reduziert werden. So entsteht eine gesunde Grundlage für Fische, Pflanzen und Mikroorganismen und genau dabei unterstütze ich unsere Kundinnen im Beratungsgespräch.
Reinigung und Technik überprüfen
Während der Wintermonate sammeln sich Schlamm, Laub und abgestorbene Pflanzenteile am Teichgrund. Diese sollten im Frühjahr vorsichtig entfernt werden, um die Wasserqualität zu erhalten. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass nicht der gesamte Bodenschlamm entfernt werden darf, da sich darin wichtige Mikroorganismen befinden. Dieses Wissen ist auch in der Beratung entscheidend, da viele Kund*innen unsicher sind, wie gründlich die Reinigung erfolgen sollte. Für die Säuberung des Teiches eignen sich beispielsweise ein Teichkescher oder ein Schlammsauger sehr gut. Auch die Technik spielt eine wichtige Rolle: Filter und Pumpen sollten jetzt im Frühjahr gereinigt und auf ihre Funktion überprüft werden, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Filterstarter-Bakterien helfen zusätzlich, die biologische Filterleistung schneller aufzubauen.
Im Zuge dessen sollten auch die Wasserwerte überprüft werden. Nach dem Winter ist das biologische Gleichgewicht oft noch instabil und es kann zu Schwankungen beim pH-Wert oder der Karbonathärte kommen. Regelmäßige Tests helfen, frühzeitig Probleme zu erkennen und dann gegenzusteuern. Dieses Zusammenspiel aus Pflege und Technik vermittle ich auch regelmäßig in Gesprächen im Markt.
Pflege für Pflanzen und Teichbewohner
Auch Fische und Pflanzen profitieren von einer Pflege im Frühjahr, sodass sie gesund und fit in die neue Saison starten können. Der Rückschnitt von Teichpflanzen fördert ein gesundes Wachstum und verhindert, dass Pflanzenreste ins Wasser gelangen. Besonders wichtig ist es, die Bedürfnisse von Pflanzen und Tieren zu kennen.
Sobald die Wassertemperatur dauerhaft über 10 Grad Celsius liegt, werden auch die Fische wieder aktiv. In dieser Phase kann die Fütterung langsam begonnen werden. Kleine Mengen sind hier völlig ausreichend, um den Stoffwechsel der Fische nicht zu überfordern und das Wasser nicht unnötig zu belasten. Gerade zu diesem Zeitpunkt suchen viele Kund*innen Rat zur richtigen Fütterung, sodass ich mein Wissen direkt anwenden kann.
Und so wird mit der richtigen Kombination aus Pflege, Technik und Geduld der Teich optimal auf die neue Saison vorbereitet und der Teich wird schnell wieder zu einem lebendigen Blickfang im Garten.
Strukturierter Start in den Tag
Mein Wochenablauf ist klar geregelt: Mittwochs besuche ich die Berufsschule, an den restlichen Tagen bin ich im Büro eingesetzt. Durch diese Kombination kann ich die theoretische Inhalte direkt mit den praktischen Erfahrungen verbinden. Vor Kurzem habe ich außerdem meine Abschlussprüfung Teil 1 absolviert, wodurch ich meinen aktuellen Wissensstand überprüfen und einen weiteren wichtigen Schritt in meiner Ausbildung machen konnte.
Im Büro beginnt mein Arbeitstag morgens an meinem Arbeitsplatz. Nachdem ich meinen Computer hochgefahren habe, verschaffe ich mir einen ersten Überblick über die anstehenden Aufgaben, um so strukturiert in den Tag zu starten. Ein kurzer Moment zum Ankommen und schon geht es los.
