Neue Gesichter, neue Perspektiven
Besonders spannend wird mein Job, wenn ich selbst nicht im Fokus stehe, sondern wenn ich andere ins Rampenlicht rücke. Denn genau danach sind wir ständig auf der Suche: nach neuen Gesichtern, Persönlichkeiten und einer guten Portion Charme. Ob für einzelne Reels oder längere Formate – diese Zusammenarbeit bringt frischen Wind in unseren Content. Vor allem zeigt sie, was Dehner wirklich ausmacht: echte Expertise rund um Garten, Haus und Heimtier. Und genau das wollen wir sichtbar machen – authentisch, nahbar und mit echten Menschen.
Vernetzen, verstehen, erzählen
Durch meine Arbeit lerne ich unglaublich viele Menschen kennen, die ich sonst wahrscheinlich nie getroffen hätte. Zum Beispiel Hannah aus der Gärtnersiedlung oder Klaus Peters, CEO von Stauden Peters. Menschen, die eigentlich ganz andere Berührungspunkte mit unserem Unternehmen haben und plötzlich gemeinsam mit uns vor der Kamera stehen. Genau solche Begegnungen machen meinen Job für mich so einzigartig. Jedes Treffen bringt neue Geschichten und oft auch neue Ideen.
Auch intern bin ich viel unterwegs: ob bei der Degro, den Warenteams oder im Blumenpark. Als Social Media Manager ist man überall ein bisschen dabei und genau das braucht es auch. Denn am Ende müssen Produkte, Fachwissen, Kampagnen und Markenbotschaft perfekt zusammenspielen. Für mich ist das der Schlüssel zu gutem Content. Ich sehe meine Rolle daher ganz klar als Schnittstelle im Unternehmen – und genau dieses vernetzte Arbeiten begeistert mich jeden Tag aufs Neue.
Drehen im Alltag: Mittendrin statt nur dabei
Ein Großteil unserer Drehs findet im Flagship Garten-Center in Rain statt. Und dort ist eigentlich immer etwas los. Zwischen Pflanzen, Produkten und Content-Ideen begegnen uns auch immer wieder Kund*innen. Manche erkennen uns, andere schauen eher neugierig oder verwundert – und beides gehört dazu.
Dieses direkte Feedback ist für mich besonders wertvoll: Mal inspirierend, mal überraschend und manchmal einfach richtig unterhaltsam. Praktisch ist auch die Nähe zur Unternehmenszentrale. So können wir uns schnell abstimmen, spontane Fragen klären und bleiben immer nah am Geschehen. Und ganz nebenbei entstehen auch hier wieder neue Kontakte zu Kolleg*innen, mit denen ich ohne Social Media vermutlich nie so eng zusammenarbeiten würde.
Teamgeist & Dankbarkeit
Am Ende jedes Tages bleibt für mich vor allem eines: Dankbarkeit. Für all die Kolleg*innen, die uns unterstützen, vor die Kamera treten und unsere Ideen möglich machen. Ohne diesen Teamgeist wäre Social Media bei Dehner nicht das, was es ist – lebendig, authentisch und immer in Bewegung.
Ich bin gespannt, wohin uns diese Reise noch führt und freue mich, Teil eines Teams zu sein, das mit so viel Engagement und Leidenschaft dabei ist.
1. Natur und Büro? Hier geht beides!
Du arbeitest gerne strukturiert im Büro, möchtest aber nicht den ganzen Tag nur vor dem Bildschirm sitzen? Genau diese Mischung macht den Agrarbereich für mich so besonders.
Denn hier verbindet sich das Beste aus zwei Welten: Im Büro entwickelst du Strategien, analysierst Daten, planst Anbauprozesse und berätst deine landwirtschaftlichen Kunden*innen. Aber deine Arbeit endet nicht am Schreibtisch. Draußen auf dem Feld siehst du, wie deine Konzepte in der Praxis funktionieren. Du tauscht dich direkt vor Ort mit den Landwirt*innen aus, prüfst Pflanzenbestände und erlebst live, welchen Unterschied deine Beratung macht.
