Rosen

Rosengarten

Rosen lassen sich aufgrund ihrer Wuchshöhe/-breite und Wuchsform in verschiedene Gruppen einteilen. Um Ihnen die Wahl Ihrer Rosen zu erleichtern, stellen wir Ihnen die verschiedenen Gruppen hier kurz vor.

Beetrosen
  • niedrigbuschig mit aufrechtem Wuchs bis ca. 80 cm hoch
  • vielblütige Blütenstände
  • reichblühend von Sommer bis Herbst
  • Verwendung in Gruppen, als Vorpflanzung oder an Wegen

 

 

Edelrosen
  • aufrechter bis straff-aufrechter Wuchs, bis ca. 120 cm hoch
  • Blütenstände mit edlen, großen Blüten an langen Stielen, halb- bis starkgefüllt
  • reichblühend von Sommer bis Herbst in vielen Farben
  • Verwendung in Beeten oder Schnittrosenrabatten
Strauchrosen
  • aufrecht oder breitbuschig wachsend bis 200 cm und höher
  • einfach oder gefüllt blühend, reichblühend, mehrmals bis zum Herbst blühend
  • Pflanzung in Gruppen oder einzeln, besonders geeignet in Kombination mit Stauden, Gräsern und Gehölzen
Kletterrosen
  • Rosen mit 2-4 m langen Trieben, die an Stützgerüsten breitwachsend oder im Bogen wachsend gezogen werden Blütenstände halb- oder starkgefüllt
  • Blüten einzeln oder in Dolden angeordnet
  • mehrmals bis zum Herbst blühend oder langanhaltende Sommerblüte
  • Verwendung an Spalieren oder an Wänden
Bodendecken- rosen
  • breit- und flachbuschig wachsend, 20-50 cm hoch, teilweise lang überhängende Triebe
  • mehrmals von Sommer bis Herbst blühend
  • Verwendung in Gruppenpflanzungen mit anderen Arten, für flächige Anlagen oder als Rosenhecke
Zwergrosen
  • Wuchshöhe ca. 30 cm
  • zahlreiche kleine Blüten in Büscheln
  • reichblühend von Sommer bis Herbst
  • Verwendung in Gruppenpflanzen in Kombination mit anderen Arten und
    als niedrige Hecken

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Standort

Rosen lieben Licht und Luft. Der ideale Standort ist daher:

  • sonnig
  • warm
  • luftig

An den Boden stellen Rosen keine großen Ansprüche. Neben lockeren, humosen Gartenböden gedeihen sie ebenfalls auf festen lehmigen Böden. Bei sehr trockenen, sandigen Böden ist auf ausreichende Wasserversorgung zu achten. Dauerhaft nasse Böden oder Standorte, die zeitweise zu Staunässe neigen, sind grundsätzlich zu vermeiden.

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Pflanzzeit

Pflanzen Sie Rosen, wenn sie am schönsten sind. Dank der Anzucht von Rosen in Töpfen können Sie diese selbst in voller Blüte pflanzen. Dies hat den Vorteil, dass Sie direkt nach Farbe und Duft auswählen und den üppigen Flor gleich mit nach Hause nehmen können. Bei der Sommerpflanzung sollten Sie in der ersten Zeit ausreichend gießen, bis das Wurzelwerk der Rose den umgebenden Boden durchdrungen hat.

Während Sie Topf- und Containerrosen ganzjährig bei frostfreier Witterung pflanzen können, ist die Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen auf das Frühjahr von März bis Ende April und den Herbst von Mitte Oktober bis zum Frosteinbruch beschränkt.

Bei Herbstpflanzung empfiehlt sich das Abdecken mit Reisig oder Mulch, um die Triebe vor starkem Frost zu schützen.

Die Herbstpflanzung ist besser geeignet, da der Boden noch warm ist und sich vor dem Winter neue Wurzeln bilden können.

In sehr kalten Regionen mit sehr schweren Böden empfiehlt sich dagegen die Pflanzung im Frühjahr, wenn der Boden wieder frostfrei ist.

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Pflanzung

Die Pflanzung einer Rose erfolgt in mehreren Schritten:

Topfrosen vor dem Pflanzen durchdringend wässern oder tauchen, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Wurzelnackte Rosen sollten vor der Pflanzung mehrere Stunden in einem Eimer mit Wasser getaucht werden.

Ausheben des Pflanzlochs. Heben Sie das Pflanzloch so tief aus, dass die Veredelungsstelle (Verdickung am Wurzelhals) später 4-5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Bei wurzelnackten Rosen müssen die Wurzeln leicht eingekürzt werden. Sie sollten im Pflanzloch nicht umgeknickt werden.