Im Laufe des Vormittags nehme ich an verschiedenen Terminen teil, die mir helfen, die Abläufe der Marketingabteilung besser zu verstehen. Viele dieser Termine sind Teil eines festen Rahmenplans für uns Auszubildende, in dem festgelegt ist, welche Themen und Inhalte man in jeder Abteilung kennenlernen soll. Durch die Gespräche, Einblicke und Erklärungen verstehe ich nach und nach immer besser, wie die einzelnen Aufgabenbereiche ineinandergreifen.
Teams, Aufgaben & Zusammenarbeit
Die Marketingabteilung ist eine größere Abteilung mit rund 40 Mitarbeitenden und entsprechend vielseitig sind die Teams und Aufgaben. Es gibt das Analytics-Team, das Kennzahlen und Kampagnenergebnisse auswertet. Im Creator-Team werden Plakate, Werbemittel und Kataloge gestaltet. Ein eigenes Social-Media-Team plant und produziert Inhalte für verschiedene Plattformen. Das Product-Content-Team kümmert sich um die Pflege des Onlineshops, während weitere Kolleg*innen organisatorische Aufgaben übernehmen.Zwischen meinen Terminen arbeite ich eigenständig an verschiedenen Aufgaben – mal inhaltlich, mal organisatorisch, mal kreativ. Genau diese Mischung macht meinen Tag abwechslungsreich. Besonders unser Dehner Grundwert Kommunikation wird hier deutlich: Viele Aufgaben stimmen wir im Team ab, besprechen Ideen oder tauschen Rückmeldungen aus.
In meiner Mittagspause gehe ich häufig mit meinen Kolleg*innen in unser Bistro. Die Pause bietet nicht nur Erholung, sondern auch Raum für persönliche Gespräche. Und auch so zeigen sich hier unsere Grundwerte der Kommunikation und Wertschätzung.
Kreative Highlights im Social-Media-Bereich
Am Nachmittag erledige ich meist Aufgaben, die ich vormittags noch nicht abschließen konnte. Je nach Tag ergeben sich aber auch neue Themen. Langeweile kommt im Marketing nie auf. Besonders viel Freude bereitet mir die Arbeit im Social-Media-Team. Gemeinsam mit meiner Kollegin gehe ich regelmäßig in den Markt, um Videos aufzunehmen. Dabei entstehen Reels, in denen Produkte vorgestellt, Aktionen erklärt oder Einblicke hinter die Kulissen gegeben werden. Diese Aufgaben geben mir die Möglichkeit, kreativ zu sein, eigene Ideen einzubringen und aktiv an der Umsetzung mitzuwirken. Vor Kurzem hatten wir sogar zwei ganztägige Videodrehs, bei denen wir mehrere Inhalte im Voraus produziert haben. Solche Tage sind für mich echte Highlights: Man arbeitet intensiv an Themen, sieht direkt Ergebnisse und erlebt, wie viel Abstimmung und Detailarbeit in einem guten Video steckt. Es ist ein tolles Gefühl, die fertigen Beiträge später auf den Social Media Kanälen zu sehen und zu wissen, dass ich selbst daran beteiligt war.
Nach einem produktiven Tag werfe ich einen letzten Blick in meine E-Mails, packe meine Sachen zusammen und gehe in den Feierabend. Jeder Arbeitstag bringt neue Lernmomente mit sich und genau das macht meine Ausbildung im bei Dehner so besonders: Ich kann wachsen, mich weiterentwickeln und immer wieder neue spannende Bereiche entdecken.
Der theoretische Teil
Die theoretische Prüfung umfasst ein breites Spektrum an Themen, die unseren floristischen Alltag prägen. Sie dauert insgesamt 3 Stunden und prüft praxisbezogene Kenntnisse, die für den Berufsalltag essenziell sind. Dabei werden Kenntnisse aus der Pflanzenkunde, der Gestaltungs- und Farbenlehre, dem Umgang mit Werkstoffen sowie aus der Warenkunde abgefragt. Auch Bereiche wie Pflanzenpflege, Pflanzenschutz, betriebswirtschaftliche Grundlagen, umweltbewusstes und ressourcenschonendes Arbeiten und Arbeitssicherheit spielen eine zentrale Rolle. Viele dieser Inhalte begegnen uns täglich im Unternehmen, wodurch sich vieles aus der Praxis ableiten lässt. Gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, vorhandenes Wissen zu vertiefen und Zusammenhänge besser zu verstehen. Durch die Vielfalt der Themen spiegelt die theoretische Prüfung sehr gut wider, wie umfangreich das Wissen in unserem Berufsbild ist.