Diese Kombination aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass kein Tag dem anderen gleicht – und genau das liebe ich an meinem Job.
2. Du arbeitest mit Zukunftstechnologie
Landwirtschaft ist heute hochmodern. Themen wie Präzisionslandwirtschaft, Drohnen, Sensorik und KI treiben die Branche mit beeindruckender Geschwindigkeit voran.
Auch bei Dehner Agrar nutzen wir diese Technologien aktiv. Ein Beispiel ist die Drohnenausbringung zur biologischen Bekämpfung des Maiszünslers – als ergänzende Methode im Pflanzenschutz. Und das ist erst der Anfang: Bodenanalysen, digitale Auswertungen und intelligente Steuerungssysteme entwickeln sich ständig weiter. Schon heute lassen sich zum Beispiel Bodenbeschaffenheiten bis ins kleinste Detail analysieren und Felder passgenau bewirtschaften.
Die Agrarwelt von morgen ist digital, intelligent und voller Chancen. Für mich bedeutet das: Ich arbeite in einer Branche, die nicht hinterherläuft, sondern die Zukunft aktiv mitgestaltet.
3. Dein Job hat echten Impact
Eines ist klar: Ohne Landwirtschaft gäbe es keine Lebensmittel. Und genau deshalb ist unsere Arbeit so wichtig.
Im Agrarbereich bist du ganz nah dran an einer der zentralen Aufgaben unserer Gesellschaft: der Ernährung der Menschen. Wir bei Dehner Agrar unterstützen Betriebe dabei, wirtschaftlich zu arbeiten, Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen und gleichzeitig hochwertige Lebensmittel zu produzieren.
Das gibt meiner Arbeit einen echten Sinn. Ich weiß, dass das, was ich tue, einen direkten Beitrag leistet – heute und für die Zukunft.
Kurz gesagt
Die Agrarbranche ist viel mehr als viele denken: Sie verbindet Natur, moderne Technologien und echte Verantwortung in einem unglaublich abwechslungsreichen Arbeitsumfeld.
Wenn du gerne draußen unterwegs bist, strategisch im Büro arbeitest oder dich für Innovation und Fortschritt begeisterst, dann könnte der Agrarbereich genau dein Ding sein.
Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja bald bei Dehner Agrar. Denn wir suchen aktuell noch Verstärkung für unser Team. Schau doch mal auf unserem Jobportal vorbei.
Zwischen Degro & Agrar: Mein täglicher Standortwechsel
Mein Arbeitstag startet um 06:00 Uhr in der Logistik Degro. Gemeinsam mit meinem Team stimmen wir in einer internen Morgenbesprechung Aufträge, Anlieferungen und geplante Warenausgänge ab. Sobald alle Themen verteilt sind und die Prozesse anlaufen, geht es für mich weiter zum zweiten Standort.
Startschuss in der Logistik Agrar ist um 07:00 Uhr. Auch dort starten wir mit einer gemeinsamen Tagesplanung, bevor ich die Mitarbeitenden auf die zwei internen Bereiche aufteile und die operativen Abläufe begleite.
Dabei werden im dezentral gelegenen Saatgutlager Lieferungen angenommen, Aufträge kommissioniert und als Stückgut versendet. Im Gefahrstofflager übernehmen die Mitarbeitenden der Logistik Agrar das auftragsbezogene Verpacken der bereits kommissionierten Waren sowie den Versand über Speditionen. Teilweise erfolgt die Warenabholung auch direkt durch die Kundschaft oder durch unsere Verkaufsberater*innen von Dehner Agrar.
Im weiteren Verlauf des Tages pendle ich mehrfach zwischen beiden Standorten und schaue regelmäßig im Außenlager vorbei. Für mich ist es wichtig, überall präsent zu sein, ansprechbar zu bleiben und die Teams vor Ort aktiv zu unterstützen.
Flexibilität im Alltag: Wenn Pläne sich spontan ändern
Sobald die operativen Prozesse laufen, beginnt der dynamischere Teil meines Tages. Denn in der Logistik kommt es häufig anders als geplant: kurzfristige Ausfälle, dringende Unterstützungsbedarfe in anderen Abteilungen oder spontane Änderungen gehören dazu.
