Dehner Welten

01.11.11: SOS – Unterstützen Sie die Vögel
Immer kleiner werden die Naturräume für Wildtiere und besonders auch für Wildvögel: Durch Flächenversiegelung verschwinden laufend und in rasantem Tempo Sträucher, Hecken und Bäume. Wo früher Wildblumen und -kräuter auf Äckern und Feldern wuchsen, finden sich heute nur noch Monokulturen. Auch in unseren Gärten haben fremde Zierpflanzen oft die heimische Flora ersetzt. Kein Wunder, dass die Nahrung ganzjährig knapp wird für unsere Vögel. Deutlich wird diese Entwicklung am erheblichen Artenschwund der heimischen Vogelwelt. Um ihren Fortbestand nachhaltig zu sichern, ist tatkräftiges Handeln angesagt!
Das ganze Jahr
Nicht nur im Winter, sondern auch in den übrigen Jahreszeiten sollten Sie ihnen Futter anbieten – und zwar artgerechte Nahrung, die an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst ist: In der kalten Jahreszeit und im Frühling brauchen die Vögel energiereiches Futter, um sich warm zu halten sowie für Nestbau und Eiablage. In der Aufzuchtzeit sollte auch hochwertiges Insektenfutter gereicht werden, damit die Jungvögel richtig ernährt werden. Ideal für die Ganzjahresfütterung ist beispielsweise das Dehner Zoo Gartenvogelfutter in 1A-Qualität. Körnerfresser wie Spatz und Fink kommen damit ebenso auf ihre Kosten wie Weichfresser, z.B. Meisen, Amsel oder Rotkehlchen. Das Nahrungsangebot können Sie auch mit Beeren- und Früchte-Knödel sowie den beliebten Meisenknödeln ergänzen.
Die Geschmäcker sind verschieden!
Die bei uns heimischen Vögel lassen sich grob in zwei Gruppen gliedern: Körnerfresser wie Finken und Sperlinge, die vor allem Sämereien mit harter Schale aufnehmen, sowie Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Amsel und Star, die tierische Kost in Form von Insekten sowie sehr feiner und weicher Körner wie Mohn oder Haferflocken bevorzugen. Relativ flexibel, was das Futter angeht, sind Allesfresser wie Meisen, Spechte oder Kleiber, die sich im Winter auf Körner umstellen und auch Sonnenblumenkerne oder Hanf gern akzeptieren.
Allround-Futter: Allen Geschmäckern gerecht werden die Meisenknödel aus Ihrem Dehner-Markt: Sie enthalten Getreide und Saaten ebenso wie Öle und Fette. Lebenswichtige Mineralstoffe runden die Inhaltspalette ab. Als besonders nahrhafter Leckerbissen für den Winter sind beim „Wildsamen-Knödel“ außerdem ölhaltige und nährstoffreiche Saaten aus der Natur enthalten – ein echter Energie-Snack.
Liebhaber tierischer Proteine unter den Vögeln haben es nicht nur in der kalten Jahreszeit schwer, auf ihre Kosten zu kommen: Durch Einsatz von Pestiziden und den Rückgang von Wildkräutern sind Insekten auch während der Vegetationszeit in manchen Gärten zur Seltenheit geworden. Da kommt der „Meisenknödel des Jahres“ mit proteinreichen Insekten, den Sie in Ihrem Dehner-Markt erwerben können, wie gerufen. Sein hoher Energiegehalt, in frostbeständiger Form aufbereitet, hilft den Tieren nicht nur bei Kälte und Frost, sondern auch in der Zeit von Brut und Jungenaufzucht.
Welcher Vogel ist schon da?
Die folgenden Arten gehören zu den häufigsten Besuchern an Futterplätzen in Gärten – sie mögen übrigens alle Meisenknödel!
Meisen
Porträt: Kleine, kurzschnäbelige Vögel, die geschickt im Geäst herumklettern. Die Kohlmeise ist die größte Meisenart und mit gelber Bauchunterseite und deutlich schwarzem Bauchstreif nicht zu verwechseln. Die Blaumeise ist deutlich kleiner mit blauer Kappe und gelblicher Unterseite.
Bevorzugte Kost: Meisen sind Allesfresser, die im Winter Sonnenblumenkerne und andere Sämereien sowie ganzjährig Fettfuttermischungen und Erdnüsse zu schätzen wissen. Man sieht sie oft kopfüber an Meisenknödeln hängen.