Setzen Sie die Rose in das Pflanzloch und füllen Sie mit lockerer Erde an. Je nach Boden sollten Sie mit Hornspänen und spezieller Pflanzerde den Boden verbessern.

Die Erde andrücken, damit die Rose Bodenschluss erhält und anschließend anwässern. Es empfiehlt sich, eine Gießmulde oder einen Gießrand anzulegen.

Decken Sie die Erde um die neu gepflanzte Rose mit Kompost oder Mulch ab, um ein Austrocknen des Bodens zu verhindern.

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Düngung

Bereits beim Pflanzen der Rosen können Sie die Versorgung Ihrer Pflanzen mit Nährstoffen fördern. Geben Sie ins Pflanzloch ca. eine Handvoll Hornspäne, bevor Sie die Rose einsetzen. Nach der Pflanzung düngen Sie Ihre Pflanzen 2 bis 4 mal pro Jahr mit Dehner Natur-Dünger für Rosen oder Dehner Rosendünger mit Guano. Gedüngt wird im Frühjahr, wenn sich die ersten Blatttriebe zeigen bis zum Spätsommer, wenn der letzte Blütenansatz erscheint.

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Schnitt

Der Schnitt gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Rosenjahr. Er dient der ständigen Verjüngung und Gesunderhaltung der Pflanzen. Der optimale Schnittzeitpunkt ist das Frühjahr. Schneiden Sie Ihre Rosen, wenn die Knospen im unteren Bereich der Pflanze zu schwellen beginnen. Dies ist abhängig von der Witterung und vom Standort.

                             Frühjahrsschnitt

1. zu hoch über dem Auge 2. unsaubere Schnittfläche 3. zu nahe am Auge

Bei allen Rosenarten sollte beim Frühjahrsschnitt altes, krankes und dürres Holz entfernt werden, ohne dabei Stumpen zu hinterlassen. Gleiches gilt für überkreuzende Schnitttriebe. Bei Strauch-, Beet- und Edelrosen sollten nach dem Schnitt noch drei bis vier kräftige Haupttriebe mit bis zu fünf Augen (Knospen) übrig bleiben. Bei Kletterrosen bleiben die Haupttriebe stehen. Hier werden nur die Seitentriebe auf vier bis fünf Augen zurück geschnitten. Einmalblühende Rosen werden nur ausgelichtet.

Sommerschnitt

In den Sommermonaten werden die abgeblühten Blütenstände entfernt. Dies fördert den zweiten Flor (Nachblüte) und reduziert das Risiko eines Pilzbefalls.

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Schnitttechnik

Schneiden Sie Ihre Rosen mit einer scharfen Gartenschere. Stärkere Äste, wie sie bei Strauchrosen vorkommen, entfernen Sie mit der Astsäge. Altes Holz wird ohne Stummel entfernt, beim Rückschnitt der Triebe wird der Schnitt ca. 0,5 cm über der Knospe angesetzt.

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Schädlinge und Krankheiten

Trotz optimaler Pflege kann es zum Befall mit Schädlingen oder zum Auftreten von Krankheiten kommen. Die häufigsten haben wir hier für Sie zusammengestellt. Bei Fragen wenden Sie sich an unser geschultes Fachpersonal. Wir beraten Sie gerne!

Echter oder falscher Mehltau

Weißlicher Belag auf den Blättern, Knospen und Triebspitzen. Hohe Luftfeuchte und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht begünstigen die Entwicklung dieses Pilzes. Zur Vermeidung Pflanzen möglichst nicht abends wässern, bei Auftreten befallene Pflanzenteile sofort entfernen.

Sternrußtau

Es zeigen sich violettbraune bis schwarze, sternförmige Flecken auf der Blattoberseite. Die Blätter werden schnell gelb und fallen ab. Tritt besonders nach langanhaltenden Regenfällen auf.

Tierische Schädlinge

Bei den tierischen Schädlingen treten vor allem Blattläuse und Spinnmilben auf. Eine Bekämpfung ist aber nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze den Befall oft überwächst.

 

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Winterschutz

Nachfolgend finden Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihre Rosen vor Winterfrost schützen können:

  • Anhäufeln der Rosen mit Erde oder Rindenmulch
  • Abdecken des Stammes mit Reisig
  • Kronen von Rosenstämmchen auf den Boden biegen, um so Frostschäden an der Krone zu vermeiden

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