Dann heißt es: schnell reagieren, Prioritäten neu setzen und gemeinsam Lösungen finden. Besonders in Saisonzeiten entstehen teils starke, kurzfristige Auftragsspitzen. Dann ist zielgerichtetes Handeln gefragt, damit alle Waren termingerecht und sicher ihren Weg finden. Was ich dabei besonders schätze: Innerhalb der Logistik unterstützen wir uns standortübergreifend und ziehen immer an einem Strang.
Zahlen, Projekte und Zusammenarbeit
Neben der operativen Arbeit gehören auch analytische und organisatorische Aufgaben zu meinem Arbeitsalltag. Dazu zählen die Auswertung relevanter Kennzahlen, regelmäßige Lager- und Bestandskontrollen sowie enge Abstimmungen mit angrenzenden Abteilungen.
Ein weiterer großer Bestandteil meines Jobs: Projekte. Manche laufen nur wenige Wochen, andere erstrecken sich über Monate oder sogar ein ganzes Jahr. Diese Mischung aus Planung, Weiterentwicklung und spontanem Umdenken macht meinen Beruf besonders abwechslungsreich.
Was meine Arbeit für mich ausmacht
Kein Tag ist wie der andere und genau das schätze ich an meinem Job. Ich erlebe einen ständigen Wechsel zwischen klaren Abläufen, analytischen Aufgaben und Situationen, die schnelles Handeln erfordern. Besonders wichtig ist mir dabei, dass ich mich jederzeit auf meine Teams verlassen kann. Wir kommunizieren offen, direkt und vertrauensvoll. So schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden.
Wenn du Lust hast, Teil eines starken, kollegialen und vielfältigen Logistikteams zu werden: Wir suchen noch Verstärkung! Hier kommst du zu unseren freien Jobs.
Vielfältige Sortimente und perfekte Präsentation
Von April bis Juni findet unser Hauptgeschäft statt. In dieser Phase fahren wir in der Abteilung Blumen & Pflanzen alles auf, was das Pflanzenherz begehrt: Zimmerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen, Nutz- und Gartenpflanzen. Gerade bei beliebten Sorten wie Geranien, Petunien oder Begonien reichen unsere Tische für die Warenpräsentation längst nicht mehr aus. Jetzt kommen unsere CC-Rollwägen ins Spiel. Werden mehrere zusammengestellt, entsteht eine sogenannte „Wagenburg“. Jede Burg ist thematisch aufgebaut: sonnig, schattig, mediterran, farbstark. So finden unsere Kund*innen auf den ersten Blick genau das Richtige.
Damit alles reibungslos läuft, bereite ich mein Team schon vorab in Meetings vor. Wo kommt welches Sortiment hin? Wie wird beschildert? Welche Pflanze braucht besondere Aufmerksamkeit? Eine korrekte, gut sichtbare Beschilderung ist – neben der Preisauszeichnung – entscheidend für unsere Kundschaft und gehört zu meinen täglichen Kontrollaufgaben.
Teamwork, Gießplan und reibungslose Abläufe
In der Saison zählt eine präzise Organisation. Viele Pflanzen – zum Beispiel Hortensien – benötigen in den warmen Sommermonaten fast täglich Wasser. Deshalb haben wir gemeinsam einen detaillierten Gießplan entwickelt: klare Bereiche, farblich markiert, ergänzt durch eine Legende. So können auch Kolleg*innen aus anderen Abteilungen mühelos unterstützen, wenn eine helfende Hand benötigt wird.
Auch bei unseren Gemüsepflanzen arbeiten wir mit Wagenburgen: Ob Schalengemüse wie Salat oder Kohl, tomatenstark, gurkenreich oder sortiert nach Chili, Paprika und Co. Jede Burg besteht aus acht miteinander verbundenen CCs inklusive Werbematerial und dem passenden Dünger.