Finken
Porträt: Der Grünfink (Grünling) ist matt bis leuchtend gelbgrün gefärbt. Flügel und Schwanz sind mit gelben Abzeichen versehen. Der Buchfink ist an seiner doppelten weißen Flügelbinde zu erkennen. Beim Männchen ist der Scheitel blaugrau, beim Weibchen grau gefärbt.
Bevorzugte Kost: Beide verzehren kleine Sämereien sowie Fettfutter, der Grünfink auch größere Sämereien. Meisenknödel sind das ganze Jahr beliebt. Der Buchfink nimmt gern herabgefallene Sämereien vom Boden auf, er ist weniger im Futterhaus.
Sperlinge
Porträt: Kräftig und groß ist der Haussperling mit braun-schwarz-weiß gemusterten Flügeln. Der Männchen hat einen grauen Scheitel und einen schwarzen „Brustlatz“. Etwas zierlicher ist der Feldsperling. Beide Geschlechter besitzen einen schokoladebraunen Scheitel, die schwarzen Wangenflecken wirken wie Ohrenschützer.
Bevorzugte Kost: Haussperlinge fressen häufig größere Sämereien und Getreidekörner. Der Feldsperling mit seinem weniger kräftigen Schnabel hält sich eher an kleinere Sämereien und Fettfutter.
Amsel
Porträt: Kohlschwarze Federn mit gelbem Schnabel und Augenring: ältere Amselmännchen sind unverkennbar. Die braun gefärbten Weibchen mit gefleckter Kehle und Brust sind nicht so einfach zu identifizieren.
Bevorzugte Kost: Amseln sind Allesfresser, die Haferflocken, Nussbruch, Fettfutter, aber auch Samen und sogar ganze Sonnenblumenkerne in kürzester Zeit verputzen. Auch Rosinen und Äpfel werden gern akzeptiert: Übrigens: Amseln picken lieber seitlich sitzend als hängend an einem Meisenknödel herum.
Kleiber
Porträt: Gedrungener Vogel mit kurzem Schwanz, starkem, spitzem Schnabel, blaugrauem Rücken und gelbbrauner Unterseite. Seine Kehle ist weißlich gefärbt, ebenso seine äußeren Schwanzfedern. Mit seinem schwarzen Augenstreif sieht er aus wie ein Pirat. Er kann – das ist eine Besonderheit - an einem Baum kopfabwärts klettern.
Bevorzugte Kost: Kleiber lieben Sonnenblumenkerne und Haselnüsse, die sie sogar aufhacken können. Ein Meisenknödel wird nicht verschmäht – an ihm hämmert der Vogel kopfabwärts hängend herum.
Rotkehlchen
Porträt: Unverkennbar ist der zierliche Vogel mit dem orangeroten Kehl- und Brustfleck, rostroter Stirn sowie dem grazilen Schnabel, der ihn als Insektenfresser verrät. Jungvögel sind deutlich hell- und dunkelbraun gefleckt.
Bevorzugte Kost: Eigentlich ist das Rotkehlchen ein Zugvogel. Doch aufgrund der regelmäßigen Winterfütterung überwintert es mehr und mehr in seinem Brutgebiet. Rotkehlchen bevorzugen im Winter Weich- und Fettfutter, akzeptieren aber auch kleine Sämereien. Meist erscheinen sie einzeln am Futterplatz, da sie auch im Winter ihr Revier verteidigen.
Tipps für den Futterplatz
Das beste Futter wird nicht akzeptiert, wenn sich die Vögel bei der Futteraufnahme nicht sicher fühlen. Beachten Sie deshalb Folgendes:
- Gut ist ein ruhiger, möglichst hoher (mind. 1,6 m über dem Erdboden) und katzensicherer Platz in der Nähe von Zuflucht bietenden Sträuchern und Bäumen. Ideal ist eine übersichtliche Stelle, damit die Vögel evtl. drohende Gefahren schneller wahrnehmen können.
- Beginnen Sie mit der Fütterung vor dem ersten Schneefall. Denn zu diesem Zeitpunkt sollten die Vögel bereits wissen, wo es „etwas zu holen gibt“.
- Das häufigste „Vogelrestaurant“ ist noch immer das Futterhaus, also ein überdachter Fressplatz. Speziell für die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Vogelarten gibt es in Ihrem Dehner-Markt spezielle Futtersysteme (z.B. von CJ Wildbirds Foods), die sich an den individuellen Besonderheiten der gefiederten Gartenbewohner orientieren. Alle sind so konzipiert, dass Sie Ihre Besucher optimal beobachten können und dass das Futter hygienisch und sauber angeboten wird.
© Vivara
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