Der Golden Retriever

Golden Retriever

Der Golden Retriever gehört zu den gefragtesten Rassehunden und ist ein idealer Familienhund. Ein anhänglicher, aktiver Hund, der gehorsam ist, schnell lernt, Wasser liebt und gerne apportiert.

Aussehen und Charakter vom Golden Retriever

Er ist ein Hund wie aus dem Bilderbuch: hübsch, lebenslustig, freundlich und einfach sympathisch. Kein Wunder, dass der Golden Retriever in der Werbung und in Kinofilmen als der Familienhund schlechthin seinen festen Platz hat und für viele Hundefreunde erste Wahl ist.

Typisch für einen Golden Retriever ist das mittellange Fell, mit glattem oder welligem Deckhaar und einer dichten Unterwolle, die wasserabweisend ist. Die Rute sowie die Vorderläufe weisen eine gute Befederung auf. Die Farben des herrlichen Fells reichen in jeder Schattierung von Creme bis Goldfarben. Seinem üppigen Fell verdankt er, dass ihm auch nasskalte Witterungsbedingungen nichts anhaben können, wobei eine starke Empfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen besteht.


Ein Wachhund ist der Golden Retriever nicht, denn dafür ist er zu freundlich …


Wer den Golden Retriever liebt, der schätzt auch sein herrliches Fell und sollte es mindestens ein bis zwei Mal pro Woche bürsten, um seine schöne, glänzende Struktur zu bewahren. Während des Fellwechsels kann es nötig sein, den Golden Retriever täglich zu bürsten.

Der Goldie zählt zu den mittelgroßen, leichtführigen Rassen, die gern, leicht und schnell lernen. Er hat den „will top lease“, das Bemühen, es seinen Zweibeinern recht zu machen. Trotzdem wird der Gehorsam dem attraktiven Hund nicht in die Wiege gelegt, er bringt nur die besten Voraussetzungen dafür mit. Bis er zu einem zuverlässigen Begleiter in allen Lebenslagen wird, ist daher stetige und konsequente Erziehung wichtig, um sein reichlich vorhandenes Temperament in die richtigen Bahnen zu lenken.

Genauso wichtig ist es, den agilen Vierbeiner körperlich und geistig auszulasten. Denn der Golden Retriever ist vom Ursprung her ein Jagdhund und wird auch heute noch oft eingesetzt, um vorwiegend Federwild zu apportieren – „to retrieve“ bedeutet im Deutschen „wiederfinden/zurückbringen“. Er liebt Wasser in jeder Form und tobt gerne mit Kindern. Wer den ganzen Tag berufstätig ist, sollte sich lieber eine andere Hunderasse auswählen.

Geschichte des Golden Retrievers

Die Vorfahren dieser seit 1910 in England anerkannten Rasse gehen auf die aus Neufundlands St.-John’s-Hunden und englischen Jagdhunden gezüchteten frühen Retriever zurück sowie auf die Einkreuzung von Spaniels, Irish Settern und Bloodhounds. Daher darf auch die jagdliche Motivitation eines Golden Retrievers nicht unterschätzt werden. Dummyarbeit ist die ideale Beschäftigung für diesen Retriever – das macht Mensch und Hund Spaß und stärkt die Beziehung.

Der Nachteil einer beliebten Rasse ist, dass sie in großer Zahl auch von unseriösen Hundezüchtern gezüchtet wird. Wer einen Golden Retriever in die Familie aufnehmen möchte, muss den Züchter mit Bedacht aussuchen und darf sich nicht von „Schnäppchen“ blenden lassen. Das ist die beste Gewähr, einen gesunden und optimal aufgezogenen Goldie zu bekommen, der Ihnen en Hundeleben lang ein treuer Freund ist.

Steckbrief

Größe: Ein Rüde erreicht stolze 56–61 cm und eine Hündin 51-56 cm.

Gewicht: Der Golden Retriever kann als Rüde ein Lebendgewicht von 34–40 kg und eine Hündin 30–36 kg erreichen. Also nicht unbedingt ein Leichtgewicht.

Lebenserwartung: Sie können ca. 12 Jahre erreichen.

Fell: Das Fell ist mittellang, glatt oder wellig mit guter Befederung.

Farben: Von Creme bis Gold sind alle Schattierungen vorhanden

FCI-Gruppe: 111. Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde. Sektion 1 Apportierhunde.