Drei große LKW-Belieferungen pro Woche halten uns zusätzlich auf Trab. Die Ware muss nach der Anlieferung zügig an den richtigen Verkaufsplatz verräumt, gut versorgt und attraktiv präsentiert werden. Gerade an Tagen mit großen Lieferungen ist das nur möglich, wenn viele helfende Hände im Markt sind. Denn wir sprechen hier oft von mehr als einem LKW voller Pflanzen, die schnellstmöglich perfekt in Szene gesetzt werden wollen. Frühschicht und Spätschicht greifen dabei perfekt ineinander: Die einen räumen Ware ein und sorgen für eine inspirierende Warenpräsentation, während sich die Spätschicht um die Gießkontrolle und die intensive Kundenberatung kümmert.
Moderne Tools und echte Nähe zu unseren Kund*innen
Unterstützung erhalten wir durch eine neue App, die uns Aufgaben digital zuweist, zum Beispiel Umbauten von Wechselflächen. Ist etwas erledigt, haken wir es direkt ab. Das schafft Übersicht und spart Zeit.
Doch trotz aller Tools steht eines im Mittelpunkt: der Mensch. Wir möchten begeistern – mit Fachwissen, einem höflichen Auftreten und echter Freude am Kontakt mit Kund*innen und natürlich an unserem blühenden Sortiment. Wir bieten Hilfe an, bevor sie gebraucht wird, holen Einkaufswägen, wenn jemand mehr gefunden hat als geplant und erarbeiten mit der Kundschaft gemeinsam Bepflanzungsideen.
„Ein Verkaufsgespräch muss leben“. Das sage ich meinem Team immer wieder. Ich unterstütze meine Mitarbeitenden, coache sie im Alltag und freue mich, wenn sie immer selbstsicherer werden. Denn Teamleitung bedeutet zuhören, anleiten, verstehen und motivieren. Genau diese Vielfalt macht meinen Job so spannend.
Mit Herz dabei – jeden Tag aufs Neue
Die Hauptsaison fordert uns. Aber sie macht unglaublich viel Spaß und kein Tag ist wie der andere. Ich freue mich jeden Morgen auf mein Team, auf unsere Kund*innen und auf all die Aufgaben, die vor uns liegen.
Und wenn du auch Lust hast, Teil dieser lebendigen, grünen Welt zu werden: Wir suchen aktuell Verstärkung für unsere Märkte in ganz Deutschland und Österreich. Hier geht’s zu unserem Jobportal.
Orientierung im Mitbestimmungs-Dschungel
Wer bei Dehner neu startet, trifft schnell auf einen Begriff, der gleich doppelte Bedeutung hat: Betriebsrat. Damit ist sowohl das Gremium als auch die einzelne Person im Gremium gemeint – klingt komplex, ist im Alltag aber gut handhabbar. Entscheidend ist zu wissen: Welches Gremium ist wofür zuständig?
Von Rain über unsere Garten-Center in Deutschland und Österreich bis hin zum Gesamtbetriebsrat gibt es mehrere Ebenen, die eng verzahnt miteinander arbeiten.
Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat (GBR) und den örtlichen Betriebsräten (BR) in unseren Garten-Centern arbeiten wir transparent, lösungsorientiert und immer mit dem Ziel, verlässliche und faire Rahmenbedingungen für unsere Kolleg*innen zu schaffen.
So sind die Betriebsratsgremien aufgebaut
- Betriebsrat am Firmensitz Rain: Rund 1.500 Kolleg*innen wählen ein Gremium mit 15 Mitgliedern. Hier werden alle Themen behandelt, die speziell den Standort betreffen. Von personellen Maßnahmen, zum Beispiel Einstellungen, über Schichtmodelle bis hin zu lokalen Betriebsvereinbarungen.
- Gesamtbetriebsrat Deutschland: Wenn es um übergreifende Fragen geht – wie neue Software, Ausbildungsinhalte oder Benefits – kommt der Gesamtbetriebsrat ins Spiel. Dreimal im Jahr treffen sich Delegierte verschiedener Standorte in Rain, um mehrere Tage intensiv zu beraten, abzustimmen und Weichen zu stellen.
