Rosenzikaden (Typhlocyba rosae; Edwardsiana)




Fein gesprenkelt, fast zu verwechseln mit einem Spinnmilbenbefall, präsentiert sich der Befall mit Rosenzikaden. Vergleichsweise hierzu fehlen jedoch die Larven auf der Blattunterseite.

Schadbild des Schädlings

Sowohl die erwachsenen Insekten als auch die Larven der Rosenzikaden stechen die Blätter der Rosen an und saugen dann an dem nährstoffreichen Pflanzensaft. Pro Jahr werden zwei Generationen ausgebildet, so dass alle Stadien parallel vorkommen können.

Bereits im Frühjahr beginnt der Befall mit den 3 mm großen, gelbgrünen Rosenzikaden. Entlang der mittleren Blattadern sind zunächst erste Sprenkel und Blattaufhellungen auf der Blattoberseite zu erkennen. Diese weiten sich schließlich aus, so dass die Blätter zu weil silbrig-glänzend aussehen. Die erwachsenen Rosenzikaden springen bei der leisesten Berührung der Blätter auf und fliegen weg.

Auf der Blattunterseite sind häufig die Häutungsreste der weiß-gelblichen Larven zu finden. Sie dienen als eindeutiger Hinweis zur Bestimmung des Schädlings und schließen Verwechslungen mit der Spinnmilbe aus. Neben Rosen können auch Rosengewächse befallen werden.

Mitte August beginnt die Eiablage der weiblichen Rosenzikaden. Die Überwinterung erfolgt im Ei, welches in die Rinde der Rosentriebe abgelegt wird.

Vorbeugende Maßnahmen

Meiden Sie sehr sonnige Standorte und lassen Sie die Erde rund um Ihre Rosen nicht austrocknen. Sorgen Sie für eine ausgewogene Nährstoffversorgung, indem Sie Ihre Schützlinge regelmäßig mit Rosendünger versorgen.

Kontinuierliche Schnittmaßnahmen können den Befall ebenfalls reduzieren, da bei dem Rückschnitt gleichzeitig die Eier der Rosenzikaden entfernt werden.

Bekämpfung der Rosenzikaden

Nimmt der Befall überhand, stehen verschiedene Insektizide zur Auswahl, um den Rosenzikaden zu Leibe zu rücken. Unsere Dehner Mitarbeiter vor Ort geben Ihnen gerne Auskunft.

Hinweis: Achten Sie bitte darauf, dass vor allem auch die Blattunterseite mit dem Pflanzenschutzmittel in Berührung kommt, da sich die Schädlinge hier hauptsächlich verstecken.