Rosenrost


Wenn die Königin der Blumen einen Teil Ihrer Schönheit und Ihres Glanzes einbüßen muss, liegt dies meist an dem sogenannten Rosenrost. Greift dieser um sich, sieht auf kurz oder lang die gesamte Pflanze trostlos aus. Schützen Sie Ihre Rosen vor dem „Rost“ und erkennen Sie diesen gegebenenfalls früh genug.

Schadbild der Krankheit

Unschön mit gelbroten Flecken auf der Blattoberseite und orangeroten, stecknadelkopfgroßen Sporenlagern auf der Blattunterseite, präsentiert sich der Rosenrost im Frühjahr zunächst auf Rosenblättern. Je nach Befallsstärke sind schließlich auch die Triebe und sogar Hagebutten betroffen.

Während des Sommers kann sich der Pilz auf der Pflanze ausbreiten. Die Verbreitung des Erregers erfolgt mit dem Wind. Günstige Bedingungen für eine Infektion liegen vor, wenn die Blätter 2–4 Stunden nass sind und die Temperaturen bei ca. 20 °C liegen.

Sind Rosen mit dem Rosenrost befallen, verbräunen die Blätter im Laufe der Zeit und fallen ab. Der Pilz überwintert sowohl auf dem Falllaub als auch auf dem Holz.


Vorbeugende Maßnahmen



Dehner Bio-Tipp:

  • Ihre Pflanzen vor Rosenrost schützen können Sie, indem Sie auf eine ausgewogene Düngung mit Rosendünger achten. Optimal ernährte Pflanzen sind weniger anfällig für Krankheiten. Pflanzenstärkungsmittel bzw. die Ausbringung von Pflanzenbrühen und - jauchen sorgen zusätzlich für stabilere Zellwände und erschweren Pilzen den Eintritt in das Pflanzengewebe.

  • Vermeiden Sie es die Rosenblätter zusätzlich mit Gießwasser in Berührung zu bringen. Der Pilz benötigt nasse Blätter, um in die Pflanze einzudringen. 

  • Sammeln Sie das Falllaub befallener Rosen am besten sofort ein und entsorgen Sie es im Biomüll.



Dehner Bio-Tipp:

Möchten Sie sich Rosen in Ihren Garten setzen, empfiehlt es sich deren Resistenzen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Viele Züchtungen und neue Sorten sind weniger anfällig für den Rosenrost. Unsere Mitarbeiter vor Ort beraten Sie gerne.

Bekämpfung des Rosenrosts

Schneiden Sie kränkelnde Rosen bis in das gesunde Holz zurück und entfernen Sie alle betroffenen Partien. Gut geeignet sind Rosenscheren, die Sie bitte stets nach Gebrauch und bevor Sie zur nächsten Pflanze übergehen, desinfizieren sollten.

Im Vergleich zum Sternrußtau  Sternrußtau), schädigt der Rosenrost in der Regel meist nicht. Die Optik spielt hier eine größere Rolle. Sollten Sie dennoch Spritzen wollen sind Pflanzenschutzmittel, die gegen Echten Mehltau und Sternrußtau eingesetzt werden können, verwendbar.