- Daneben gibt es in einigen Märkten lokale Betriebsratsgremien
- Betriebsrat Österreich: Unsere Standorte in Österreich sind in einem gemeinsamen Gremium organisiert. Viele Regelungen werden aus Deutschland übernommen, damit wir Themen möglichst einheitlich gestalten können.
Meine Rolle: Von der Prüfung zur echten Gestaltung
Als Senior Manager Labour Relations bin ich Experte für kollektives Arbeitsrecht und daher schon früh in Projekten eingebunden. Ich prüfe, ob und welches Gremium zuständig ist und begleite die inhaltliche Ausgestaltung: Ziele klären, Umsetzung evaluieren, Kompromisse finden.
Besonders wichtig ist mir dabei ein Grundsatz: Co-Creation statt Pflichtübung. Große Vorhaben – ob in HR oder in den Märkten – besprechen wir so früh wie möglich in Ausschüssen oder in direkten Terminen. Genau dann, wenn noch nicht alles fix ist. Das ermöglicht echte Mitgestaltung und sorgt dafür, dass am Ende Betriebsvereinbarungen entstehen, die gelebt werden können.
Austausch, der Vertrauen schafft
Viermal im Jahr treffen sich Vertreter*innen von HR, GBR und BR im Quartalsmeeting. Die Agenda: aktuelle Schwerpunkte, Learnings, To-dos. Dieser Rhythmus bringt Klarheit, Tempo und Verlässlichkeit.
Zwischen diesen Terminen setze ich stark auf persönliche, vertrauliche Gespräche. Ein kurzer Videocall reicht oft, um Missverständnisse zu klären und Lösungen zu finden, bevor Themen eskalieren. Vertrauen und Verlässlichkeit sind dabei die Basis – und Vertrauliches bleibt vertraulich.
Fazit: Mitbestimmung ist Teamarbeit
Wenn GBR, BR und Labour Relations frühzeitig, offen und verlässlich zusammenarbeiten, entstehen Lösungen, die rechtssicher, menschlich und praxistauglich sind. Genau dieser Mix macht Dehner als Familienunternehmen aus – heute und in Zukunft.
Lieblingsmomente in meinem Arbeitsalltag
Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es bestimmte Momente sind, die meinen Arbeitsalltag besonders lebendig machen. Dazu gehört vor allem dieser eine: Wenn ich schon beim Erstellen eines Posts spüre, dass er richtig gut wird. Dieses intuitive Gefühl, wenn Story, Bildsprache, Timing und Umsetzung ineinandergreifen – das ist für mich kaum zu übertreffen. Und wenn der Beitrag dann tatsächlich „durch die Decke geht“, ist das wie ein kreativer Volltreffer.
Ein weiterer Motor für meine Motivation ist die Abwechslung. Obwohl ich oft am Schreibtisch starte, endet mein Tag selten am selben Ort. Ob im Markt, in der Gärtnersiedlung oder wieder tief im Content‑Flow am PC: Diese Mischung aus direkten Begegnungen, neuen Eindrücken und konzentriertem Arbeiten sorgt für frische Perspektiven und spontane Einfälle.
Social Media lebt von Kreativität, Experimentierfreude und Mut, neue Wege auszuprobieren. Genau das bringt mich dazu, neugierig zu bleiben und immer wieder frische Ideen zu entwickeln.
Was mich wirklich antreibt
Am Ende geht es für mich vor allem darum, Inhalte zu schaffen, die etwas auslösen – Inspiration, ein Lächeln, ein Aha‑Moment. Jede positive Reaktion zeigt mir, wie vielfältig und lebendig mein Arbeitsumfeld ist. Die Kombination aus Kreativität, Abwechslung und Verantwortung ist es, die mich Tag für Tag antreibt und erfüllt.
Dazu gehören Fähigkeiten, die mir täglich helfen, meinen Job mit Leidenschaft auszuüben: Mut, Neues auszuprobieren, Trends früh zu erkennen und diese auf Dehner zu übertragen. Gleichzeitig behalte ich immer die übergeordneten Ziele im Blick und stimme meine nächsten Themen darauf ab. Ein großes Vertrauen in mich selbst und meine Kolleg*innen spielt dabei eine wesentliche Rolle, damit am Ende ein Post entstehen kann, der im besten Fall viral geht.