Wissen in der Praxis umsetzen
Im praktischen Teil zeigt sich, wie sicher wir im Umgang mit Materialien, Techniken und Gestaltungsideen sind. Innerhalb von 120 Minuten müssen mehrere Werkstücke entstehen, darunter ein Blumenstrauß, ein Trauerkranz sowie ein Hochzeitsanstecker mit integrierter Wasserversorgung. Zusätzlich kommen verschiedene Arbeitsproben hinzu, die das technische und handwerkliche Verständnis überprüfen. Gefordert sind dabei nicht nur ein ansprechendes Endergebnis, sondern auch sauberes Arbeiten, der richtigen Einsatz und Verarbeitung der passenden Materialien sowie ein effizientes Zeitmanagement. Dieser Prüfungsteil verlangt im Voraus viel Übung, Ruhe und ein gutes Gefühl für Abläufe.
Nach meiner Zwischenprüfung bot mir außerde, die „Floreality-Show“ eine ganz besondere Möglichkeit, mein Können vor Publikum unter Beweis zu stellen. Die Show wird von meiner Berufsschule in Neusäß organisiert und findet dort auch statt. An der Veranstaltung waren Auszubildende aller drei Lehrjahre im Ausbildungsberuf Florist*in beteiligt. Während der Show wurden verschiedene Bereiche unseres Berufs anschaulich dargestellt, darunter Brautschmuck, Raum- und Gefäßschmuck sowie die Trauerfloristik. Besonders spannend war es, dass die Gäste live miterleben konnten, wie wir unsere Werkstücke direkt auf der Bühne nach den Kriterien der Zwischen- und Abschlussprüfung anfertigten. Die fertigen Arbeiten wurden anschließend im Rahmen einer Bühnenshow präsentiert. Die Zuschauer konnten bei unserer Show erleben, wie viel Zeit hinter den einzelnen Werkstücken stecken.
Unterstützung & Vorbereitung
Damit ich optimal auf die Zwischenprüfung und auch auf die Show vorbereitet war, hatte ich sowohl an der Berufsschule als auch bei uns im Dehner-Markt ausreichende Möglichkeiten zum Üben. In der Schule konnten wir unser eigenes Material mitbringen und die geforderten Werkstücke selbstständig anfertigen, während unsere Lehrkräfte uns mit gezielten Hinweisen unterstützten. Im Betrieb durften ich ebenfalls in Ruhe üben, teilweise mehrere Stunden oder sogar ganze Tage am Stück. Meine Ausbilderin und Kolleg*innen standen mir dabei stets zur Seite, beantworteten Fragen und gaben hilfreiche Tipps, sodass ich mich Schritt für Schritt sicherer gefühlt habe. Diese intensive Vorbereitung zeigt nicht nur, wie anspruchsvoll der Beruf ist, sondern auch, wie wertvoll ein starkes Team im Hintergrund sein kann. Wer tiefer in die Floristik eintaucht, erkennt schnell, wie kreativ und vielfältig dieser Beruf wirklich ist. Gleichzeitig wird er häufig unterschätzt. Hinter jedem Werkstück steckt weit mehr Wissen, Technik und Feingefühl, als viele auf den ersten Blick vermuten.
