Grünpflanzen XXL – Zimmerpflanzen zeigen ihre Größe


Kleine Grüne, mittelgroße Grüne und große Grüne – jede Pflanzengröße hat ihren eigenen Reiz und kann im Zimmer unterschiedlich positioniert werden. Gerade heute erfreuen sich größere Grünpflanzen in Solitärstellung wachsender Beliebtheit. Zimmerräume werden größer, lichter und bieten immer mehr Platz für Blattschmuck.

Grünpflanzen Indoor

Wer über passende Räumlichkeiten verfügt, kann mit großen Pflanzen beeindruckende Akzente setzen. Finden XXL-Pflanzen Einzug ins Haus bzw. Zimmer kommt Leben in die eigenen vier Wände. Deko in jeglicher Form lässt sich durch adrettes Grün gekonnt ersetzen oder begleiten.

Das Gute dabei: Auch die großen Zimmerpflanzen benötigen nicht mehr Pflege als ihre kleinen Geschwister. Allein dieser Aspekt unterstreicht den Charme der Zimmerriesen.

Prima in Szene gesetzt - Yuccas eignen sich bestens als Solitär.

Big ist beautifull

Auf die Großen gekommen, so könnte der Slogan lauten, der für Zimmerpflanzen in XXL-Größe steht. Bei Dehner finden Sie eine Vielzahl an geeigneten Solitärpflanzen.

Kentia auch Howea (Howea forsteriana) genannt

Wuchshöhe in der Wohnung: 200–300 cm


Eine schlichte Eleganz umschwebt Kentia-Palmen.

Sie sieht gut aus und hat sich längst in die Herzen von Grünpflanzen-Liebhabern gewedelt. Kein Wunder zählt sie inzwischen zu den beliebtesten Zimmer-Palmen mit Wohlfühlfaktor. Bei guter Pflege können ihr gleichmäßig, dichter Wuchs und ihre saftig grünen Fiederblätter lange Leben. Die ständig nachwachsenden Wedel sorgen für ein sich kontinuierlich wandelndes Gesamtbild.

Die Kentia bevorzugt einen halbschattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Über wöchentliche Wassergaben freut sich diese Zimmerpflanze besonders. Von März–August sollten Sie diese Zimmer-Palme am besten mit Palmendünger versorgen.

>>> Weitere Zimmer-Palmen

Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) ganz ohne Trörö

Wuchshöhe in der Wohnung: 100–300 cm


Hier ist der Name Programm - denn der Stamm erinnert tatsächlich mit etwas Phantasie an einen Elefantenfuß.

Der Name Elefantenfuß kommt nicht von ungefähr. Beim ersten Hingucken, wird gleich klar – der Stamm dieser Pflanze erinnert an den Fuß der sanften Dickhäuter. Mit etwas Phantasie lässt sich sogar die Zweitbenennung „Flaschenbaum“ ableiten. In der Tat geht es kaum perfekter. Denn diese Zimmerpflanze ist dekorativ und dabei auch noch ganz pflegeleicht.

Am liebsten steht der Elefantenfußbaum an einem sonnigen Standort. Temperaturschwankungen steckt er durchaus weg. Ebenso verzeiht er Durstperioden, wenn darüber hinaus alle übrigen Pflegetipps beherzigt werden. Wie andere Sukkulenten auch, ist er in der Lage Wasser zu speichern und dieses bei Trockenperioden anzuzapfen. Von April-September sollte diese Pflanze in einem zweiwöchigen Rhythmus gedüngt werden.

>>> Übersicht der Elefanten

Drachenbaum (Draceana) in Feuerlaune

Wuchshöhe in der Wohnung: 100–500 cm


Verschiedene Sorten der Drachenbäume sorgen für Schwung im Zimmer.

Hübsch gezeichnete Blätter sorgen bei dieser Zimmerpflanze für ein hohes Maß an Attraktivität. Jede Art weist dabei ihr eigenes Wuchsbild, ihre eigene Blattform- und -größe wie auch Ausfärbung auf. Wer eine dieser Pflanzen hat, wird seine Minipalme nicht mehr hergeben wollen. Etwas irreführend ist der Begriff „Baum“. Denn auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit besteht, der Drachenbaum ist ein Spargelgewächs.

