Dehner Welten

Obstbäume & Sträucher
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Allgemeines
Dehner garantiert Ihnen, dass Sie qualitativ hochwertige Obstgehölze, sortenreine und frostresistente Pflanzen erhalten, die in enger Anlehnung an die Gütesiegel- Vorgaben des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) produziert sind.
Wuchsformen
Zwergobst
schwach- bzw. kleinwüchsig, geeignet für größere Kübel und Tröge als Terrassen- oder Balkonobst
Büsche
verzweigen sich direkt über dem Boden; durch Schnitt in Form zu halten; vom Boden erntefähig; für kleinere Gärten
Bäume
je nach Schnittform Halb- oder Hochstämme; wachsen zu großen Obstbäumen: für größere Gärten und Streuobstwiesen
Pflanzung eines Obstbaumes
Obstbäume können Dank moderner Anzuchtverfahren ganzjährig als Topf- oder Containerpflanzen gesetzt werden. Im Gegensatz zu wurzelnackten Obstgehölzen, die nur im Frühjahr und Herbst gepflanzt werden können, wachsen Containerpflanzen sofort weiter und können schon im ersten Jahr blühen und Früchte tragen.
Die Pflanzung der Bäume erfolgt in mehreren Schritten:
1. Pflanzloch ausheben
Das Pflanzloch sollte ungefähr doppelt so tief und breit sein wie der Wurzeldurchmesser des Baumes. Der Untergrund des Pflanzloches sollte mit einer Grabegabel oder ähnlichem gelockert werden, größere Steine müssen entfernt werden.
2. Baumpfahl setzen

Damit der Baum vor Windschiefe und Windbruch geschützt ist, wird ein Pfahl in das Pflanzloch eingeschlagen.
Des Weiteren wird so ein Hin- und Herbewegen des Baumes im Wind vermieden, was zum Abriss der feinen Wurzelhaare führen könnte.
Somit wäre die Wasser- und Nährstoffversorgung des Baumes gestört und ein gutes Anwachsen nicht mehr gewährleistet.
Der Baumpfahl wird ca. 30 cm tief in die Erde geschlagen, wobei darauf zu achten ist, dass er gerade steht und zur Hauptwindrichtung zeigt (Windschutz).
3. Pflanz-und Wurzelschnitt
Bei der Pflanzung von Containergehölzen ist eigentlich kein Pflanzschnitt erforderlich. Entfernen Sie gegebenenfalls sich berührende oder überkreuzende Triebe. Pflanzen Sie wurzelnackte Obstgehölze, so müssen alle Äste auf 1/3 ihrer ursprünglichen Länge eingekürzt werden, wobei die letzte Knospe eines Astes nach außen zeigen sollte.
Kürzen Sie auch die Wurzeln entsprechend ein, um eine Verzweigung des Wurzelwerks zu fördern.
4. Einsetzen des Baumes

Vor dem Pflanzen werden die Wurzeln bzw. der Wurzelballen intensiv gewässert.
Das Einpflanzen wird am besten zu zweit durchgeführt, wobei eine Person den Baum gerade in das Pflanzloch hält und die andere Person das Pflanzloch gleichmäßig mit Erde auffüllt.
Achten Sie auf guten Bodenschluss durch schütteln und stopfen der Erde.
Pflanzen Sie den Baum wieder so tief ein, wie er gestanden hat. Das läßt sich gut an der dunklen Verfärbung des Wurzelhalses erkennen. Die Veredelungsstelle sollte eine Handbreit über dem Boden liegen.
Nach dem Füllen des Pflanzloches wird die Erde mit den Füßen angetreten.
5. Wässern

Zum Gießen wird eine Mulde geformt und mehrmals mit Wasser befüllt. Dieses sogenannte Einschlämmen erzeugt den notwendigen Bodenschluss und die kapilare Wasseraufnahme.

6. Anbinden
Nun wird der Baum mit Kokosstrick, Jutestreifen oder Kunststoffbändern am Baumpfahl befestigt.
Dabei sollte darauf geachtet werden, die Rinde nicht zu verletzen.
Der Strick wird zunächst zwei- bis dreimal um Stamm und Pfahl geschlungen und dann zwischen Stamm und Pfahl, beginnend vom Stamm aus, umwickelt, so dass ein stabiler Abstandshalter entsteht. Der Abstand sollte etwa 10 cm betragen.
Die Bindung muss von Zeit zu Zeit kontrolliert werden, damit eventuelle Einschnürungen im Laufe der Zeit sofort behoben werden können.
Schnitt
Das Schneiden eines Obstbaumes regt das Wachstum der oberirdischen Pflanzenteile an, wodurch der Baum gekräftigt wird. Des Weiteren werden die Wurzeln zu verstärkter und besser verzweigter Neubildung angeregt. Beim Schneiden eines Obstbaumes werden 3 Schnitttechniken unterschieden:

1. Pflanzenschnitt
Wird nur vor der Pflanzung des Baumes durchgeführt.

2. Erziehungsschnitt
Er wird vom 2. bis 5. Standjahr des Baumes durchgeführt und dient der Kronenbildung. Die Seitentriebe werden um ca. 1/4 ihrer Länge eingekürzt und alle senkrechten Steiltriebe entfernt. Der Haupttrieb wird nur soweit zurückgeschnitten, dass er die anderen Äste um gut 10 cm überragt.
3. Auslichtungsschnitt

Er wird auch Erhaltungsschnitt genannt und ab dem 5. Standjahr angewendet. Der Baum wird ausgedünnt, der Bereich um die Krone bekommt mehr Licht, was die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Triebe, Blätter und Früchte ist.
Triebe, die in die Krone hineinwachsen werden entfernt, ebenso alle Steiltriebe und schwaches, dichtes Geäst.
Pflege
Standort
Sonnig und luftig mit genügend Freiraum zur Entfaltung.
Wasserbedarf
Von Frühjahr bis Herbst regelmäßig gießen, längere Trockenzeiten vermeiden. Ab dem dritten Standjahr ist die normale Niederschlagsmenge ausreichend. In extrem heißen Sommern zusätzlich bewässern.
Pflanzenschutz
Falls ein Befall mit Pilzen, z.B. Mehltau (weißer Belag auf den Blättern) oder Schorf (schorfartiger Belag auf den Blättern) auftritt, sind die befallenen Pflanzenteile sofort zu entfernen.
Bringen Sie ein paar der befallenen Pflanzenteile mit zu uns und unser Fachpersonal wird Sie gerne zu den möglichen Gegenmaßnahmen beraten.
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