Zuletzt richtig überrascht hat mich der Beitrag zum Zwergpfirsich. Schon aus dem letzten Jahr wussten wir, dass die Kombination mit dem Trend “Dopamin Decor” stark performt. Das ist ein Einrichtungstrend, der durch kräftige Farben, verspielte Muster und persönliche Lieblingsstücke gezielt Glückshormone (Dopamin) freisetzen soll. Wir haben uns also wieder eine gute Resonanz erhofft und das Ergebnis hat zuletzt sogar alle Erwartungen übertroffen: Mit dem Reel konnten wir die 1 Millionen Aufrufe knacken! Diese Menge an Menschen muss man sich erstmal bildlich vorstellen. Das ist unfassbar und unglaublich motivierend zugleich.
Ein Meilenstein für die digitale Zukunft von Dehner
Das vergangene Jahr war für den Bereich E‑Commerce & Cross Channel eines der bedeutendsten Transformationsjahre in der Geschichte von Dehner. Mit Mut, Konsequenz und beeindruckendem Teamgeist ist es uns gelungen, zwei zentrale Säulen unserer zukünftigen digitalen Leistungsfähigkeit neu aufzubauen:
- die vollständige Internalisierung unseres Entwicklerteams und
- ein umfassendes Refactoring unserer E‑Commerce-Technologie – in Rekordzeit.
Beide Schritte stärken unsere digitale Souveränität nachhaltig und bilden die Basis für Wachstum, Innovation und eine technologiegetriebene Zukunft.
Internes Know-how als strategische Stärke
Die Internalisierung unseres Entwicklerteams war weit mehr als eine strukturelle Entscheidung. Sie markiert einen Wendepunkt in unserer technischen Handlungsfähigkeit. Heute treffen wir technologische Entscheidungen eigenständig, basierend auf unserer Unternehmensstrategie und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. Das vormals extern gebundene Know-how ist nun fest im Unternehmen verankert: Prozesse werden schneller, Entscheidungen nachhaltiger und unser Verständnis für das eigene Geschäft wächst täglich weiter. Gleichzeitig setzen wir weiterhin auf eine starke Partnerschaft: Ein Dienstleister unterstützt uns mit Expertise, neuen Impulsen und Skalierungsmöglichkeiten. Die Kombination aus internem Know-how und externer Stärke schafft eine optimale Balance aus Stabilität und Flexibilität.
Technologie-Refactoring in Rekordzeit – und der Start in eine neue Ära
Ein besonderer Erfolg des Transformationsjahres ist das erfolgreiche Refactoring, also ein Relaunch unserer E‑Commerce-Technologie; umgesetzt in nur wenigen Monaten. Damit haben wir Altlasten abgebaut und unsere Plattform technologisch zukunftsfähig gemacht.
Die Einführung einer modernen Headless-Architektur ermöglicht es uns nun, Frontend und Backend unabhängig weiterzuentwickeln, neue Funktionen schneller bereitzustellen und digitale Touchpoints flexibler zu gestalten – vom Webshop über Apps bis hin zu Cross-Channel-Schnittstellen. Gleichzeitig steigern wir Effizienz, Wiederverwendbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Dieser Fortschritt war nur möglich durch das außergewöhnliche Engagement zahlreicher Teams aus der Software-Entwicklung, IT, UX, Digital Operations, Shop-Management und weiteren Schnittstellen. Gemeinsam haben sie gezeigt, wie viel wir bei Dehner erreichen können, wenn wir vereint an einem Ziel arbeiten.
Die Weichen für die Zukunft sind gestellt und wir sind bereit, die nächsten Schritte zu gehen: schneller, flexibler und kundenzentrierter als je zuvor.
Planung und Vorbereitung der Trichogramma-Saison
Die Trichogramma-Saison startet im ersten Quartal des Jahres. Im ersten Schritt lassen wir die vergangene Saison Revue passieren, bevor wir auf Basis der letzten Jahre kalkulieren, organisieren und planen. Ziel ist, Anfang April mit unserem Konzept „live“ zu gehen. Dazu gehören die aktive Kund*innenansprache durch unsere Verkaufsberater*innen, die Verteilung von Flyern und die Freischaltung des Trichogramma-Portals auf unserer Dehner-Agrar-Homepage.
