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Der Goldfisch – die Nummer Eins unter den Teichfischen!
Geschichte
Der Goldfisch ist seit Jahrhunderten nicht mehr aus unseren Teichen und Aquarien wegzudenken - denn alles hat mit einer „Zuchtvariante“ ihren Anfang genommen. Er ist sozusagen eine Laune der Natur. In China ist er durch eine Mutation der Silberkarausche (auch unter dem Namen „Giebel“ bekannt) entstanden und wurde damals (ca. 1000 n. Chr.) von den Chinesen unter strengen Artenschutz gestellt. Erst dadurch konnte sich die Mutation „Goldfisch“ weiter vermehren. Ohne diesen Schutz wäre die Ausbreitung nicht möglich gewesen, da die Silberkarausche in China ein Speisefisch ist.
Im 18. Jahrhundert kamen diese Goldfischvarianten von China nach Europa. Sie waren hoch begehrte Geschenke, meist in kostbaren Urnen und Schalen. Aufgrund ihrer Formen und einfachen Haltung gewannen sie schnell viele Liebhaber.
Ihren Siegeszug für die aufkommenden Aquarien und auch für die Gartenteiche war nicht mehr aufzuhalten. Jedes Kind verbindet heute mit dem Begriff „Fische“ das Bild vom intensiv roten, quirligen und neugierig schauenden Goldfisch.
Vorbereitung und Haltung
Der pflegeleichte Goldfisch kann sehr einfach gehalten werden, trotzdem ist ein Grundwissen über seine Haltung und Pflege sehr wichtig, denn nicht alle Zuchtformen sind für das Leben im Gartenteich geeignet.
Wir möchten Ihnen hier nur einige der möglichen Varianten nennen, welche speziell auch für die Haltung im Gartenteich problemlos geeignet sind.
Details
- Wissenschaftlicher Name: Carassius auratus
- natürliche geographische Verbreitung: Ostasien bis Hinterindien
- Größe: bis 35 cm
- Alter: bis zu 30 Jahre
- Nahrung: Algen/Pflanzen; Wasserflöhe; Mückenlarven und Teichfischfutter
- Verhalten: friedlich; lässt sich sehr gut mit anderen Teichbewohnern vergesellschaften
Goldfische sind sehr genügsam und passen sich einfachen Wasserbedingungen an. Auch wenn sie die perfekten Fische für den Gartenteich und somit für das neue Biotop sind, sollte man jedoch einige Regeln berücksichtigen.
Zunächst ist es sehr wichtig, dass der Teich sein biologisches Gleichgewicht gefunden hat, bevor die Goldfische munter auf dem Teichboden gründeln und wühlen können. Sobald Wasserpflanzen und Algen am Bodenteich leicht angewurzelt sind, kann man die neuen Bewohner im Teich einsetzen.
Platzbedarf, Vergesellschaftung, Überwinterung
Jeder Fisch braucht Platz. Auch der Goldfisch sollte nicht in einem zu kleinen Teich gehalten werden. Wir empfehlen Ihnen, den Goldfisch ab einem Wasservolumen von 2.000 Litern zu halten. Der Goldfisch möchte nicht allein sein und fühlt sich in kleinen Gruppen von 3 bis 6 Tieren am wohlsten, lässt sich aber gern auch mit den Goldorfen oder Bitterlingen vergesellschaften.
WICHTIG!
Er hat er nichts im ausgesprochenen „Biotop-Teich“ mit einheimischen Fischarten zu suchen.
Um Goldfischen eine sichere Überwinterung bieten zu können, wird in unseren Regionen eine Mindestwassertiefe von einem Meter benötigt. Somit ist er vor dem Durchfrieren des Gartenteiches geschützt.
Zusammenfassung
- Achten Sie auf die Teichgröße. Um einen optimalen Lebensraum zu schaffen, sollte der Teich mindestens 2.000 Liter Volumen haben und 1 Meter tief sein.
- Bepflanzen Sie Ihren Gartenteich ausreichend. Nur so erreichen Sie ein biologisches Gleichgewicht, d.h. vergessen Sie nicht die sauerstoffspendenden Stengelpflanzen, wie Wasserpest oder Laichkraut.
- Achten Sie auf einen vernünftigen Fischbesatz. Bedenken Sie, dass Goldfische bis zu 35 cm lang werden und bis zu 20 Jahre, einige sogar bis über 30 Jahre alt werden können.
- Achten Sie darauf, dass gerade im Herbst der Gartenteich von einfallendem Laub geschützt wird. Netze oder auch Wasserstaubsauger und Schlammabbauartikel sind hilfreich.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Einrichten Ihrer eigenen Unterwasserwelt und viel Spaß mit Ihren neuen Mitbewohnern - dem Goldfisch.
Gerne steht Ihnen unser Dehner Garten-Center Team für weitere Fragen zur Verfügung.
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