Dehner Welten

Über Dehner
Das Familienunternehmen Dehner: Tradition und Weitblick in dritter Generation
Europas größte Garten-Center-Gruppe mit Niederlassungen in Deutschland und Österreich hat ihren Ursprung im bayerischen Rain am Lech. Und hier steht auch heute noch der Stammsitz der Firma Dehner Garten-Center, in dem aktuell 1.100 Mitarbeiter beschäftigt sind; insgesamt gehören derzeit 106 Filialen mit etwa 5.100 Beschäftigten zum Unternehmen.
Georg Weber und seine Frau Albertine (geborene Dehner) eröffneten am 1. August 1947 unter dem Namen Dehner & Co – Samenzucht – Samengroßhandel“ den Zweipersonen-Betrieb in Rain. Der Handel von Feldsaatgut versprach gute Geschäfte, da sich viele Deutsche in den Nachkriegsjahren ihr Gemüse selber zogen; zudem konnte Georg Weber seine Ware aus der Sämerei seiner Schwiegereltern beziehen. So konnte 1949 eine erste Filiale in Augsburg eröffnet werden.
Mit steigendem Lebensstandard in der Bundesrepublik änderte sich entsprechend das Angebot bei Dehner. Weber folgte dem Trend und gründete den Geschäftsbereich Pflanzen- und später auch Gartenzubehörhandel. Zunächst beschränkte er sich dabei auf den Versandhandel nach Katalogbestellung, später kamen Gartencenter hinzu. Weber baute das Unternehmen in der Folge zur größten reinen Garten-Center-Kette in Deutschland aus, die noch um Heimtier- und Zooabteilungen ergänzt wurde.
Nach wie vor ist Dehner inhabergeführt, mittlerweile schon in der dritten Generation. Auf den Gründer Georg Weber folgte sein Sohn Albert, auf diesen wiederum sein Sohn Georg mit dem Namen des Großvaters. Die jeweiligen Nachfolger wurden früh in die Firmengeschäfte in unterschiedlichen Abteilungen eingeführt, um einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen zu erhalten. So konnten die Führungswechsel sukzessive und in bedächtigen Schritten umgesetzt werden. Die Kontinuität schlägt sich auch in der Firmenphilosophie nieder: Unternehmerisch orientiert an den Bedürfnissen der Zeit bei höchsten Qualitätsstandards. Sozial verantwortlich als zuverlässiger Arbeitgeber, der in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert und berufliche Perspektiven ermöglicht. Nachhaltig als verantwortungsbewusstes Unternehmen, das Wert auf hohe ökologische Standards legt.
Dass die Firmenphilosophie bei Dehner auch gelebt wird, zeigen soziale und nachhaltige Projekte und Initiativen, die das Unternehmen ins Leben gerufen hat:
Der Dehner Hilfsfonds
Im Jahr 2001 gründete die Inhaberfamilie den „Dehner Hilfsfond für Menschen in Not“. Ziel der Stiftung ist es, Hilfe für in Not geratene Menschen aller Alterstufen zu bieten. Der Grundstock der Stiftung wurde durch die Dehner GmbH & Co. KG mit einem Kapital von 100.000 Euro gelegt, in 2003 kamen weitere 50.000 Euro dazu. Durch firmeninterne und externe Spendenaktionen wird das Kapital fortlaufend aufgestockt.
Die Gärtnersiedlung Rain
In Kooperation mit dem Freistaat Bayern und der Stadt Rain realisierte Dehner eine innovative „Gärtnersiedlung“, die auf der Idee von einer vertikalen und horizontalen Kooperation von Handel und Produktion fußt und soziale, ökologische und unternehmerische Vorteile verbindet:
- kurze Transportwege: schnellere Logistik, die Ware kann im Gartencenter in frischerer Qualität und mit geringeren Transportverlusten angeboten werden, geringere Transportkosten
- langfristige Lieferantenbindung: leichtere Anbauplanung, Absatzsicherung, einfachere Qualitätskontrolle schon bei der Produktion, bessere Erzeugerpreise
- Konkurrenzfähige Flächengrößen gegenüber Betrieben in Holland und am Niederrhein durch Spezialisierung ermöglichen günstigere Einkaufspreise für Dehner.
Der Dehner Blumenpark
Der Blumenpark in Rain ist ein 115.000 qm großes „grünes“ Einkaufs- und Veranstaltungszentrum am Stammsitz in Rain mit angegliedertem Schaupark und Hotel. Der öffentliche Blumenpark mit 50.000 qm sowie der vom Unternehmensgründer gestiftete und nach ihm benannte öffentliche Georg-Weber-Park sind für Touristen wie Anwohner eine Attraktion in der Region.
Auszeichnungen
Das Engagement von Dehner wurde von der Öffentlichkeit mit zahlreichen Ehrungen und Preisen honoriert:
- 1994: Bayerische Umweltmedaille für „besondere Verdienste im ökologischen Bereich“. Die Bayerische Umweltmedaille wurde für ein zielgerichtetes und konkretes Entsorgungs- und Verwertungskonzept verliehen.
- 1996: Goldener Zuckerhut, der „Branchen-Oskar“ der Lebensmittel Zeitung, für besondere Leistungen im Handel. Durch den Goldenen Zuckerhut würdigt die Lebensmittel Zeitung jährlich bis zu sieben Firmen und Persönlichkeiten, die sich in der deutschen und europäischen Konsumgüterwirtschaft verdient gemacht haben.
- 2004: Bayerischer Qualitätspreis der Bayerischen Staatsregierung verliehen für „Qualitätsstrategie“ und „Integration der Mitarbeiter“ in ein Unternehmenskonzept. „Dehner-Qualität“ bedeutet Erfüllung der Kundenbedürfnisse, ebenso wie das permanente Bestreben nach reibungslosen Geschäftsabläufen.“ So der damalige Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu.
- 2005: Hans-Bickel-Preis des Verbands der Weihenstephaner Ingenieure e. V. für den Bereich Gartenbau.
- 2006: Zuschauerpreis des Bayerischen Gründerpreises auf der Unternehmerkonferenz der bayerischen Sparkassen in Nürnberg. Der Bayerische Gründerpreis wurde 2006 bereits zum vierten Mal für herausragende Erfolge beim Aufbau von Unternehmen vergeben – die höchste Auszeichnung für Gründer und Unternehmer in Bayern.
Dehner in Zahlen:
Geschäftsform: GmbH & Co KG
Mitarbeiter: 5.000, davon 1.100 am Standort Rain
Standorte: 107 in Deutschland und Österreich
Bruttoumsatz 2010: 687 Millionen Euro
PDF-Download:
Familienunternehmen Dehner
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