In der Pflege punkte der grüne Hausdrache durch und durch mit Anspruchslosigkeit. Gut zurecht, kommt diese Pflanze mit einem halbschattigen Standort. Zu den Sonnenanbetern gehört der Drachenbaum im Gegenzug jedoch nicht. Gleichmäßiges Gießen ohne Trockenperiode und Düngergaben von März–August im 2-Wochentakt dankt die Pflanze mit prächtigem Wuchs.

>>> Vielfalt der Drachen

Geigenfeige (Ficus lyrata) mit Stimmungscharakter

Wuchshöhe in der Wohnung: 50–200 cm

Inzwischen wieder hoch modern - die Geigenfeige.

Zweifelsohne holt sie die Geigen aus dem Himmel, denn ihr ansprechender, strauchiger Wuchs machen dieses Ficus- und Maulbeergewächse zu dem was es ist – eine tolle Zimmerpflanze. Seinen Namen verdankt der Baum seinen dunkelgrünen, großen und glänzenden Blättern, deren Form an einen Geigenkorpus erinnert.

Eine gute Pflege ist bei dieser Pflanze essentiell, da sie mangelndes Umsorgen z.B. mit Blattfall der unteren Blätter quittiert. Ausreichende Wasser- und Düngergaben sind bei dieser Pflanze ein Muss. Dauerhaft pralle Sonne mag die Geigenfeige absolut nicht. Ein heller bis halbschattiger Standort wird dankbar angenommen. Gut geeignet ist diese Pflanze übrigens auch zur Kultur in Seramis.


>>> Tolle Ficus-Arten

Bergpalme (Chamaedorea elegans) beim Aufstieg

Wuchshöhe in der Wohnung: 100–130 cm


Bergpalmen haben ihren eigenen Reiz.

Ursprünglich stammt die Bergpalme aus den Bergwäldern bzw. den Gebirgen Mexikos. Sie bildet einen charakteristischen verholzten Palmenstamm, der von elegant gebogenen Fiederblättern gekrönt ist. Das i-Tüpfelchen stellen die Blüten dieser Zimmerpflanze dar, die nach 3 Jahren auch bei Haltung als Zimmerpflanze gebildet werden.

Ihrer Herkunft hat sie ihren Namen zu verdanken, der gleichermaßen Aufschluss über ihre Standortansprüche gibt. So gedeiht sie an einem hellen bis halbschattigen Standort am besten. Im Sommer kommen Bergpalmen mit normalen Zimmertemperaturen bei großzügiger und regelmäßiger Bewässerung optimal zurecht. Ein Vollbad alle zwei Wochen, (Topf wird für eine ca. 10 Minuten

ins Wasser gestellt) damit sich die Wurzeln vollsaugen können, finden Bergpalmen grandios. Düngen können Sie ebenfalls im Zweiwochentakt.

Im Winter ist ein kühleres Plätzchen mit Temperaturen um ca. 15 °C ideal. Düngergaben fallen von Oktober–Februar weg. Bewässert wird gerade so viel, dass das Substrat nicht austrocknet.

>>> Und noch mehr Zimmerpalmen

Zamioculcas (Zamioculcas zamiifolia) hart im Nehmen

Wuchshöhe in der Wohnung: 80–150 cm

Keine 9,8,15-Pflanze - Ihr Blätter glänzen um die Wette.

Die Glücksfeder wie die Zamioculcas auch genannt wird, zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und ist ein Aronstabgewächs. Sie ist absolut pflegeleicht und zeigt sich auch mit wenig Licht von ihrer grünen Seite. Ihre festen Stängel und wachsartig glänzenden Blätter haben ein besonderes Flair.

Robuster als robust verzeiht die Zamie jede Vernachlässigung. Neben einem geringen Lichtangebot verkraftet sie als Sukkulente unregelmäßige Wässerungen, trockene oder feuchte Luft. Je mehr Licht die Hartgesottene jedoch zur Verfügung hat, umso schneller wächst sie. Für eine monatliche Nährstoffzufuhr ist die Zamioculas dankbar. Nur bei ausreichend Pflege zaubert diese Pflanze grünliche  

Hochlätter hervor, Kolbenblüten die eher unscheinbar sind - aber eben doch etwas Außergewöhnliches.