Aller Anfang ist schwer
Bevor mit der Arbeit begonnen werden kann, muss das Möbelstück sorgfältig geplant werden. Der Stehtisch soll als besonderes Gestaltungselement Füße aus gespaltenen Stämmen mit Rinde erhalten. Dadurch wirkt er später besonders rustikal und kraftvoll, was eine warme und natürliche Atmosphäre schafft.
Selbst lange nach dem Fällen steckt Holz noch voller Kraft und Spannung. Damit sich das Material später nicht zu stark verzieht, wurden unsere Stämme zunächst in einer Trocknungskammer langsam und kontrolliert getrocknet. Als wir mit dem Projekt gestartet sind, wurde mir erst wieder richtig bewusst, wie schwer so ein einzelner Stamm eigentlich sein kann. Mit vereinten Kräften und einigen Verschnaufpausen stellten wir die drei Holzstämme an die richtige Positionen. Jetzt konnte es mit der Weiterverarbeitung so richtig losgehen!
Natürlich ist es doch am besten
Nun ging es an die Tischplatte, die zuvor als Theke genutzt wurde. Diese muss als erstes abgeschliffen werden. Mit der Schleifmaschine wurde die alte Lackierung entfernt und verbleibende Stellen mit dem Handschleifer so lange nachbearbeitet, bis die Oberfläche vom Lack befreit ist. Die dabei entstandenen Holzöffnungen wurden im Anschluss mit einem braunen Holzwachs ausgespachtelt. So erhielt die Holzplatte eine ebenmäßige und glatte Oberfläche und strahlte wieder in ihrer natürlichen Schönheit.
Auch die Stämme mussten noch in Form gebracht werden. Zunächst wurden Holzsplitter entfernt. Anschließend kam eine sogenannte Bürstelmaschine zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Drahtrolle, die die raue Oberfläche glättet. Durch den Feinschliff von Rinde und Holz wurde der Stamm schließlich zu einer runden Sache.
Passt, wackelt und hat Luft
Für eine fachgerechte, aber dennoch unauffällige Verbindung der Stämme mit der Tischplatte wurden dünne Holzfaserplatten verwendet, die zuvor passgenau an die Tischplatte angepasst wurden. Im unteren Bereich wurden außerdem Löcher für Metallstäbe gebohrt. Die schwarz gefärbten Stäbe dienen dabei nicht nur als praktische Fußablage, sondern setzen gleichzeitig ein modernes Detail und bilden einen schönen Kontrast zum eher rustikalen Erscheinungsbild des Möbelstücks.
Parallel dazu wurde eine weitere Tischplatte verleimt und anschließend in Form gebracht. Sie soll das Highlight des Stehtisches werden.
Zum Abschluss erfolgte die neue Oberflächenversiegelung. Tischplatte und Holz am Stamm erhielten eine dezente Lackierung, die das Holz in ihrem natürlichen Look erstrahlen ließ. Die Rinde der Füße wurde hingegen eingeölt, wodurch die Farbe nochmal intensiver wurde und den farblichen Kontrast der Elemente verstärkte.
Ende gut, alles gut
Endlich ging es an den Zusammenbau. Zuerst wurden die Metallstäbe im unteren Bereich angebracht. Anschließend wurde die Tischplatte stabil mit den Stämmen verschraubt.
Eine besondere Funktion bietet die bereits vorbereitete zweite Holzplatte: Sie wurde mit einem zusätzlichen Holzstamm verbunden, der unten mit zwei Rollen ausgestattet ist. Durch eine drehbare Befestigung am Haupttisch entsteht so eine flexible Tischverlängerung. Diese kann je nach Bedarf im Arbeitsalltag individuell ausgerichtet werden.
Mit der letzten Aufgabe, dem sicheren Transport des Tisches, hat das Projekt seinen Abschluss gefunden. Nach vielen einzelnen Arbeitsschritten steht er nun an seinem finalen Platz.
Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie aus altem, gebrauchtem Material mit etwas Wissen und handwerklichem Geschick etwas völlig Neues und Einzigartiges entstehen kann. Besonders das Arbeiten mit Holz in seiner natürlichen Form und das kreative Lösen der Herausforderungen während des Fertigungsprozesses haben mir dabei besonders gut gefallen.
Deshalb kann ich voller Überzeugung sagen: „Immer wieder über sich hinauswachsen? – Kannst du. Bei Dehner!“
Theoriephase an der DHBW
Alle drei Monate tauschen wir duale Student*innen den vertrauten Bürostuhl am Arbeitsplatz im Unternehmen gegen die wissenschaftliche Atmosphäre an der DHBW Heidenheim. Die Theoriephase ist dabei weit mehr als nur klassisches Büffeln in Hörsälen. Sie ist die Zeit, in der unser gesamter Jahrgang zur eingeschworenen Crew zusammenwächst. Der Tag beginnt oft früh, wenn Dozent*innen direkt aus der Praxis zu uns kommen und uns mit echtem Insider-Wissen sowie spannenden Cases aus der Wirtschaft füttern. Genau hier liegt der Reiz: Man lernt nicht für die sprichwörtliche Schublade, sondern versteht plötzlich die tieferen Zusammenhänge, warum Prozesse im eigenen Betrieb so ablaufen, wie sie es tun. Der Campus wird in diesen zwölf Wochen zu unserem Lebensmittelpunkt, an dem wir zwischen Kaffeepausen, intensiven Vorlesungen und angeregten Diskussionen den Grundstein für unsere spätere Laufbahn legen.
Studentenleben & Gemeinschaft in Heidenheim
Wer jedoch glaubt, das duale Studium bestünde ausschließlich aus Theorie und Paragrafen, hat die Heidenheimer Community noch nicht in Action erlebt. Das Studentenleben spielt sich hier in der charmanten Kulisse zwischen dem markanten Schloss Hellenstein und den grünen Wiesen des Brenzparks ab. Es sind die Momente nach den Vorlesungen, in denen man sich in der Mensa verquatscht, gemeinsam Sport treibt oder die Abende in den lokalen Bars und WG-Küchen ausklingen lässt. Genau diese Zeiten schaffen den nötigen Ausgleich zu den Vorlesungstagen. Der soziale Kleber hält uns zusammen, wenn der Stoff mal trocken wird. In Heidenheim ist man eben keine anonyme Matrikelnummer in einem Massenbetrieb, sondern Teil einer lebendigen Gemeinschaft, die sich gegenseitig motiviert und durch die intensivsten Wochen des Semesters zieht – vom gemeinsamen Lernen bis hin zur Party nach der Abgabe.
Klausurenphase: Herausforderung und Teamgeist
Natürlich gibt es auch die Phasen, in denen unsere Disziplin und Belastbarkeit auf die Probe gestellt werden. Wenn die Klausurenphase unaufhaltsam näher rückt, verwandelt sich die Bibliothek oft in unser zweites Zuhause und der Fokus verschiebt sich spürbar. Der Druck an einer dualen Hochschule ist real, denn das Tempo ist hoch und die Stoffmenge eines ganzen Semesters wird in kürzester Zeit abgeprüft. Man lernt, Prioritäten zu setzen, komplexe Probleme unter Zeitdruck zu lösen und auch mal die Zähne zusammenzubeißen, wenn die Lernphasen am Schreibtisch länger werden. Doch genau diese Herausforderung schweißt uns als Team erst richtig zusammen. Das befreiende Gefühl, nach der allerletzten Prüfung gemeinsam mit den Kommiliton*innen den Erfolg zu feiern, ist schlicht unbezahlbar und zeigt jedes Mal aufs Neue, dass sich der Einsatz absolut auszahlt. Nach den Prüfungen geht es wieder zurück in eine spannende Praxisphase bei Dehner – mit viel neuem Wissen im Gepäck und der Vorfreude auf die nächste Theoriephase an der DHBW.