Dort können Landwirt*innen alle Eckdaten zu ihren Flächen eintragen und zwischen einer einmaligen oder zweimaligen Befliegung wählen. Unsere Empfehlung: die zweimalige Variante. Dabei werden bei der ersten Befliegung 220.000 Trichogramma-Kugeln und bei der zweiten nochmals 110.000 Kugeln über das Feld abgeworfen – das erhöht die Erfolgschancen bei der Bekämpfung des Maiszünslers deutlich.
Von der Planung zur Praxis: Drohneneinsatz und natürliche Schädlingsbekämpfung
Nachdem alle interessierten Landwirt*innen ihre Daten im Portal hinterlegt haben, erstellen wir eine Übersicht, um das Befliegen der Felder mit Drohnen einzuleiten. Unsere externen Drohnenflieger*innen erhalten alle wichtigen Informationen, um ihre Flugrouten zu planen und die Schlupfwespen-Kugeln präzise auszubringen.
Doch was sind eigentlich Schlupfwespen?
Die weiblichen Trichogramma-Schlupfwespen parasitieren nach dem Schlüpfen die Eier des Maiszünslers, indem sie ihre eigenen Eier darin ablegen. Daraus entstehen neue Schlupfwespen, die wiederum weitere Zünsler-Eier befallen – ein natürlicher Kreislauf zur Schädlingsbekämpfung. Um den optimalen Zeitpunkt der Ausbringung zu bestimmen, stellen wir Mitte April auf unserer Maisschaufläche eine eigene Trichogramma-Falle auf. Sie liefert wertvolle Daten zum Befall, die wir wöchentlich an das Amt melden. So kann regional frühzeitig ein Warnruf erfolgen.
Koordination und Abschluss der Saison
Erreicht der Maiszünsler seinen Flug-Höhepunkt, muss alles schnell gehen. Ich stimme mich mit unseren Drohnenflieger*innen ab, wann die beauftragten Flächen beflogen werden und die Trichogramma-Kugeln geliefert werden. Ein Teil der Lieferung geht direkt an die Landwirt*innen mit der Bitte um sofortige Kühlung. Der andere Teil wird bei uns gelagert – selbstverständlich gekühlt, damit die Schlupfwespen in den Kugeln nicht zu früh schlüpfen. Über das Portal kann ich jederzeit nachverfolgen, welche Flächen bereits beflogen wurden. Nach Abschluss der ersten Runde folgt bei einer zweimaligen Befliegung rund 14 Tage später die zweite. Auch hier bleibe ich eng im Austausch mit Lieferant*innen und Drohnenflieger*innen.
Anfang Juli endet schließlich die Trichogramma-Ausbringung und damit ein spannendes Projekt, das uns jedes Jahr aufs Neue fordert, aber auch stolz und zufrieden auf die vergangenen Monate zurückblicken lässt.
Vom Aufbruch zur Plattform – unser Relaunch als Meilenstein
Als ich vor vier Jahren bei Dehner gestartet bin, befand sich unser E-Commerce Bereich mitten im Wandel. Unsere Vision war klar: Wir wollten den besten Online-Shop für Garten, Haus und Heimtier schaffen – und ihn nahtlos mit unseren stationären Garten-Centern zu verbinden.
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg war der große Relaunch unseres Online-Shops im Oktober 2024. Mit Spryker und SAP als technologischer Basis sowie einem neuen CMS (Magnolia) und einer verbesserten Produktsuche (FactFinder) haben wir die Grundlage für eine moderne und skalierbare Plattform geschaffen.