>>> Weitere für den Halbschatten

Yucca-Palmen (Yucca elephantipes) muss man lieben

Wuchshöhe in der Wohnung: bis 5 m möglich


Besonders schön - mehrere Stämme in einem Topf.

Mit ihren langen, schwertförmigen Blättern bringt die Yucca-Palme, die eigentlich keine Palme ist in exotisches Feeling in jede Wohnung. Anspruchslos schmückt dieses Agavengewächs den ihr zugedachten Standort. Sie ist absolut robust und pflegeleicht und daher eine der dankbarsten Zimmerpflanzen überhaupt. Ein besonderer Hingucker sind Palmlilien bei hohen Räumen mit Platz rund herum.

Regelmäßiges Gießen und gelegentliche Düngungen genügen neben einem sonnig bis halbschattigen Standort. Wird die Pflanze zu groß, kann sie einfach gekürzt werden. Abgeschnittene Stammstücke können erneut in die Erde gesetzt werden, da die Yucca immer wieder aus so genannten schlafenden Augen austreibt.

>>> Finden Sie Ihre Yucca

Palmfarn (Cycas revoluta) so alt wie Methusalem

Wuchshöhe in der Wohnung: 50–100 cm

Sie wächst langsam - dafür sieht sie jedoch edel aus und zieht alle Blicke auf sich.

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Palmfarnen um eine Weiterentwicklung von Farnen. So entwickeln sich gemäß dem Farn auch die Wedel des Palmfarns. Sie werden praktisch entrollt und bilden schließlich hartlaubige, dunkelgrüne Wedel. Nicht nur aus Sicht der Entwicklung ist der Palmfarn ein altes Fossil, auch die Pflanze selbst kann uralt werden. Nachdem die Pflanze so lang Zeit hat, lässt sie sich diese auch beim Wachsen. So kann es durchaus 2–3 Jahre dauern, bis ein neuer Blattkranz gebildet ist.

Dennoch benötigen Palmfarne viel Wasser. Ein heller, möglichst vollsonniger Standort ist perfekt für diese Pflanzen. Während der Wachstumsperiode kann mit einem Grünpflanzendünger nachgedüngt werden.


>>> Welcher Palmfarn darf es sein?

Strahlenaralie (Schefflera-Arten) in Glanz und Gloria

Wuchshöhe in der Wohnung: 80–300 cm


Einfarbig und pansaschiert - sie zeigen sich immer von ihrer besten Seite.

Wie viele Zimmer- und Büropflanzen ist auch die Strahlenaralie eine aparte Erscheinung. Mit ihrem hübschen Blattwerk zeigt sich diese wuchsfreudige Grünpflanze gern in Solitärstellung mit Dschungelfeeling. Typisch für das Lackblatt, wie die Schefflera auch genannt wird, sind die meist sieben spitzovelen Blätte, die strahlenförmig aus einem gemeinsamen Stiel herauswachsen. Es gibt sowohl grünblättrige als auch panaschierte Sorten. Durch regelmäßige Schnittmaßnahmen lässt sich die Schefflera in die gewünschte Form bringen.

Robust und pflegeleicht, diese Assoziationen begleiten diese tropische Pflanze allemal. Sie bevorzugt einen warmen, hellen Standort

Volle Sonne verträgt das Araliengwächs gemäß seiner Heimat – den Urwäldern – nur schlecht. In normaler Pflanzen- bzw. Blumenerde fühlt sicht dieses wärmeliebende Grünpflanze pudelwohl. Staunässe umgehen können Sie mit einer geeigneten Drainageschicht aus z.B. Kies.

>>> Es warten grüne und panaschierte Sorten

Strelitzie (Strelitzia reginae) ab ins Paradies

Wuchshöhe in der Wohnung: 100–150 cm

Ab ins Paradies! Grün- und Blühpflanze in Einem...

Extravagant durch und durch – so sieht die Strelitzie aus, wenn sie blüht. Nicht ohne Grund wird sie deshalb auch Paradiesvogelblume genannt. Denn die Form der Blüte erinnert durchaus an einen kleinen orangen-blauen Vogel, der durch die Luft schwebt. Bis es zur ersten Blüte kommt, kann es durchaus Jahre dauern. Bis dahin erfreuen Strelitzien mit ihrem bläulichen Grün den Betrachter. Geduld ist gefragt. Harren Sie aus, werden Sie mit einem einmaligen Anblick verwöhnt, der seines Gleichen sucht.

