Der Kromfohrländer

Kromfohrländer

Die Erstzüchterin Ilse Schleifenbaum wohnte bei Siegen im südlichen Nordrhein-Westfalen nahe der Gemarkung „Krom Fohr“ – zu hochdeutsch „krumme Furche“ und davon leitet sich der Rassename ab.

Kromfohrländer Geschichte

Der Kromfohrländer besitzt keinen Jagdtrieb. Die meisten Kromfohrländer mit über 2000 Hunden gibt es in Deutschland, gefolgt von der Schweiz, Schweden, Finnland und Dänemark.

Sein weißes Fell mit den meist hellbraunen Abzeichen erinnert an das eines Foxterriers. Auch die an den Seiten hoch angesetzten, dreieckigen Kippohren leihen ihm eine gewisse Ähnlichkeit. Unübersehbar, dass in ihm Terrierblut pulsiert. 1945 entstand aus der Paarung einer Foxterrier-Hündin und eines Griffon-Vendéen-Rüden der erste Wurf, der den Grundstock für diese Rasse legte.

Wesen und Aussehen des reinrassigen Kromfohrländer

Der mittelgroße Hund begeistert gleichermaßen mit fröhlichem Temperament und Anhänglichkeit. Als eine der jüngsten deutschen Hunderassen ist der Kromfohrländer noch weitgehend unbekannt. Doch lernt man erst einmal einen der leichten, wendigen Hunde mit den treuherzigen Augen kennen, kann man diese Rasse nicht mehr vergessen.

Weil er anpassungsfähig und feinfühlig ist, eignet sich der Kromfohrländer als Familienhund und als treuer Single-Begleiter. Egal, wo seine Leute hingehen – er will immer mit dabei sein und folgt ihnen auf Schritt und Tritt. Oft hat er auch eine Lieblingsperson, der er ergeben ist. Dann ruht er nur, wenn er diese an seiner Seite weiß. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend und wählerisch.

Ob mit rauem oder glattem Haar – von der Niedlichkeit der Welpen sollte man sich nicht leiten lassen, sondern seinen Kromfohrländer von klein auf ruhig, sicher und konsequent erziehen. So lernen die intelligenten Hunde schnell und gut.

Steckbrief

Größe: Er zählt zu den mittelgroßen Hunden und kann 38–46 cm groß werden.

Gewicht: Mit 9–16 kg lässt sich dieser Hund durchaus auch mal hochheben.

Lebenserwartung: 12–14 Jahre.

Fell: Der Komfohrländer wartet als sogenannter Rauhaar oder Glatthaar auf.

Farben: Die Grundfarbe ist Weiß und variiert mit hell-, rot-, bis stark dunkelbraunen, verschieden großen Flecken, die jeden Hund individuell aussehen lassen.

FCI-Gruppe und Nummer: Gesellschafts- und Begleithunde; 192.

Quelle: Dehner Magazin: 02/2014