Zu den sichtbaren Highlights gehören:
- Ein frisches, mobil optimiertes Design
- Eine verbesserte Navigation und Nutzerfreundlichkeit
- Mehr Transparenz bei Lieferzeiten und Kundenkommunikation
- Eine stärkere Einbindung unserer Garten-Center mit Services wie Click & Collect
Next Steps: Wir denken E-Commerce ständig weiter
Doch dieser Relaunch war für uns kein Abschluss, sondern nur der Anfang. Hinter den Kulissen arbeiten wir bereits an der Weiterentwicklung unseres Online-Shops:
- Eine noch modernere Optik
- Mehr Nutzerzentrierung und Inspiration
- Schnellere Ladezeiten und höhere Skalierbarkeit
- Neue Funktionen mit echtem Mehrwert für unsere Kund*innen
- Erweiterte Services und noch mehr Beratung
Hinter jedem dieser Features steht ein Team, das mit Leidenschaft und Expertise daran arbeitet, die digitale Zukunft von Dehner zu gestalten. Ob Shop Management, Software Development, Digital Operations, Online Sales, Customer Service oder unsere vielen Stakeholder – nur durch diese Zusammenarbeit können wir unsere Ziele erreichen.
Teamwork, Technologie, Transformation
Damit wir diese Vision umsetzen können, haben wir in den letzten Jahren nicht nur in Technologie investiert, sondern auch in unsere Organisation:
- Neue Rollen und Expert*innen wie Product Owner und Software Developer
- Klare Verantwortlichkeiten und eine zielorientierte Arbeitsweise
- Befähigung unserer Mitarbeitenden, damit sie eigenverantwortlich handeln und Ziele erreichen können
- Eine offene Fehlerkultur
Diese Veränderungen sind entscheidend, um ein Einkaufserlebnis zu schaffen, das inspiriert, einfach funktioniert und unsere Kund*innen glücklich macht.
Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben – doch wir sind noch lange nicht fertig. Seid gespannt!
Digitale Services, die den Unterschied machen
Wir sind mehr als nur ein Online-Shop. Wir gestalten digitale Services, die unseren Kund*innen echten Mehrwert bieten. Für Menschen, die ihre Gärten lieben und Wert auf Qualität, Nähe und Verlässlichkeit legen – egal über welchen Kanal. Unser Anspruch ist es, ein digitales Einkaufserlebnis zu schaffen, das sich nahtlos in die Marke Dehner einfügt: stabil, performant und immer kundenzentriert.
Unsere Expertise bündeln wie in fünf spezialisierten Teams, die ich als Führungskraft fordern und fördern darf: Shop Management, Softwareentwicklung, Operations, Online-Sales und Customer Service. Gemeinsam tragen wir die Verantwortung für die gesamte digitale Präsenz von Dehner im deutschsprachigen Raum – vom Online-Shop bis hin zu Marktplätzen, sowohl in Deutschland als auch in Österreich.
Was das konkret bedeutet? Zum Beispiel ermöglichen wir es unseren Kund*innen, online ganz bequem den nächsten Dehner Markt zu finden – mit unserem intuitiven Storefinder. Wer Zeit sparen möchte, kann über Click & Collect Produkte online reservieren und direkt im Garten-Center abholen. Auch die Verfügbarkeitsanzeige im Online-Shop sorgt für Transparenz und Planungssicherheit bei unseren Kund*innen. Unser Ziel: Online- und Offline-Erlebnis perfekt zu verzahnen – für ein rundum stimmiges Einkaufserlebnis.
Möglichmacher-Mentalität: Führung mit Vertrauen
Mir persönlich ist es wichtig, Silos abzubauen und Menschen in die Verantwortung zu bringen. Mein Führungsverständnis? Möglichmacher sein. Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich Talente entfalten können. Ich bin überzeugt: Nur mit einem starken, motivierten Team gestalten wir den digitalen Wandel bei Dehner erfolgreich – und bringen ein Traditionsunternehmen mit einem klaren digitalen Anspruch voran.
Warum ich mich für Dehner entschieden habe
Für mich verbindet Dehner genau das, was sinnstiftende Arbeit ausmacht: ein starkes Wertefundament, echte Nähe zu den Kund*innen und den Willen, im Digitalen neue Wege zu gehen. Hier treffen Tradition und Zukunft aufeinander – und ich bin stolz, diesen Weg gemeinsam mit meinem Team aktiv zu gestalten.