Beachten Sie den einen oder anderen Pflegtipp kann es u. U. schneller gehen mit der Blühfreudigkeit, als für gewöhnlich. So liebt die Paradiesvogelblume einen hellen, sonnigen Standort und zieht im Sommer auch gerne mal 

ins Freie. Düngergaben zwischen Frühling und Herbst sind zu empfehlen.

>>> Hier geht es zu den Strelitzien

Einblatt (Spathipyllum wallisii) die schlichte Eleganz

Wuchshöhe in der Wohnung: 100–150 cm


Nobel, nobel - Einblätter wissen wie man sich präsentiert!

Charakteristisch für diese Zimmerpflanze sind die weißen Blüten, die sich deutlich von den dunkelgrünen Blättern des Aronstabgewächses abheben. Fast könnte man meinen, es würde eine Friedensfahne geschwenkt, sind die weißen Hochblätter sichtbar. Gemäß dem beeindruckenden Blütenstand wird das Einblatt auch Blattfahne oder Scheidenblatt genannt.

Hervorragend wächst dieser Zimmergenosse, wenn er immer gleichmäßig Wasser erhält und nicht austrocknet. Während der Blüte sollte das Einblatt regelmäßig gedüngt werden. Einen Platz in der direkten Sonne wird kaum vertragen. Bevorzugt wird ein halbschattiger Standort.

Wellness für Ihre Zimmergiganten

Lästiges Staubwischen, wer kennt das nicht!? Auch auf den Blättern der Grünen setzen sich kleine Staubpartikel und Verunreinigungen aus der Luft fest. Sammeln sich große Mengen an, kann dies sogar die Poren der Pflanzen verstopfen und die Photosynthese behindern.

Halten Sie Ihre Zimmerpflanzen deshalb regelmäßig unter die Dusche bzw. brausen Sie diese ab, um sie von Staub & Co. zu befreien. Auch hilft es, die Blätter mit einem feuchten Lappen abzuwischen und zu säubern.

Das Pflegprogramm erweitern können Sie, indem Sie Ihre Zimmerpflanzen während der frostfreien Gartensaison auch im Freien aufstellen. Wichtig ist, dass sie keine pralle Sonne abbekommen, denn auch Ihre Grünen können einen schädlichen Sonnenbrand bekommen.

Wie alle Zimmerpflanzen benötigen auch die Großen Nachschub an Nährstoffen. Da das Topfvolumen begrenzt ist, sollte je nach Dünger in einem ca. 2–3 Wochentakt mit Grünpflanzen- bzw. Blühdünger für Zimmerpflanzen nachgedüngt werden. Hier stehen sowohl flüssige Dünger mit sofortigem Düngeeffekt als auch feste Varianten mit Langzeitwirkung zur Verfügung.

Passende Accessoires für die Grünen

Haben Sie sich für einen der schönen Zimmergiganten entschieden, gilt es diesen stimmig zu inszenieren. Zu jeder Form des Wohnens ist neben der passenden Pflanze das perfekte Zubehör entscheidend.

Dekogegenstände wie Bilder, Glasvasen, Kerzenständer und Kerzen, Vorhänge, Möbelstücke usw. stellen Struktur und Grundgerüst einer Raumgestaltung dar.

In das Gesamtbild passen, sollen in der Regel dann auch die Zimmerpflanzen. Auch bei den Übertöpfen, kann nach den eigenen Wünschen Farbe, Form und Größe ausgewählt werden. Beachten Sie dabei bitte unbedingt, dass die Größenverhältnisse (Pflanze zu Topf) stimmen.

Stauben Sie Ihre Schützlinge oft mal ab, dann können Sie Licht besser aufnehmen.


Dehner-Tipp:

Nutzen Sie zur Bewässerung doch am besten Töpfe mit Bewässerungssystem wie von Lechuza oder greifen Sie auf dekorative Bewässerungshilfen wie Bördy, Froggy & Co. zurück.